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Ines Stilling

österreichische Beamtin und Politikerin, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend im Bundeskanzleramt
Ines Stilling (2017)

Ines Stilling (* 10. August 1976 in Graz) ist eine österreichische Spitzenbeamtin und seit dem 6. Juni 2019 Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend im Bundeskanzleramt.

LebenBearbeiten

Ines Stilling studierte Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz, wo sie ihr Studium mit der Sponsion zur Magistra abschloss. Neben der Ausbildung war sie beim Magistrat der Stadt Graz beschäftigt, bei Siemens AG Österreich, bei der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung und der Wirtschaftsprüfungskanzlei Todt & Partner.

2000 bis 2001 absolvierte sie das Gerichtsjahr im Sprengel des Oberlandesgerichts Graz. Danach war die Juristin in einem internationalen Handelskonzern Leiterin der Abteilung Personaladministration und Controlling. 2003 wechselte sie als Referentin der Abteilung Arbeitsrecht mit Schwerpunkt Mutterschutz und Kinderbetreuungsgeld zur Kammer für Arbeiter und Angestellte in Wien.

2007 bis 2008 war Ines Stilling Fachexpertin für den Bereich Arbeitsmarkt und Vereinbarkeit in der Sektion II im Büro der Bundesministerin für Frauen, Medien und Öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt Doris Bures. 2008 bis 2010 kam sie als Fachexpertin für den Bereich Arbeitsmarkt und Vereinbarkeit ins Büro der Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst im Bundeskanzleramt Gabriele Heinisch-Hosek. 2010 bis 2011 stieg sie dort zur Büroleiterin auf.

Mit 1. Jänner 2012 wurde sie Sektionschefin und Leiterin der Sektion II (Frauenangelegenheiten und Gleichstellung) im Bundeskanzleramt von Bundeskanzler Werner Faymann.

 
Ines Stilling bei der Angelobung mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen (2019)

Am 3. Juni 2019 wurde sie in der Bundesregierung Bierlein als Bundesministerin ohne Portefeuille und designierte Frauenministerin[1][2] und am 5. Juni 2019 als Bundesministerin im Bundeskanzleramt vom Bundespräsidenten angelobt, womit ihr mit Wirkung des 6. Juni die im Bundeskanzleramt angesiedelten Agenden für Frauen, Familien und Jugend übertragen wurden.[3]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ines Stilling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Neue Namen der Bierlein-Regierung. In: diepresse.com. 1. Juni 2019, abgerufen am 3. Juni 2019.
  2. Bundeskanzleramt Österreich: Bundesministerinnen und Bundesminister. Bundeskanzleramt, abgerufen am 3. Juni 2019.
  3. Bundeskanzleramt: Bundesministerin Ines Stilling. Abgerufen am 7. Juni 2019.