Digitale Wissensgesellschaft

Der Begriff Digitale Wissensgesellschaft steht für eine Phase in der Entwicklung moderner Gesellschaften. Der Begriff der Wissensgesellschaft wird oftmals mit dem jüngeren der Informationsgesellschaft gleichgesetzt. Ob die Informationsgesellschaft eine Erscheinungsform oder Phase der Wissensgesellschaft ist oder umgekehrt, wird in der Wissenschaft und Publizistik nicht einheitlich gesehen. Einigkeit besteht nur darin, dass die Wissensgesellschaft auf analogem und digitalem Wissen, die Informationsgesellschaft jedoch auf mediengestützten Kommunikationsprozesse (IKT) basiert.[1] Diese Anschauungen entspringen aus dem sozialwissenschaftlichen Vokabular der 1960er Jahre.[2] Der US-amerikanische Soziologe Robert E. Lane sprach bereits 1966 von der sogenannten knowledgeable society.[3] Der Prozess der Digitalen Revolution ist sowohl in Bereichen der Bildung, der Politik, der Kultur, der Wissenschaft und in unserem Alltag integriert. Die genannten Bereiche müssen sich in Zukunft mit komplexen Problemlösungen auseinandersetzen. Bedeutende Begriffe, die man mit dieser Art von Gesellschaft assoziiert sind Big Data, Künstliche Intelligent, Industrie 4.0, Digital Native etc.[4]

Bildung und DigitalisierungBearbeiten

Mit der Einführung sowie Nutzung digitaler Medien im schulischen Kontext folgten zugleich unterschiedliche Zielsetzungen sowie Hoffnungen und Erwartungen an diese. Einerseits eröffneten sich die Möglichkeiten zur Erweiterung sowie Veränderung von Lehr-/Lernprozessen, andererseits entdeckte man das Potenzial zum Erwerb fachspezifischer und fachübergreifender Kompetenzen.[5] Besonders der Erwerb dieser fachspezifischen Kompetenzen wird zunehmend für Unternehmen zu einem wichtigem Anforderungsaspekt für zukünftige Mitarbeiter. Durch die Zunahme der Digitalisierung in den geschäftlichen Aktivitäten von Unternehmen könnte es zu einem Wandel der Arbeitswelt kommen. Der Druck an zukünftige Mitarbeiter Wissen über moderne Kommunikations- und Informationstechnologien zu besitzen bzw. fortlaufend zu erneuern und anzuwenden, setzt einen Anpassungsbedarf bei der schulischen Ausbildung voraus.[6]

Beispiel DeutschlandBearbeiten

Bemühungen zur Integration von Informationstechnologien gibt es in Deutschland seit den 1960er Jahren mit der Einführung des Faches Informatik. Dies konnte sich jedoch nicht großflächig durchsetzen. Ender der 1980er folgte eine verpflichtende Einführung einer Informationstechnologischen Grundausbildung in der Sekundarstufe. Mitte der 1990er Jahre erhielten Schulen Zugang zum Internet, zusätzlich trug die Beliebtheit von tragbaren Geräten wie Laptops zu einer weiteren Entwicklung bei, dem mobilen Lernen. Dies wurde mit der Einführung von Smartphones sowie Tablets nochmals erweitert, mittlerweile gibt es Lernplattformen, digitale Schulbücher, OER (Open Educational Resources) und Cloud-Angebote. Diese Vielfältigkeit besitzt das Potenzial eine Veränderung der Lernmöglichkeiten herbeizuführen besonders durch die „Bring-your-own-device-Lösung“. Hierbei verwenden Schüler ihre eigenen Geräte sowohl innerhalb als auch außerhalb des schulischen Kontextes.[7]

Es lassen sich vier zentrale Bereiche der Digitalisierung im Bereich Schule erkennen, die für eine Weiterentwicklung von Schulsystemen relevant sein könnte, zusätzlich haben die Schwerpunkt-/ Prioritätensetzungen zur Diskussion um die Digitalisierung in Schulen beigetragen.[8]

a) Die Vermittlung von Fertigkeiten im Umgang mit digitalen Medien

b) Die Nutzung digitaler Medien zur Verbesserung des fachlichen Lernens

c) Die Entwicklung und Umsetzung neuer Formen des Unterrichtes mit digitalen Medien

d) Die Förderung des Erwerbs „digitaler Kompetenzen“[8]

Die Politik Deutschlands befasste sich in der Digitalen Agenda 2014/2017 mit diesem Thema und beschloss „die Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“. Damit wurde ein strategischer Handlungsrahmen für die digitale Bildung in Deutschland erarbeitet, welche fünf konkrete Handlungsfelder beinhaltet:[9]

a) Digitale Bildung vermitteln

b) Leistungsfähige digitale Infrastrukturen ausbauen

c) Zeitgemäßen Rechtsrahmen schaffen

d) Strategische Organisationsentwicklung unterstützen

e) Potenziale der Internationalisierung nutzen[9]

Eine weitere Maßnahme startete am 17. Mai. 2019 unter dem Namen Digitalpakt. Dieser beinhaltet, dass Bund und Länder in den nächsten fünf Jahren, fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen, um für eine bessere technische Ausstattung der Schulen zu sorgen.[10]

Weiterbildung / Lebenslanges LernenBearbeiten

Die Gesellschaft steht aktuell und in der Zukunft vor neuartigen Herausforderungen, unter allem bedingt durch den technischen FortschrittDigitalisierung. Die neuartige Herausforderung ist eng mit den Mitarbeiterkompetenzen und werdenden Sachverhalten verknüpft.[11] Früher, als auch heute in der Zeit des 21. Jahrhunderts, bedeutet die Digitalisierung eine ständige Veränderung von Unternehmen.[12] Der anhaltende Trend in der unternehmerischen Praxis hilft in erster Linie bei der Bewältigung des Lebens.

Um mit dem digitalen Wandel der Arbeit schrittzuhalten, muss eine Entwicklung der Qualifikationen stattfinden.[13] Für die Betroffenen, hier in erster Linie die Mitarbeiter am Arbeitsmarkt, ist diese Phase der Beginn für den Bedarf an Weiterbildung in der digitalen Wissensgesellschaft. Das Ziel ist im konkreten Fall mit der Lern- und Anpassungsfähigkeit, als auch mit dem persönlichen Einbringen am Arbeitsmarkt zu bleiben.[14] Es geht um die Menschen, die ständig durch Weiterbildung eigene Leistungsfähigkeiten dem digitalen Wandel anpassen, um eine neue Haltung einzunehmen – Lebenslanges Lernen.[14] Besonders wichtig ist, Schwerpunkt drauf zu legen, dass wir unser ganzes Leben lernfähig sind, sodass wir im Alter noch ganz neue Fähigkeiten erwerben können. Der springende Punkt ist, die digitale Kompetenz, die wir schon haben, weiterzuentwickeln. Also, sich selbst als fixes Kapital zu betrachten. Diesem Gedanken folgend, ist den Menschen aufgrund der früher erworbenen Kompetenzen eine lebenslange berufliche Weiterbildung ermöglicht.[11] Dies wirkt sich aus der Ebene jedes Einzelnen, der Gesellschaft bzw. des Unternehmens.[12] Das Ziel ist im konkreten Fall, dass die Menschen versuchen, mit der Qualifizierung in die immer wandelnde Arbeitswelt hineinzukommen. Dies erhebt die Forderung nach einer ständigen Erreichung des gewissen Bildungsgrades, mit dem Ziel immer weiter zu gehen. Darüber hinaus wird durch Lebenslanges Lernen ein bestimmter Grad an Sicherheit erreicht.

Veränderung der ArbeitsweltBearbeiten

Die Digitalisierung führt gegenwärtig zu gesellschaftlichen Entwicklungen, wie auch zu großen Herausforderungen für die Arbeitswelt. Das Arbeitswesen ist heutzutage von sehr vielen Digitalisierungsprozessen beeinflusst. Zu den digitalen Technologien, wie Mobiltelefone, Tablets und Smartphones kommen die innovativen Technologien, wie künstliche Intelligenz, intelligente Roboter, autonome Systeme oder auch die "Augmented Reality" hinzu. Derzeit werden insbesondere elektronische Kommunikationstechnologien und computergesteuerte Maschinen oder auch Roboter verwendet.[15] Mit der fortschreitenden Digitalisierung in den Unternehmensprozessen verändern sich somit die benötigten Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeiter.[13]

Der Begriff „Industrie 4.0“ beschreibt die sogenannte vierte industrielle Revolution, welche heutzutage auch als „Digitale Revolution“ bekannt ist. Diese steht für den Übergang digital gesteuerter Systeme in der Produktion, welche unabhängig vom Menschen gesteuert werden. Die Entwicklung erhöht die Qualität und Produktivität der Arbeit und beschleunigt auch die Prozesse.[16]

Durch die digitale Revolution werden Arbeitsprozesse intensiviert und beschleunigt. Die bisherigen Forschungsergebnisse stellen dar, dass durch die digitale Transformation mehr Möglichkeiten der Flexibilisierung bestehen. Die Arbeitszeiten scheinen anpassungsfähiger zu sein, da die Steuerung und Überwachung der Produktion nicht mehr fest an Produktionsstandorte oder Zeiten gebunden ist. Die von früher strikt geregelten Arbeitszeiten werden durch die modernen Technologien mit der Freizeit vermischt.[16] Außerdem scheinen diese die Kommunikation und die Kooperation innerhalb der Unternehmen zu verbessern.[15] In einigen Unternehmen tragen sich die Teambesprechungen nicht mehr im Büroumfeld zu, sondern in Form einer Videokonferenz, wodurch sich somit ein „Home Office“ bildet. Der Einsatz von intelligenten Assistenzsystemen kann ein altersgerechtes, wie auch längeres Arbeiten ermöglichen. Die Digitalisierung kann Menschen mit Behinderungen durch intelligente Hilfsmittel zu einem Berufsleben ermöglichen und somit auch etwas zur Inklusion beitragen. Durch den digitalen Wandel würden durchaus auch Arbeitsplätze entfallen. Beispielsweise werden die körperlich belastenden Arbeiten durch moderne Roboter bewältigt werden.[16] Allerdings wird auch eine Arbeitsverdichtung, durch den Anstieg der Termine und des Leistungsdrucks, vorausgesehen.[15]

Chancenungleichheiten durch den Digitalen WandelBearbeiten

Ungleichheiten können durch Disparitäten im Zugang der Verwendung von digitalen Technologien entstehen. Durch den digitalen Wandel werden diese Ungleichheiten immer größer und es kommt zu einer Spaltung der Gesellschaft. Durch diese digitalen Kluften, die vermehrt entstehen, wird ein gesellschaftlich-sozialer Wandel eingeleitet. Menschen weisen unterschiedliche soziokulturelle Faktoren auf und bergen somit Ungleichheiten, doch der verstärkte digitale Wandel, bewirkt eine Verstärkung dieser Unterschiede. Die digitale Kluft lässt auch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Ungleichheiten steigen. Besonders negativ betroffen sind die Menschen, denen der Zugang nicht gegeben ist bzw. die ein niedrigeres Kapital aufweisen. Daraus folgt, dass informationsreiche und arme Menschen mehr voneinander entfernt werden.[17] Der Besitz von Kapital wirkt sich auf die Bildung und den ökonomischen Status aus und beeinflusst deutlich den Zugang und die Nutzung von Technologie. Wer nur ein geringes Kapital aufweist, kann an weniger Wissen im Internet gelangen. Dies wirkt sich auch auf soziale Positionen in der Gesellschaft aus und verstärkt die sozialen Ungleichheiten.[18] Die Gesellschaft trägt Folgen mit sich und entwickelt sich aufgrund immer neuer Informations- und Kommunikationstechnologien hin zu einer Wissensgesellschaft. Statt Ungleichheiten zu verringern, werden die Klüfte durch die Technologie und den digitalen Wandel immer größer. Es entstehen vielerlei Unterschiede für die Gesellschaft, wie der Zugang und die Nutzung von Technologie. Über die Zeit werden diese Nutzungen immer vertrauter für die Menschen, die sich dem Zugang bedienen. Demzufolge steht diesen Menschen, im Umgang mit digitalem Wissen, nichts im Weg. Die Betroffenen können ihre Positionen sogar festigen und verbessern. Die sozialen, ökonomischen und kulturellen Hintergründe spielen somit auch eine beeinflussende Rolle und können den Zugang zu digitalem Wissen gewähren. Menschen, die in einer gute Startposition sind, können sich in der digitalen Welt mit der Internet-Verbindung stabilisieren.[17] Neue Lernkulturen können ebenfalls durch den digitalen Wandel entstehen. Diese führen zu Ungleichheiten, weil nicht jeder denselben Zugriff hat. Die neuen Formen der Lernkultur ermöglichen nicht jedem einen Zugang, somit werden die Unterschiede auch in diesem Bereich immer größer.[19] Sobald eine gewisse Bevölkerungsgruppe von dem Zugang und der Nutzung stärker profitiert als eine andere Gruppe, entsteht ein Ungleichgewicht und die Gerechtigkeit wird zweifelhaft. Ein ungleicher Zugang zu digitalen Technologien kann große Unterschiede für die Gesellschaft bewirken und Ungleichheit fördern. Eine Folge davon ist die ungleiche Verteilung von Ressourcen. Informationen können Wege öffnen und die Lebenschancen verbessern, doch bei einem Unterschied im Zugang, kommt es zu einer Form von Chancenungleichheit.[18]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christiane Reinecke: Wissensgesellschaft und Informationsgesellschaft. 11. Februar 2010, doi:10.14765/zzf.dok.2.568.v1 (zeitgeschichte-digital.de [abgerufen am 29. Januar 2020]).
  2. Kupfer, Antonia: Bildungssoziologie : Theorien - Institutionen - Debatten. VS Verlag für Sozialwissenschaften / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Wiesbaden, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-93263-7, S. 192.
  3. Robert E. Lane: The Decline of Politics and Ideology in a Knowledgeable Society. In: American Sociological Review. Band 31, Nr. 5, Oktober 1966, S. 649, doi:10.2307/2091856.
  4. The Digital Turn - Transformation von der Informations- zur Wissensgesellschaft. Abgerufen am 29. Januar 2020.
  5. McElvany, Nele; Schwabe, Franziska; Bos, Wilfried; Holtappels, Heinz Günter: Digitalisierung in der schulischen Bildung Chancen und Herausforderungen. 1. Auflage. Waxmann, Münster 2018, ISBN 3-8309-3757-1.
  6. Andrea Hammermann, Oliver Stettes: Qualifikationsbedarf und Qualifizierung: Anforderungen im Zeichen der Digitalisierung. Nr. 3/2016. IW Policy Paper, 2016 (econstor.eu [abgerufen am 29. Januar 2020]).
  7. McElvany, Nele; Schwabe, Franziska; Bos, Wilfried; Holtappels, Heinz Günter: Digitalisierung in der schulischen Bildung Chancen und Herausforderungen. 1. Auflage. Waxmann, Münster 2018, ISBN 3-8309-3757-1.
  8. a b Friedrich-Ebert-Stiftung Abteilung Studienförderung: Kompetenzen in der digitalen Welt : Konzepte und Entwicklungsperspektiven. Berlin, ISBN 978-3-95861-891-6, S. 73–77.
  9. a b Redaktion: BMBF LS5 Internetredaktion: Die fünf Handlungsfelder der Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft - BMBF Digitale Zukunft. Abgerufen am 29. Januar 2020.
  10. BMBF-Internetredaktion: Wissenswertes zum DigitalPakt Schule - BMBF. Abgerufen am 29. Januar 2020.
  11. a b Thomas Barton, Christian Müller, Christian Seel: Digitalisierung – eine Einführung. In: Digitalisierung in Unternehmen. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-22772-2, S. 3–7, doi:10.1007/978-3-658-22773-9_1.
  12. a b Pia Sue Helferich, Thomas Pleil: Lebenslanges Lernen in der Digitalisierung – Veränderung als Teil der DNA eines Unternehmens. In: Arbeit 4.0 im Mittelstand. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2019, ISBN 978-3-662-59473-5, S. 91–104, doi:10.1007/978-3-662-59474-2_6.
  13. a b Pia Sue Helferich, Thomas Pleil: Lebenslanges Lernen in der Digitalisierung – Veränderung als Teil der DNA eines Unternehmens. In: Arbeit 4.0 im Mittelstand. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2019, ISBN 978-3-662-59473-5, S. 91–104, doi:10.1007/978-3-662-59474-2_6.
  14. a b Erich Ribolits: „Lernen um zu siegen“ – Warum es immer sinnloser wird und trotzdem fortgeführt werden muss. In: Bildung für Arbeit unter neuer Steuerung. Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-15411-0, S. 405–421, doi:10.1007/978-3-658-15412-7_20.
  15. a b c Stefanie Mache, Volker Harth: Digitale Transformation in der Arbeitswelt und psychische Gesundheit. In: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie. 16. August 2019, ISSN 0944-2502, S. 1–5, doi:10.1007/s40664-019-00369-3.
  16. a b c Arbeitswelten der Zukunft. In: FOM-Edition. 2019, ISSN 2625-7114, S. 4–5, doi:10.1007/978-3-658-23397-6.
  17. a b Mirko Marr, Nicole Zillien: Digitale Spaltung. In: Handbuch Online-Kommunikation. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17013-8, S. 257–282, doi:10.1007/978-3-531-92437-3_11.
  18. a b Nicole Zillien, Eszter Hargittai: Digital Distinction: Status-Specific Types of Internet Usage. In: Social Science Quarterly. Band 90, Nr. 2, Juni 2009, ISSN 0038-4941, S. 274–291, doi:10.1111/j.1540-6237.2009.00617.x.
  19. Rainer Brödel, Dieter Nittel: Die Illusion von Chancengleichheit und Macht? In: Bildung Macht Gesellschaft. Verlag Barbara Budrich, 2007, ISBN 978-3-86649-872-3, S. 161–170, doi:10.2307/j.ctvdf0j1z.15.