Detlef Lehnert

deutscher Politikwissenschaftler

Detlef Lehnert (* 1955 in Hamburg) ist ein deutscher Politikwissenschaftler.

LebenBearbeiten

Von 1974 bis 1978 studierte Lehnert Politische Wissenschaft, Geschichte und Philosophie. Während und nach der Promotion 1981 war er von 1979 bis 1987 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Hochschulassistent für Historische Grundlagen der Politik an der FU Berlin tätig. Nach der Habilitation 1988/1989 für Politische Wissenschaft und Neue Geschichte war er nach und während Auslandsaufenthalten 1989 bis 1999 Heisenberg-Stipendiat und Projektleiter bei der DFG. Seit 2001 ist er als Professor für Politikwissenschaft an der FU Berlin tätig. Seit 2009 ist er zugleich Vorsitzender der Paul-Löbe-Stiftung Weimarer Demokratie. Er war Mitglied der Historischen Kommission der SPD.[1]

VeröffentlichungenBearbeiten

  • (Hrsg.): Soziale Demokratie und Kapitalismus. Die Weimarer Republik im Vergleich. Berlin: Metropolis 2019, ISBN 978-3-86331-489-7.
  • (Hrsg.): Verfassungsdenker. Deutschland und Österreich 1870-1970. Berlin: Metropolis 2017, ISBN 978-3-86331-350-0.
  • Das pluralistische Staatsdenken von Hugo Preuß. Baden-Baden: Nomos 2012, ISBN 978-3-8329-4351-6.
  • Die Weimarer Republik. Stuttgart: Reclam 2009 (2. Auflage), ISBN 978-3-15-018646-6.
  • Die „Erfolgsspirale“ der Ungleichzeitigkeit. Bewertungsmuster der NSDAP-Wahlergebnisse in der Berliner und Wiener Tagespresse. Opladen; Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 1998, ISBN 978-3-531-13275-4.
  • Verfassungsdemokratie als Bürgergenossenschaft. Politisches Denken, öffentliches Recht und Geschichtsdeutungen bei Hugo Preuß. Beiträge zur demokratischen Institutionenlehre in Deutschland. Baden-Baden: Nomos 1998, ISBN 978-3-7890-5405-1.
  • Sozialdemokratie zwischen Protestbewegung und Regierungspartei 1848 bis 1983. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1983, ISBN 978-3-518-11248-9.

WeblinksBearbeiten

EinzelbelegeBearbeiten

  1. SPD: Mitglieder Historische Kommission. Abgerufen am 30. September 2018.