Diskussion:Transitivität (Grammatik)

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Ist "laufen" ein gutes Beispiel?

Der New-York-Marathon 2005 wurde von ca. 35.000 Teilnehmern gelaufen.

Eindeutig passiv ohne "es".

Intransitive Verben mit Akkusativ-Objekt?Bearbeiten

Das intransitive Verb "warten" (ich meine nicht das transitive in "ein Auto warten") kann ebenfalls ein Akkusativ-Objekt tragen, z.B. in: "Ich warte einen Augenblick."



Ja, aber "einen Augenblick" ist dann kein Objekt. "einen Augenblick" kann als Zeitangabe mit vielen Verben kombiniert werden:

Er lächelte einen Augenblick. Er stutzte einen Augenblick. Er zögerte einen Augenblick.

Was für ein grammatisches Element ist "einen Augenblick" denn in diesen Sätzen? --HeikoTheissen 12:42, 18. Jul 2005 (CEST)
Ein Adjunkt -- Nils Reiter 12:23, 14. Okt. 2006 (CEST)
Eine Adverbiale.--Jotagamma 01:10, 8. Feb. 2008 (CET)
Naja, hängt ganz drauf ab, welches Verständnis von Grammatik man zugrundelegt; Germanisten sagen "Temporaladverbialbestimmung", was aber keine grammatische Kategorie im engeren Sinn wäre sondern eher eine semantische (und alles, was mit "adverb" zu tun hat ebenso). Aus rein syntaktischer Sicht ist die Phrase ein Adjunkt, wie Nils es schrieb, was nicht durch das Verb instanziiert wird, wie es bei verbalen Argumenten (oder "Objekten") der Fall ist--ˈpɛt.xɪk red mit mir! 02:51, 8. Feb. 2008 (CET).
Ich verstehe nicht, was an "einen Augenblick" alleine temporal sein soll.--Explosivo (Diskussion) 19:29, 23. Apr. 2013 (CEST)
Es gibt auch Sätze wie "Ich schlafe den Schlaf" und "Ich lebe das Leben".--Explosivo (Diskussion) 19:29, 23. Apr. 2013 (CEST)

Sind nicht alle Verben entweder transitiv oder intransitiv?Bearbeiten

Laut der angegebenen Definitionen für 'transitiv' und 'intransitiv' fallen dann die Verben 'gedenken' und 'helfen' weder in die eine, noch in die andere Kategorie. Ist das tatsächlich so beabsichtigt?

Das mit dem Beispiel "Er wird gelaufen" ist ja eigentlich falsch dargestellt; schließlich kann mit "er" auch ein Lauf gemeint sein, der im vorherigen Satz genannt wurden..Somit wäre das ja nicht falsch, zu schreiben, er, nämlich der Lauf, sei gelaufen worden....


"einen augenblick" in "ich warte einen augenblick" ist doch eine adverbialbestimmung, ne? eine adverbialbestimmung beschreibt die art und weise des verbs "warten" genauer. wie hängen aber adverbialbestimmung und adjunkt zusammen? ich glaube "einen augenblick" wurde ausversehen als ein objekt identifiziert, weil derjenige an die wortstellung SPO denken musste und da bereits S mit er und P mit wartet besetzt waren , suggerierte es ihm jetzt müsse O kommen. aber SPO ist ja nicht die einzige Satzstellung und ausserdem ist SPO noch lange nicht vollständig, weil es ausser S,P,O ja andere Satzteile gibt. z.B. kann man auf SPO aufbauend das satzbildungsmuster ausweiten zu Attribut-S Adverbialbestimmung-P Attribut-O kurz: AttrSAdvbPAttrO

Zum Begriff "Transitivität"Bearbeiten

Ein Hallo den Autoren. Wie würdet ihr denn Verben bezeichnen, die obligatorisch einen Dativ als internes Argument verlangen? (sowas wie folgen: *ich folge vs ich folge dir[Dat] ) Wie heissen dann Verben, die sowohl Akkusativ- als auch Dativobjekt haben müssen (also dreistellige Verben). Was ich meine ist, dass in der Linguistik der Begriff "Transitives Verb" allgemein für Verben gebraucht wird, die zwei Argumente verlangen, egal, welchen Kasus sie diesen zuwisen. Verben die ein Argument verlangen heißen Intransitiv, dreistellige Verben (geben, schenken) Ditransitiv. Und dann gibt es noch 0-Stellige Verben (regnen, das Subjekt ist nur ein Expletives Es, ein Satz wie "Er regnet" wäre semantisch uninterpretierbar.) Vlt. kann man das irgendwie im Artikel berücksichtigen?--Patrick 08:14, 5. Jun. 2007 (CEST).

Diese Fragen gehören in das Thema Rektion.--Jotagamma 01:15, 8. Feb. 2008 (CET)
Das war an sich nicht als Frage gemeint sondern als konstruktive Kritik... Der Artikel ist so falsch und ich wollte das als Anlass nehmen, mit den Autoren darüber zu diskutieren, bevor ich Änderungen hier vornehme... Wie's aussieht, meldet sich aber sonst keiner. Übrigens; Rektion ist nicht nur auf Verben beschränkt sondern kann auch Präpositionen einschliessen. Oder funktionale Kategorien wie v, n, T, C usw, oben stehender Text bezog sich aber trotzdem erstmal nur auf Verben, daher nicht unbedingt was für Rektion--ˈpɛt.xɪk red mit mir! 02:56, 8. Feb. 2008 (CET).


Transitivität und ValenzBearbeiten

Wieviele "Mitspieler" ein Verb zu sich nimmt, wird durch die Valenz bestimmt. Ein Verb nimmt solange Mitspieler zu sich, bis es gesättigt ist, also sinnvoll ergänzt. Zum Thema Transitivität hilft das nicht weiter.

Verben, die ein direktes Objekt, also ein Akkusativobjekt und/oder ein Genitiv oder Dativobjekt, verlangen sind Transitiv. Bei Transitiven Verben wird das direkte Akkusativobjekt im Passiv zum Subjekt. "Peter begrüßt Karl. - Karl wird von Peter begrüßt." "Ich gedenker deiner. - Dir wird von mir gedach." "Peter widmet Lisa ein Buch. - Lisa wird von Karl ein Buch gewidmet." Verben die ein indirektes Objekt, also ein Dativobjekt, verlangen sind intransitiv. es bleibt auch im Passiv ein Objekt.

--85.177.160.43 00:04, 19. Mär. 2009 (CET)User21


"Ich gedenke Deiner." Wenn man denn Satz ins Passiv setzt, dann müßte es "Deiner wird von mir gedacht." heißen. (nicht signierter Beitrag von 212.88.27.143 (Diskussion) 18:07, 20. Okt. 2014 (CEST))

Spaß am RandeBearbeiten

Ob das Wort 'Witterungsverben' als semantisch kohärent vom Komitee für Deutsche Sprache und Grammatik anerkannt werden würde, ist meiner Meinung nach zweifelhaft. Da es aber ein großartiges Wort ist, plädiere ich bei diesem meinem Eintrag dafür, es in dem Artikel zu belassen!

m.(nicht signierter Beitrag von 213.39.174.52 (Diskussion) )

"Komitee für Deutsche Sprache und Grammatik" :lol: Ja, alles klar... Zahl der Mitglieder: etwa 104 Milionen; Ich frag mich aber grad ernsthaft, ob es für Wörter wie "regnen", "schneien", "stürmen" etc. ein passende(re)s Hyperonym gibt?--ˈpɛt.xɪk red mit mir! 10:36, 10. Feb. 2008 (CET).


einen Weg gehenBearbeiten

Ist "gehen" wirklich ein gutes Beispiel für ein intransitives Verb? Man kann doch einen Weg gehen! Oder auch seinen Weg gehen! Welchen Weg soll ich gehen? "Weg" steht hier doch im Akkusativ oder? --Werna 15:34, 13. Jun. 2008 (CEST)

Genauso wie bei "laufen" hier ganz oben gibt es für intransitive Verben den Ausnahmefall eines verstärkenden Objekts des gleichen Wortstamms/Wortfeldes. Ich habe gerade etwas dazu in Intransitivität (Grammatik) geschrieben. --سلوك Saluk 16:15, 1. Jul. 2008 (CEST)
"ein Weg wird gegangen" → nur transitive Verben kann man so passivieren, indem das Objekt zum Subjekt wird, oder? Also echt kein gutes Beispiel. Curieux 23:38, 20. Mär. 2009 (CET)
Zu den allermeisten Verben fällt einem sowohl eine transitive als auch eine intransitive Verwendungsweise ein. "Einen Marthon laufen", "Den Schlaf der Gerechten schlafen", etc. Ebenso können auch die als "transitive Verben" intransitiv benutzt werden ("es wird gegessen", etc.). Daher finde ich auch die Bezeichnung "intransitive Verben" i. A. nicht so doll. Besser wäre "ein Verb intransitiv gebrauchen" oder "Verben, die meist intransitiv gebraucht werden". Bei manchen Verben hat die transitive Form auch eine andere Bedeutung als die intransitive. -- 91.12.11.240 01:31, 21. Mär. 2009 (CET)

ÜberarbeitenBearbeiten

Trennung zwischen Semantik (Patiens) und Syntax (Akkusativobjekt) muss herausgearbeitet werden. Ergativsprachen und Aktivsprachen passen nicht zu dieser Beschreibung. --Joachim Pense Diskussion 14:30, 26. Jan. 2009 (CET)

Siehe auch die Diskussion im Fachportal. --Joachim Pense Diskussion 09:11, 27. Jan. 2009 (CET)
… die leider noch nicht wirklich in Gang gekommen ist. Ich selbst kann leider nicht so ohne weiteres hergehen und die Artikel ändern, da ich die einschlägige Literatur nicht genug kenne, um Theroriefindung zu vermeiden. --Joachim Pense (d) 09:39, 21. Mär. 2009 (CET)
Ich habe mal eine Tabelle zur Semantik der Transitivität eingebaut – in der Hoffnung, dass man da noch mehr draus machen kann. Ja, auch hier braucht man noch Beispiele ... – Curieux 20:32, 15. Sep. 2009 (CEST)

PlanBearbeiten

  • Im ersten Schritt habe ich einen minimalartikel erstellt, indem ich die Einleitung so allgemein gehalten habe, wie es grade so noch möglich ist und den Rest ersatzlos gelöscht habe, da er zu undifferenziertes Geschwafel enthielt und hauptsächlich deutschlastig war, was dem Lemma nicht im Ansatz gerecht wird. --  Ok
  • Im folgenden ist geplant (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge):
    • Eine möglichst theorieneutrale, deskriptive Beschreibung dessen geben, was Transitivität hier allgemein ist; in einem extra-Abschnitt
    • Prüfen, ob das Lemma Transitivität (Grammatik) mit Intransitivität (Grammatik) zusammengeführt werden kann/sollte
    • Einige in der Literatur vorgeschlagene Analysen und Implikaturen aus verschiedenen Sichtweisen erläutern, hierin die semantische, die syntaktische, die typologische, die valenztheoretische…
    • Einige Beispiele auf verschiedenen Sprachen.

Meinungen und Hilfe ist gern gesehen.--Mrmryrwrk' 21:20, 21. Apr. 2009 (CEST).

Nachtrag: Leider schaff ich das nicht alles am Stück, da ich zwischendrinne immer mal wieder studieren muss ;) Es kann daher sein, dass die Überarbeitung des Artikels von meiner Seite aus etwas länger dauern wird.--Mrmryrwrk' 21:21, 21. Apr. 2009 (CEST).
Zweiter Nachtrag Um die Versionsgeschichte möglichst klein zu halten (und weil ich merke, dass es nicht einfach ist, ein so schwieriges Thema einigermaßen verständlich zu erklären) werde ich die Bearbeitung des Artikels auf meiner Benutzerseite fortführen und danach hier hereinkopieren.--Mrmryrwrk' 09:58, 5. Mai 2009 (CEST).

Ich habe den Artikel zufällig entdeckt (auf der Suche nach Transitivität im math. Sinne) und neugierig gelesen, und nichts verstanden, weil kein Beispiel gegeben wird.

So wie er ist versteht den Artikel doch nur, wer schon weiß, was Transitivität ist. Dabei war meine praktische Verwendung der Sprache nie von Schwierigkeiten geprägt, nur theoretisch bin ich eine rechte Null, und kann nicht sagen, was ein Adverb, eine Adverbiale oder ein Possesivpronomen ist. Verwenden tu ich es aber ständig, und meist richtig. -- 88.74.5.52 17:31, 14. Aug. 2009 (CEST)

Zweite Meinung erbetenBearbeiten

So, ich bin grade fleissig am Schreiben, merke aber, dass der Artikel irgendwie am Thema vorbei geht, dennoch glaube ich, dass die bereits geschriebenen Informationen recht wichtig für das Verständnis sind. Was haltet ihr davon, den (noch auszuarbeitenden) Abschnitt „Verbale Argumente“ in einen extra Artikel auszulagern und in Transitivität (Grammatik) nur knapp den Inhalt wiederzugeben?--Mrmryrwrk' 10:08, 6. Mai 2009 (CEST).

Hmm, eine eigentliche Meinung habe ich nicht. Aber eine Frage und eine Vermutung. Frage: Warum heisst das Argument "verbal"? Vermutung: Dein fleissiges Schreiben könnte über das Ziel hinausschiessen, ich glaube, es wird alles zu kompliziert. Ausgliedern von Teilaspekten scheint mir da sehr sinnvoll, aber es wird in der WP nicht sehr geschätzt, glaube ich. --Rolf Todesco 11:35, 6. Mai 2009 (CEST)
Auch ich habe (noch) keine Meinung zu der Auslagerung. Eine Sache, die mir aber wichtig erscheint: Der Artikel ist dabei (wie manche im Linguistik-Bereich) in die OMA-Inkompatibilität abzuheben. Was zumindest noch benötigt wird, ist ein Absatz, der die Verbindung zur Schulgrammatik herstellt (in der Transitivität einfach über das Akkusativobjekt definiert war, das also, wovon wir ja weg wollten) und diskutiert. Mich interessiert nebenbei, ob es auch Ansätze gibt, die Transitivität über Semantische Rollen definieren wollen. („erlaubt Agent und Patient“ ist natürlich zu kurz - da wäre dann z.B. „sehen“ nicht dabei.)

--Joachim Pense (d) 14:18, 6. Mai 2009 (CEST)

Ähm, semantische Rollen sollen in den Abschnitt zu den thematischen Rollen rein, das ist dasselbe ;) Warum es „verbal“ heisst? Weil diese Argumente von den Verben selegiert werden, nicht von anderen Nomen oder Präpositionen… Ich werds im Artikel etwas deutlicher formulieren--Mrmryrwrk' 14:54, 6. Mai 2009 (CEST).
zu verbal: das Wort verbal wird ja zusammen mit nonverbal für eine ganz andere Sache benutzt. Vielleicht müsste man hier verbial statt verbal verwenden? --Rolf Todesco 15:43, 6. Mai 2009 (CEST)
Ähm, nein, das sollte schon verbal heissen… (ich orientier mich bei der Namenswahl hieran) BTW, da man beid em Artikel auf so ziemlich nichts aufbauen kann (Wikipedia-Intern) habe ich ein eigenes Wiki-Teilprojekt ins Leben gerufen. Wer sich beteiligen möchte, kann dies gerne tun--Mrmryrwrk' 16:07, 6. Mai 2009 (CEST).

Beispiele‽Bearbeiten

Wieso gibt es keine Beispiele mehr? In der Versionsgeschichte wurden die Beispiele hier großtönig entfernt, aber jetzt gibt es einfach kein Beispiel im Artikel. Hat das einen bestimmten Grund? Ich weiß immer noch nicht, was grammatikalische Transitivität bedeutet; und das nur, weil im Artikel keine Beispiele mehr sind   -- Gohnarch░░░░ 23:23, 15. Aug. 2009 (CEST)

Das Problem ist, dass ich den Artikel mal grundlegend überarbeiten wollte, aber dann durch meine richtige Arbeit daran gehindert wurde. Der Entwurf, der diesen Artikel hier dann ersetzen wird, wenn er denn mal fertig wird, ist hier zu finden.--Mrmryrwrk'soch'os! 20:32, 16. Aug. 2009 (CEST).
Nachtrag: Und die „Beispiele“ sind desswegen rausgeflogen, da sie an der sprachwissenschaftlichen Bedeutung von Transitivität (und um die geht es hier) kilometerweit vorbei gegangen sind: Transitivität definiert sich nicht durch die alleinige Anwesenheit eines Akkusativobjekts. Ansonsten enthielt der Artikel zum verlinkten Zeitpunkt auch Unwahrheiten: nullwertige Verben (wie regnen) sind nicht intransitiv. Auch ist Transitivität eine Eigenschaft von Prädikaten allgemein, nicht nur von Verben und schon gar nicht nur von Verben der indoeuropäischen und semitischen Sprachen allein.--Mrmryrwrk'soch'os! 20:40, 16. Aug. 2009 (CEST).
Schicke  {{Baustelle}}, die du da hast. Wieso machst du's nicht fertig – ist doch schon fast lesenswert   -- Gohnarch░░░░ 02:39, 20. Aug. 2009 (CEST)
Naja, wie gesagt, mir fehlt im Moment die Zeit.--Mrmryrwrk'soch'os! 12:07, 20. Aug. 2009 (CEST).

Wäre es nicht dennoch sinnvoll, die Baustelle in der Hoffnung nach hier zu verschieben, dass jemand weitermacht? So bringt der Überarbeitungsbaustein in diesem Artikel nicht wirklich etwas, da der überarbeitungswillige Benutzer ja doch nichts tun kann. Gruß, --Flominator 12:17, 1. Jul. 2012 (CEST)

Also ich werde das hier definitiv nicht mehr zuende führen (können). Fühl Dich frei es aus meinem Benutzerraum zu verschieben und die roten Kästen rauszunehmen. Beste Grüße--Mrmryrwrk'soch'os! 11:20, 22. Jul. 2012 (CEST).
Danke für die Erlaubnis. Kannst du es vielleicht einfach über die aktuelle Version des Artikels schreiben, damit du als Autor drin stehst? --Flominator 11:24, 22. Jul. 2012 (CEST)
Erledigt. Ich habe nun die beiden Versionsgeschichten zusammengeführt und die Todos durch Bausteine ersetzt. --Flominator 10:38, 5. Aug. 2012 (CEST)

uninformativBearbeiten

der Artikel hilft einem normalen Menschen nicht weiter. Im Artikel kommt kein einziges Mal das Wort "Akkusativ" vor, das wohl die allermeisten Leute mit "transitiv" verbinden.

Habe die Einleitung mal auf das Wichtigste reduziert bzw. ausgebaut. – Curieux 11:55, 20. Sep. 2009 (CEST)

für etwas sorgenBearbeiten

Was ich gerne wissen wollte: ist "für etwas sorgen" transitiv? so wird es im Wiktionary behauptet. Nach der klassischen Definition "transitiv = Akussativobjekt (ohne Präposition)" ist es das nicht, nach der Definition hier im Artikel vielleicht schon (braucht zwei an der Handlung beteiligte Personen/Dinge). In der Schule wird einem beigebracht, dass Verben wie helfen (wem?), sitzen (wo?), eintreten (in was?) etc. intransitiv sind, weil sie kein direktes Akkussativobjekt haben. --androl ☖☗ 01:34, 20. Sep. 2009 (CEST)

Es wird zwar mit dem Akkusativ konstruiert (wegen der Präposition für), ist aber (syntaktisch) trotzdem nicht transitiv, sondern intransitiv (siehe z. B. Wahrig. Die deutsche Rechtschreibung). – Curieux 01:52, 20. Sep. 2009 (CEST)
Danke für das Beispiel, ich habe es jetzt eingebaut. – Curieux 12:31, 20. Sep. 2009 (CEST)

PräpositionBearbeiten

Ich finde in Intransitivität_(Grammatik) ist der Sachverhalt viel klarer dargestellt - das wesentliche Unterscheidungsmerkmal ist: 'wird eine Präposition benötigt oder nicht?' = direkt/indirekt --Fredric 12:45, 24. Nov. 2009 (CET)

Link-VorschlägeBearbeiten

http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,298343,00.html http://www.mein-deutschbuch.de/lernen.php?menu_id=39 http://www.evertype.com/gram/german-verbs.html

Letzteres führt mich zu der Frage: können Verben sowohl transitiv als auch intransitiv sein - hängt das also nur von der Verwendung ab? --Fredric 12:50, 24. Nov. 2009 (CET)

Bearbeiten

um Deine Frage zu beantworten: Ja, kann es. In solchen Fälle liegt sog. Ambiguität vor. Beispiel: Ich habe in der letzten Zeit viel gelesen. - Ich habe in der letzten Zeit Vieles gelesen (gelesen als transitives Verb mit viel als Objekt-NP) - Ich habe in der letzten Zeit sehr oft gelesen (gelesen als intransitives Verb mit viel als Adverb) (nicht signierter Beitrag von 93.128.127.77 (Diskussion | Beiträge) 14:26, 24. Jan. 2010 (CET))


Beispiel im TextBearbeiten

Wenn ich mir die Erklärung durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass "denken" sowohl transitiv als auch intransitiv ist. Dann wäre es aber ein schlechtes Beispiel für ein intransitives Verb. Oder es ist wirklich intransitiv, dann ist der Erklärungstext nicht verständlich genug. Wo lag mein Fehler? Kann mir jemand das bitte erklären? Danke. -- 87.162.35.144 11:03, 16. Apr. 2011 (CEST)

UngrammatischBearbeiten

Was ist an dem folgenden Satz ungrammatisch?

Ich gebe das Buch.

Meistens gibt man ein Dativobjekt noch dazu, aber ohne ist es doch nicht falsch, wenn man z.B. das Subjekt betonen möchte?--Explosivo (Diskussion) 19:42, 23. Apr. 2013 (CEST)

erstens, „ungrammatisch“ ist nicht das selbe wie „falsch“ oder „nicht richtig“; zum zweiten hat du das Objekt in dem von dir konstruierten Fall; du nennst es nur nicht explizit: Du kannst den Satz nur genau dann verstehen, wenn aus dem Kontext klar ist, um welches Buch es sich handelt. „Welches“ im Sinne von: „Ich meine das Buch, dass in der mit ,geben' bezeichneten Aktion von mir zu Person X gewechselt ist“ Dieses X ist im Kontext vorhanden, und damit implizit auch in diesem Satz, du sprichst es nur nicht aus. Das verb ist demnach trotzdem ditransitiv. Wenn das X nicht aus dem Kontext bekannt wäre, würde dir bei dem genannten Satz irgendwas (hier wohl der Empfänger des geben-Vorganges) fehlen, das ist mit „Ungrammatikalität“ gemeint.--Mrmryrwrk'soch'os! 21:29, 23. Apr. 2013 (CEST).
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