Duke of Roxburghe

Duke of Roxburghe ist ein erblicher britischer Adelstitel in der Peerage of Scotland, benannt nach der Stadt und Burg Roxburgh in Schottland.

Wappen des Duke of Roxburghe

Verleihung und nachgeordnete TitelBearbeiten

 
Floors Castle, Schottland

Der Titel wurde am 25. April 1707 in Anerkennung seiner Verdienste beim Zustandebringen des Act of Union 1707 an John Ker, 5. Earl of Roxburghe verliehen, zusammen mit den nachgeordneten Titeln Marquess of Bowmont and Cessfurd, Earl of Kelso und Viscount of Broxmouth. Es war das letzte Dukedom, dass in der Peerage of Scotland verliehen wurde.

Bereits seinem Ur-urgroßvater Robert Ker waren 1600 der Titel Lord Roxburghe und 1616 die Titel Earl of Roxburghe und Lord Ker of Cessford and Cavertoun verliehen worden, alle in der Peerage of Scotland. Der 1. Duke hatte diese Titel 1696 geerbt und führte sie ab 1707 als nachgeordnete Titel des Dukedoms.

Dem 6. Duke wurde am 11. August 1837 in der Peerage of the United Kingdom der Titel Earl Innes verliehen.

Der älteste Sohn des jeweiligen Titelinhabers führt als dessen Erbe (Heir apparent) den Höflichkeitstitel Marquess of Bowmont and Cessford.

Seit dem Erwerb durch Robert Ker, 1. Earl of Roxburghe im Jahre 1600 ist Floors Castle bei Kelso in Schottland bis heute der Stammsitz der Familie.

Weitere TitelBearbeiten

Dem späteren 2. Duke waren 1722 in der Peerage of Great Britain die Titel Earl Ker, of Wakefield in the County of York und Baron Ker, of Wakefield in the County of York verliehen worden. Diese erloschen beim Tod des 3. Duke 1804.

Der spätere 4. Duke hatte 1797 den 1661 in der Peerage of Scotland geschaffenen Titel 7. Lord Bellenden, of Broughton, geerbt. Dieser erlosch jedoch bei seinem Tod 1805.

Liste der Earls und Dukes of RoxburgheBearbeiten

Earls of Roxburghe (1616)Bearbeiten

 
John Ker, 1. Duke of Roxburghe

Dukes of Roxburghe (1707)Bearbeiten

Titelerbe (Heir Presumptive) ist der Bruder des jetzigen Dukes, Lord Edward Arthur Gerald Innes-Ker (* 1984).

LiteraturBearbeiten

  • Charles Kidd, David Williamson (Hrsg.): Debrett's Peerage and Baronetage. St Martin's Press, New York 1990.

WeblinksBearbeiten