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Dumberg ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Stadt Hattingen im Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Bis 1926 war Dumberg eine eigenständige Gemeinde im Kreis Hattingen der preußischen Provinz Westfalen.

Dumberg
Stadt Hattingen
Koordinaten: 51° 24′ 49″ N, 7° 8′ 20″ O
Eingemeindung: 1. April 1926
Eingemeindet nach: Winz
Postleitzahl: 45529
Vorwahl: 02324
Dumberg (Nordrhein-Westfalen)
Dumberg

Lage von Dumberg in Nordrhein-Westfalen

Ruhrschleuse
Ruhrschleuse
Schwimmbrücke von Dumberg nach Dahlhausen

GeographieBearbeiten

Zu Dumberg gehören die nur dünn besiedelten Gebiete zwischen Niederwenigern und der Hattinger Stadtgrenze zu Essen. Lediglich im Bereich Kohlenstraße am westlichen Rand von Dumberg existiert ein geschlossenes Siedlungsgebiet.

GeschichteBearbeiten

Dumberg war ursprünglich eine alte westfälische Bauerschaft. Von 1753 bis 1798 wurde in Dumberg die Zeche Thorenbank betrieben. Seit dem 19. Jahrhundert bildete das an der Ruhr gelegene Dumberg eine Landgemeinde im Amt Hattingen des Landkreises Bochum im westfälischen Regierungsbezirk Arnsberg. Seit 1885 gehörte das Amt Hattingen mit der Gemeinde Dumberg zum Kreis Hattingen.

Am 1. April 1926 wurde Dumberg zusammen mit Baak und Niederwenigern nach Winz eingemeindet. Winz wiederum wurde am 1. Januar 1970 mit Dumberg durch das Gesetz zur Neugliederung des Ennepe-Ruhr-Kreises in die Stadt Hattingen eingegliedert. Dumberg gehört heute zum amtlichen Stadtteil Niederwenigern der Stadt Hattingen.[1]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner Quelle
1871 641 [2]
1885 728 [3]
1895 731 [4]
1910 865 [5]

BaudenkmälerBearbeiten

Die Schleuse Dahlhausen sowie die Hofanlagen Genuit (In den Höfen 16) und Collenberg (In den Höfen 16) stehen in Dumberg unter Denkmalschutz.

VerkehrBearbeiten

Von Dumberg führt die Schwimmbrücke Dahlhausen über die Ruhr nach Bochum-Dahlhausen.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hauptsatzung von Hattingen
  2. Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871
  3. Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885
  4. Volkszählung 1895
  5. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 2. Februar 2017.