Hauptmenü öffnen

Dietrich Gökelmann

deutscher Verwaltungsbeamter

Dietrich Gökelmann (* 1954 in Tuttlingen) ist ein deutscher Verwaltungsbeamter. Seit dem 1. März 2012 ist er Präsident der Landesdirektion Sachsen.

Nach einer ersten Tätigkeit als Leiter des Steueramts in der Stadtverwaltung von Marbach am Neckar trat Gökelmann in die baden-württembergische Landesverwaltung ein. Zunächst arbeitete er im Büro des Ministerpräsidenten Lothar Späth sowie später als persönlicher Referent eines Umweltministers und Staatssekretärs. Nach der Wende half er im Freistaat Sachsen, wo er Leitungsfunktionen in mehreren Ministerien und nachgeordneten Behörden (Umweltministerium, Landesamt für Umwelt und Geologie) übernahm, beim Aufbau der Verwaltungsstrukturen. Ab 1997 leitete er die Abteilung Bau- und Wohnungswesen im Regierungspräsidium Dresden. 2001 folgte der Wechsel in das Sächsische Staatsministerium des Innern, wo er für verschiedene Referate zuständig war. 2007 wurde er schließlich zum Leiter der Abteilung 1 – Zentrale Angelegenheiten – berufen.[1]

Am 1. Juni 2011 wurde er in das Amt des Präsidenten der Landesdirektion Chemnitz eingeführt und zugleich mit der Verwesung der Präsidentenämter der Landesdirektionen Dresden und Leipzig betraut.[1] Seit dem 1. März 2012 führt er die Landesdirektion Sachsen, die als sächsische Landesoberbehörde aus der Fusion der drei Landesdirektionen Chemnitz, Dresden und Leipzig gebildet worden war.[2]

Er gehört dem Kuratorium der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie an.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Feierliche Amtseinführung von Dietrich Gökelmann als Präsident der Landesdirektion. Abgerufen am 10. Januar 2013.
  2. Chemnitz führt nun Regie über die Landesbehörde. Standorte Dresden und Leipzig sind nur noch Außenstellen – Jeder dritte Job fällt weg. Abgerufen am 10. Januar 2013.
  3. Kuratorium der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie. Abgerufen am 10. Januar 2013.