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Inhaltsverzeichnis

Rechte und PflichtenBearbeiten

Ich weiß leider zu wenig darüber, aber es wäre schon, wenn der Artikel noch auf die Rechte und Pflichten von Kriegsgefangen eingeht.

(Mittlerweile passiert)

KombattantBearbeiten

Was zur Hölle? Dieses Wort existiert nicht mal, ist einfach nur aus dem englischen von irgendwelchen wikipedia-Schlaumeiern übernommen worden. Weg damit !--Pressi 89 12:20, 8. Mai 2008 (CEST)

Duden, 24. Auflage: "Kombattant, ... <franz.> (Rechtssp. u. veraltet für [Mit]kämpfer, Kriegsteilnehmer)" Unwahrscheinlich, dass es in späteren Auflagen rausgeflogen ist. --Elchgeweih 13:50, 29. Apr. 2011 (CEST)
Ich stimme Elchgeweih zu, nicht nur der Duden kennt das Wort, auch das Völkerrecht. Kombattant wird auch genau so in der Wehrrechtsausbildung der Bundeswehr benutzt. Das Thema ist zwar schon abgeschlossen seit ein paar Jahren, aber mehrere Meinungen schaden nie. --91.221.58.27 08:27, 22. Jul. 2016 (CEST)

Kennzeichnung von KriegsgefangenerBearbeiten

Auch wenn es oft im Kino oder Film gezeigt wird, ist die Kennzeichnung von Kriegsgefangenen nicht POW sondern lediglich PW bzw. PG ((prisonniers de guerre).

Die Bezeichnung POW(bzw. P.O.W.) gibt es durchaus, paralell zu PW. Kann das auch falls gewünscht mit einer "Ausgangserlaubniss" eines POWs belegen falls gewünscht.--De Mike 333 15:57, 13. Mär. 2007 (CET)

In der Sowjetunion wurden die Kriegsgefangenen - russisch: woennoplennyj - военнопленный - mit dem kyrillischen Buchstaben ВП (lateinisch WP) gekennzeichnet. Die im Artikel angeführte Haager Landkriegsordnung, die von der Sowjetunion nicht ratifiziert worden war, ist während des Zweiten Weltkrieges vielfach missachtet worden. Im Kampf gegen die Sowjetunion galt sie für keine Seite. So hat es weder für die in deutsche Gefangenschaft gerateten Rotarmisten noch für die in sowjetsichem Gewahrsam gehaltenen deutsche Soldaten Rechte gegeben, auf die sich berufen werden konnte. Dankward Sidow, Hamburg


In der Sowjetunion gab es darüberhinaus für Kriegsgefangene noch die Kennzeichnung WK - kyrillisch: ВК = wspomogatelnaja komanda (kyrillisch: вспомогателнaя команда, „Hilfskommando“), Gefangenenbewachungskommandos in der Sowjetunion --Pedwiki 21:55, 5. Mai 2006 (CEST)

Kriegsgefangene heuteBearbeiten

Im Artikel wird nur auf die Behandlung der Taliban-Kämpfer bzw. Saddam Hussein (was nur sehr bedingt gelang und einer Ausarbeitung bedarf). eingegangen. Es sollte aber zusätzlich erwähnt werden, wie US-Amerikanische Soldaten im 3. Golfkrieg von den Irakern behandelt wurden. Auch hier kam es, wie in einer Diktatur üblich, zu Verstößen in Form von öffentlicher Zur-Schau-Stellung via TV und möglichen Misshandlungen. Dies sollte demnach hinzugefügt werden!

Heutige EntwicklungBearbeiten

Betr. Deinen letzten Satz zum Irakkrieg: "von der UN nicht legitimiert"? Willst Du damit sagen, daß man sich jetzt Genehmigung holen muß, ehe man Krieg macht? Legitimierung von Kriegen gehört nicht zu den Aufgabengebieten der UN. Das ist unzutreffend und ich werde es löschen. Außerdem hat es sowieso nicht das Geringste mit unserem vorliegenden Thema "Kriegsgefangener" zu tun. --Dunnhaupt 20:19, 21. Jun 2006 (CEST)

Vielleicht sollte der Benutzer "Dunnhaupt") erst einmal die UN Charta lesen (Kapitel 7), bevor er solchen Unsinn schreibt. --145.253.238.10 11:44, 28. Feb. 2007 (CET)

Da gibt es auch noch die Genfer Konventionen, die die Behandlung von Kriegsgefangenen regelt. --Saemikneu 23:33, 3. Mär. 2007 (CET)

Geschichte der Kriegsgefangenen?Bearbeiten

Mir fehlt es bei diesem Artikel ein bisschen an historischem Tiefgang. Was ist denn mit der Geschichte der Kriegsgefangenen in der Vergangenheit, soweit man das weiss? In der Antike, im Mittelalter, in der frühen Neuzeit etc.? Wie hat sich die Behandlung von Kriegsgefangenen über die Jahrhunderte hinweg verändert? (nicht signierter Beitrag von 213.196.247.181 (Diskussion | Beiträge) 03:23, 24. Jul 2009 (CEST))

Finde ich ebenfalls einen interessanten Punkt, verfüge leider nicht über das nötige Fachwissen, da selbst was beizusteuern. Im Artikel Gerechter_Krieg#Griechenland bin ich auf einen Punkt gestoßen, in der griechischen Antike hätte es zumindest die Forderung (ggf. auch Anwendung?) gegeben, Kriegsgefangene nicht zu versklaven. Leider ist gerade dieser Punkt nicht weiter belegt. 92.228.252.37 01:29, 9. Jan. 2011 (CET)
Hab mal ein Kapitel aufgrund von Overmann: "In der Hand des Feindes" eingefügt.--Karlis 23:20, 2. Feb. 2011 (CET)

Bild aus dem Tropenmuseum AmsterdamBearbeiten

Befreite Kriegsgefangene in einem japanischen Internierungslager bei Palembang auf Sumatra, 1945.--Schlesinger schreib! 17:05, 20. Dez. 2009 (CET)

LemmaBearbeiten

AdenauerBearbeiten

Die Freilassung von Kriegsgefangenen, die Adenauer erreichte war ja wohl ein aussenpolitischer Erfolg und kein innenpolitischer, auch wenn sich der Erfolg innenpolitisch nutzen ließ. (nicht signierter Beitrag von 93.243.203.81 (Diskussion) 12:43, 2. Jan. 2011 (CET))

Was soll das heißen ?Bearbeiten

Für gewöhnlich hatten Kriegsgefangene eine größere Überlebenschance als ihre nicht gefangenen Kameraden - was soll hier der Vergleichsmaßstab sein ? (die größte "Überlebenschance" hatten wohl die Nicht-Kriegsteilnehmer) Versteht man nicht. --188.174.140.132 22:57, 11. Dez. 2013 (CET)

Verstehst wohl nur du nicht. Der Satz ist verständlich und bedeutet, dass man im Kriegsgefangenenlager den Krieg eher überlebt als als aktiver Soldat. --GiordanoBruno (Diskussion) 23:31, 11. Dez. 2013 (CET)
diese Aussage ist zu pauschal. Je nach Zeit und Umständen unterlag das wohl sehr großen Schwankungen, und wie will man das überhaupt messen. Mit einem dicken Fragezeichen zu versehen, so allgemein kann man das nicht sagen. Schließlich bestand eine Armee nicht nur aus Frontsoldaten; die Belegstelle scheint arg veraltet und bietet keine genauen Meßziffern oder Vergleichsmassstäbe. --188.174.8.91 10:36, 12. Dez. 2013 (CET)
Rotarmisten, die in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten waren, hatten sicherlich eine geringere Überlebenschance als diejenigen, die an der Front kämpften.
Das galt in gewissen Umfang auch für vor 1945 in sowjetische Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten. Ich bin im März 1944 miz zwei weiteren Soldaten in Gefangenschaft geraten - ich bin der einzige Überlebende Benutzer: Pedwiki 17.Sep.2015
Statistische Kleinigkeiten. Solange keiner eine ernsthafte Evaluation und empirische Auswertung macht, ist so etwas gar nicht auszuwerten. Da keiner Eine solche Studie anbringen kann, betrachte ich diese Diskussion als geschlossen. Fakt ist: Die Mortalität bei Kriegsgefangenen ist je nach Nation und Zeit sehr unterschiedlich. Wenn Phillimore und Bellot in ihrem Aufsatz (so mit Beleg versehen) die Behauptung getroffen haben, dass die Überlebenschancen im allgemeinen höher waren als Gefangener, dann lassen wir das so stehen, bis jemand eine verlässliche Quelle anbringt, die das anders behauptet. --91.221.58.27 08:38, 22. Jul. 2016 (CEST)

Unverschuldet in Kriegsgefangenschaft geraten ?Bearbeiten

Es spielte doch der Nachweis eine Rolle (z. B. für Orden, spätere Karriere nach Entlassung), ob der Betreffende unverschuldet in Kriegsgefangenschaft geraten war, oder nicht ? Zumal Offiziere dürften Wert darauf gelegt haben, nicht unverwundet in Gefangenschaft zu geraten, bzw. geraten zu sein. Der Punkt gehört angesprochen. --188.174.140.132 23:03, 11. Dez. 2013 (CET)

Und welche Bewandnis hat das für den Artikel? --GiordanoBruno (Diskussion) 23:31, 11. Dez. 2013 (CET)
dass das Geraten in Kriegsgefangenschaft problematisch sein konnte (also insbesondere der Makel, unverwundet in Gefangenschaft geraten zu sein. Wohl fast alle Armeen/Streitkräfte dürften ihre Angehörigen entsprechend dieses "Ehrenstandpunkts" präpariert haben: eben nicht in Gefangenschaft geraten zu dürfen, ohne Widerstand bis zum letzten geleistet zu haben (wenn auch die Realität auf einem andren Blatt stand in vielen Fällen) --188.174.8.91 10:38, 12. Dez. 2013 (CET)

Bildnachweis ?Bearbeiten

Warum findet man zu den Bildern im Artikel keinen Nachweis ? (Ort, Datum, Aufnehmender ?) --188.174.140.132 23:04, 11. Dez. 2013 (CET)

Mal auf ein Bild geklickt? Bei denen, die ich ausprobiert hatte waren die Informationen vorhangen. --GiordanoBruno (Diskussion) 23:31, 11. Dez. 2013 (CET)
o.k. Danke. --188.174.8.91 10:39, 12. Dez. 2013 (CET)

Gibt es in Sinzing Rheinwiesen? Piflaser 16:36, 26. Mär. 2017 (CEST)

Es gab bei Sinzig 1945 auf einer Wiese am Rhein ein Rheinwiesenlager.--Gloser (Diskussion) 21:37, 26. Mär. 2017 (CEST)

Belege und ÜberarbeitenBearbeiten

Bei diesem Artikel weiß´ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Das, was in den Einzelnachweisen an Belegen angegeben ist, taugt zum großen Teil nichts (PBS, worldwar2database.com, historynet.com) und wird rudimentär bis falsch zitiert. Da fehlen Seitenangaben; von Verlagsorten, Erscheinungsjahren usw. möchte ich gar nicht erst anfangen. Da werden englische Übersetzungen von deutschen Websites zitiert, falsche Titel angegeben. Das sieht nach selektiver Übersetzung aus der englischen WP aus, wodurch sich bspw. das Tanaka, ibid. in EN 11 erklärt. Ein Literaturverzeichnis damit zu beginnen, dass man schreibt, wieviele Artikel zu zwei Themen in einer bibliographischen Datenbank zu finden sind, ist mir auch noch nicht untergekommen. Genügend Literatur, um einen vernünftigen Artikel zu schreiben, ist jedenfalls angegeben, wenn auch mit einem Übergewicht zum Zweiten Weltkrieg, insbesondere zu deutscher und sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Erinnerungsliteratur im Kleinstverlag wie Wolfgang Stadler: Hoffnung - Heimkehr. Mit 17 an die Front - Mit 19 hinter Stacheldraht. Swing-Druck, Colditz 2000 hat jedenfalls im Literaturverzeichnis nichts zu suchen. Der Text ist unausgewogen und bisweilen kurios formuliert. Kostproben: Für Bombenleger und Mitglieder internationaler sowie nationaler Terrororganisationen wird der Kriegsgefangenenstatus nicht angewandt. [...] Die Verletzung dieser Rechte kommt in beinahe jedem Krieg vor und provoziert bei der Gegenseite meist ähnliche Übergriffe. Besonders schwere Rechtsbrüche, die nicht selten eine größere Anzahl gegnerischer Armeeangehöriger betreffen, können als Kriegsverbrechen gewertet werden. und was da sonst noch im Absatz Missachtung der Rechte von Kriegsgefangenen steht mit einem Redlink Kriegsbeute Mensch. (Da hat wohl jemand zuviel Dokumentarfilm geschaut.) Sätze wie: Die Massenaushebungen zum Kriegsdienst nach der Französischen Revolution führten dazu, dass nunmehr hunderttausende Kriegsgefangene anfielen und versorgt werden mussten. verstehe ich schlicht nicht. Die 400.000 französischen Kriegsgefangenen des Deutsch-französischen Krieges waren nicht meist irreguläre Kombattanten. Dem Artikel fehlt es an Struktur und tauglichen Belegen. Ob ein Abschnitt Geschichte mit selektiven Informationen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg notwendig ist, wenn es einen entsprechenden Hauptartikel gibt und ggf. auch einer zu den Kriegsgefangenen des Ersten Weltkrieges angelegt werden könnte, möchte ich zur Diskussion stellen.--Assayer (Diskussion) 21:08, 18. Mär. 2014 (CET)

Morgen Assayer. Das Kapitel Geschichtliche Entwicklung in Europa stammt ursprünglich von mir und orientierte sich an einem damals online verfügbaren Buch, ich glaube Rüdiger Overmans (Hrsg.): In der Hand des Feindes: Kriegsgefangenschaft von der Antike bis zum Zweiten Weltkrieg. Vorher war der Artikel nämlich noch mehr weltkriegslastig. Zum deutsch-französischen Krieg: Die Masse der Kriegsgefangenen wurde 1871 im zweiten Teil des Krieges, nach der militärischen Niederlage Frankreichs und dem offiziellen Waffenstillstand gemacht. Diese französischen Truppen dienten keinem international anerkannten Staatswesen und waren somit irregulär. Zu einem eigenen Artikel über den 1.Weltkrieg hats damals wegen Literaturmangel nicht gereicht. Da sich jetzt der Kriegsausbruch zum 100. Mal jährt, wäre das doch der ideale Zeitpunkt um Mitschreiber zu motivieren. Dann könnte man die Weltkriegsabschnitte hier zurechtkürzen. Grüße:--Karlis (Diskussion) 05:12, 19. Mär. 2014 (CET)
Laut der Nachweisung über den Gesamtbestand an Kriegsgefangenen vom 19. Februar 1871 befanden sich zu diesem Zeitpunkt 12.000 Offiziere und 372.000 reguläre Soldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft. Die Repatriierung begann im März 1871. Nur diejenigen, die als Angehörige der regulären französischen Armee identifiziert werden konnten, hatten das Recht, als Kriegsgefangene behandelt zu werden. Gefangene sogenannte "Franctireure" wurden vor Kriegsgerichte gestellt und zu mindestens 10 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. So lautete zumindest ein Erlass Bismarcks und von Roons im August 1870, zitiert bei Manfred Botzenhart: French Prisoners of War in Germany, 1870-1871. In: Stig Förster u. Jörg Nagler (Hg.): On the Road to Total War. Cambridge 1997, S. 587ff. Botzenhart merkt an, dass weitere Forschungen notwendig seien, wie tatsächlich mit gefangen genommenen irregulären Kombattanten verfahren worden sei.--Assayer (Diskussion) 21:12, 20. Mär. 2014 (CET)
Nach diesen Informationen entstehen tatsächlich einige Unstimmigkeiten zum Satz im Artikel. Da mir keine geeigneten Publikationen vorliegen, hab ichs jetzt vorsichtshalber entfernt, gebe aber zu bedenken, das offizielle Statistiken nicht immer den tatsächlichen Sachverhalt wiederspiegeln. --Karlis (Diskussion) 05:36, 21. Mär. 2014 (CET)

Pflicht zur Gefangennahme von verwundeten/wehrlosen Kombattanten?Bearbeiten

Gibt es eine Pflicht verwundete/wehrlose gegnerische Kombattanten (nachdem man diese entwaffnet hat) gefangen zu nehmen oder darf man Gegner immer einfach liegen lassen? Darf man entwaffnete Gegner auch dann liegen lassen wenn aus der gegebenen Situation heraus absehbar ist (nächste Siedlung sehr weit entfernt oder die umgebene Zivilbevölkerung ist dessen Kriegspartei ablehnend gegenüber) das dies einem Todesurteil gleich kommt?
Die Frage kommt aus dem Gedanken das es für eine Kampfeinheit eventuell extrem hinderlich ist Gefangene zu machen so das der Vorgesetzte den Befehl "keine Gefangenen machen" geben möchte und dazu erklärt das alle gegnerischen Waffen unschädlich gemacht werden sollen und gegnerische Kombattanten, egal ob noch lebend oder nicht, ansonsten nicht angefasst werden dürfen. Ist es erlaubt den sehr wahrscheinlichen Tod von Gegnern billigend in Kauf zu nehmen oder läuft das dem "kein-Pardon"-Verbot zuwider?
-- Erik 2003:86:8D7F:8A77:21B7:5995:6563:6ADE 16:14, 4. Jul. 2015 (CEST)

Zunächst einmal Entschuldigung, dafür dass ich nur mit einer IP-Adresse hier bin (benutze meine Frühstückspause am Arbeits-PC hierfür). Nach geltendem Recht, ist es so gehandhabt, dass solche Maßnahmen immer Verhältnismäßig sein müssen. Sollte z.B. ein überlebender Wachposten einer überfallenen Stellung in einer Nacht und Nebel-Aktion ein ernsthaftes Risiko für das Leben der eigenen Soldaten darstellen (weil er z.B. Alarm auslöst), wird der militärische Führer vor Ort so etwas befehlen wie "Macht keine Gefangenen" sodass der Wachposten wahrscheinlich auch noch nachträglich getötet wird. Vor allem eine kleine Einheit kann sich nicht immer erlauben Gefangene mitzunehmen, geschweige denn, überlebende gegnerische Kombattanten hinter sich zurück zu lassen. Hier haben wir aber eine rechtliche Grauzone, aus Gründen der Nachweisbarkeit: Und genau deshalb gibt es einen militärischen Führer, der in solchen Dilemmasituationen eine Entscheidung treffen muss. Entweder er tötet einen Menschen ausserhalb des Feuergefechts - was unbestreitbar barbarisch ist - oder er gefährdet unnötig das Leben seiner Männer - was man absolut nicht von ihm Erwarten kann. Grundsätzlich ist es aber so, dass ein verletzter Gefangener eine zusätzliche Last darstellt, und dass ein unversehrter Gefangener im Gefolge ein Sicherheitsrisiko und eventuell ebenfalls ein Problem ist.
Um deine Frage (hoffentlich) zu beantworten: Für den militärischen Führer vor Ort ist sein Auftrag und das Leben seiner eigenen Soldaten von aller höchster Priorität. Muss er einen wichtigen Zeitplan einhalten, so kann und muss er verletzte oder dem Untergang geweihte Gegnerische Kombattanten zurücklassen. Hier sprechen wir aber nur von der Ebene des Führers vor Ort, der solch eine Entscheidung überhaupt treffen müsste. Drehen wir am Fernglas und betrachten wir z.B. eine ganze Brigade, die im Kampf verwickelt ist, so hat diese ein ganzes logistisches Netzwerk aus Militärpolizei und medizinischem Personal, dass genau dieses Einsammeln von verwundeten und gefangenen Kombattanten zur Aufgabe hat. Speziell wenn sich solch eine Brigade im Angriff befindet, "räumen" diese Truppenteile hinter den eigenen Linien "auf", sodass sich der militärische Führer vor Ort nur begrenzt Gedanken darüber machen muss. Es gilt für ihn: Wenn er durch die Beachtung von verletzten oder fliehenden(/sich ergebenden) Kombattanten das Leben seiner eigenen Soldaten oder den Auftrag ernsthaft gefährden müsste, steht es ihm frei dies zu tun oder nicht. Ich weiß nicht ob du dich da nach einem Jahr noch für interessierst, aber die Fragestellung bleibt interessant. --91.221.58.28 09:14, 22. Jul. 2016 (CEST)

Defekte WeblinksBearbeiten

GiftBot (Diskussion) 08:12, 27. Nov. 2015 (CET)

Rechte und Pflichten KriegsgefangenerBearbeiten

Im Abschnitt Rechte und Pflichten Kriegsgefangener heißt es:

Die Verletzung dieser Rechte kommt in beinahe jedem Krieg vor und provoziert bei der Gegenseite meist ähnliche Übergriffe. Besonders schwere Rechtsbrüche, die nicht selten eine größere Anzahl gegnerischer Armeeangehöriger betreffen, können als Kriegsverbrechen gewertet werden.

Sollte man das nicht eigentlich entfernen, weil es sind ja Vermutungen, es passiert zwar oft, aber nicht immer.

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