Dieter Kandlhofer

österreichischer Beamter und Generalsekretär im Bundeskanzleramt

Dieter Kandlhofer (* 31. Juli 1970 in Vorau, Steiermark) ist ein österreichischer Beamter und Unternehmer.

BeruflichesBearbeiten

Kandlhofer maturierte 1988 am BORG Birkfeld und leistete anschließend den Präsenzdienst beim Bundesheer. Von 1989 bis 1991 absolvierte er die zwei Jahre dauernde Ausbildung zum Sicherheitswachebeamten und war anschließend bis 1997 eingeteilter Beamter im Rang eines Revierinspektors im ersten Wiener Gemeindebezirk. Gleichzeitig studierte er ab 1991 Rechtswissenschaften an der Universität Wien und schloss das Studium im Jahr 1997 als Mag. iur. ab.

Von 1997 bis 2009 war Kandlhofer in diversen Funktionen im Bundeskanzleramt tätig, zuletzt als Bereichsleiter für Personal, Organisation und Revision und stellvertretender Sektionschef. Zudem war er von 2002 bis 2007 Referent an der Vienna Business School. In den Jahren 2009 bis 2017 war Dieter Kandlhofer als Präsidialdirektor der höchste Beamte des österreichischen Verfassungsgerichtshofs.

Seit 2014 ist er zudem Aufsichtsratsvorsitzender der Bundespensionskasse und seit 2016 geschäftsführender Gesellschafter der wideho.at GmbH mit Sitz in Hagenbrunn[1], die Beratungen und Moderationen anbietet.

Nach der Angelobung der Bundesregierung Kurz I wurde Kandlhofer unter Bundeskanzler Sebastian Kurz im Dezember 2017 zum Generalsekretär im Bundeskanzleramt bestellt. Er bekleidete dieses Amt kurzfristig auch in der Bundesregierung Bierlein. Er leitet provisorisch die Präsidialsektion des Bundeskanzleramts.[2] Nach Bildung der Bundesregierung Kurz II im Jänner 2020 wurde er zum Generalsekretär im Verteidigungsministerium bestellt.[3]

PolitischesBearbeiten

Kandlhofer ist für die ÖVP Gemeinderatsmitglied und Gemeindevorstand sowie ÖAAB-Obmann in Hagenbrunn.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. wideho.at GmbH auf firmenabc.at, abgerufen am 28. September 2018
  2. Lisa Nimmervoll: Kanzlerin Bierlein lässt die Generalsekretariate evaluieren - derStandard.at. In: Der Standard. 4. Juni 2019, abgerufen am 4. Juni 2019.
  3. Neue Heimat für Minister, neue Mandatare, neue Sprecher. In: Die Presse. 7. Januar 2020, abgerufen am 8. Januar 2020.