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EVS Euregio Verkehrsschienennetz

private Eisenbahngesellschaft und Eisenbahninfrastrukturunternehmen im Großraum Aachen/Eschweiler/Düren
EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH

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Rechtsform GmbH
Gründung 1999
Sitz Stolberg (Rhld.)
Leitung
  • Thomas Fürpeil, Geschäftsführer
  • Christian Hartrampf, Geschäftsführer
Branche Eisenbahninfrastrukturunternehmen
Website http://www.evs-online.com

Die EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) mit Firmen- und Betriebssitz in Stolberg (Rheinland) ist eine private, nichtbundeseigene Eisenbahngesellschaft und als Eisenbahninfrastrukturunternehmen im Großraum Aachen/Eschweiler/Düren tätig.

Die EVS wurde 1999 von der BSR Naturstein-Aufbereitungs-GmbH mit Sitz in Stolberg gegründet und hat am 12. Oktober 2000 ein 69 Kilometer langes Streckennetz von der Deutschen Bahn übernommen,[1] das u. a. (Stand 2018) auf 47 Kilometern im Personenverkehr von der Regionalbahn RB 20 (Euregiobahn) bedient wird.

InfrastrukturBearbeiten

 
Firmensitz und Stellwerk der EVS

Die übernommenen Strecken sind (Stand 2015):[2]

Außerdem ist die EVS Eigentümerin der von ihr errichteten Neubaustrecke Eschweiler-Weisweiler–Langerwehe. In Stolberg verfügt sie zudem im Güterbahnhof über 20 Kilometer Gleise.[3]

Die Strecken der EVS werden seit Juni 2009 durch ein elektronisches Stellwerk betrieben. Seit Juni 2012 liegen der Firmensitz und die Leitstelle der EVS im Bahnhofsgebäude des Stolberger Hauptbahnhofs.[4]

Seit Januar 2019 werden aus Italien und Kroatien kommende Vorprodukte für das ESW-Röhrenwerk im Bahnhof Eschweiler-Aue umgeladen, die bislang im Güterbahnhofsbereich des Stolberger Hauptbahnhofs an der Haldenstraße (Atsch) umgeschlagen und per Lkw ins Röhrenwerk geliefert wurden. Die EVS Euregio Verkehrsschienennetz ließ zu diesem Zweck eine großflächige Verladezone im Bahnhof schaffen.[5]

LeistungenBearbeiten

 
Streckennetz EVS 2017

Die EVS arbeitet an der Reaktivierung betrieblich stillgelegter Bahnstrecken und leistet die Betriebsführung bei NE-Bahnen. Dazu zählt auch der Bau neuer, moderner Haltepunkte und Verknüpfungsanlagen an den reaktivierten und neuen Strecken. Des Weiteren arbeitet sie an der Bereitstellung und Vermarktung ihrer Strecken für den regionalen und überregionalen Güterverkehr. Bei Bauarbeiten und Instandhaltungsarbeiten auf dem eigenen Streckennetz führt die EVS das Projektmanagement durch; sie errichtet und unterhält die Leit- und Sicherungstechnik, z. B. an Bahnübergängen, und Anschlussgleise. Ferner beschäftigt sie sich mit der Landschaftspflege an ihren Strecken.[6]

Aktuell wird an der Schienenanbindung von Breinig gearbeitet. Im März 2019 wurde dazu das Rüstbach-Viadukt gesprengt und zur Erneuerung vorbereitet.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Unternehmensentwicklung. Euregio Verkehrsschienennetz GmbH, abgerufen am 28. Dezember 2018.
  2. Das Streckennetz der EVS 2015. (PDF-Datei; 144 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) Euregio Verkehrsschienennetz GmbH, 5. Mai 2015, archiviert vom Original am 21. Juni 2015; abgerufen am 29. Dezember 2015.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.evs-online.com
  3. Ausblick. Euregio Verkehrsschienennetz GmbH, abgerufen am 24. August 2017.
  4. Unternehmen. Euregio Verkehrsschienennetz GmbH, abgerufen am 29. Dezember 2015.
  5. Jürgen Lange: Im März geht’s am Rüstbach-Viadukt los. In: Aachener Nachrichten. 17. Dezember 2018, abgerufen am 29. Dezember 2018.
  6. Leistungen. Euregio Verkehrsschienennetz GmbH, abgerufen am 29. Dezember 2015.