Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen

Film von Tsui Hark (2011)

Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen (chinesisch 狄仁傑之通天帝國, Pinyin Dí Rénjié zhī tōngtiān dìguó) ist ein chinesischer Mystery-Wuxia-Film von Tsui Hark aus dem Jahr 2010. Die fiktive Geschichte basiert auf der historischen Figur des Di Renjie, eines Beamten der Tang-Dynastie. Dieser, gespielt von Andy Lau, wird von Kaiserin Wu Zetian (Carina Lau) beauftragt, eine geheimnisvolle Mordserie aufzuklären.

Filmdaten
Deutscher TitelDetective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen
Originaltitel狄仁杰之通天帝国 / Di Renjie: Tongtian diguo
ProduktionslandVolksrepublik China,
Hongkong
OriginalspracheMandarin
Erscheinungsjahr2010
Länge122 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieTsui Hark
DrehbuchChen Kuo-Fu
ProduktionPeggy Lee,
Nansun Shi,
Tsui Hark
MusikPeter Kam
KameraChi-Ying Chan
SchnittChi-Wai Yau
Besetzung
Synchronisation

Der Film spielte 51,7 Mio. US-$ ein und gewann sechs Preise bei den 30. Hong Kong Film Awards, darunter Best Director und Best Actress (Carina Lau); bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2010 war der Film außerdem für den Goldenen Löwen nominiert.[2] Ein Prequel, Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers, erschien am 28. September 2013, wiederum unter der Regie von Tsui und mit Carina Lau; hier spielte Mark Chao den jungen Detective Dee.[3][4][5][6] 2018 erschien ein weiteres Prequel Detective Dee und die Legende der vier himmlischen Könige.

HandlungBearbeiten

Im Jahr 689 in der Tang-Dynastie steht Wu Zetian kurz davor, zur ersten Kaiserin Chinas gekrönt zu werden, ungeachtet der Widerstände des Hofadels. Zu diesem Anlass gab sie den Bau einer riesigen Buddha-Statue in der Nähe ihres Palasts in Luoyang in Auftrag. Bei fortgeschrittenen Bauarbeiten kommt es zu einem Zwischenfall: Ein Vertreter des Hofes verbrennt unvermittelt während einer Inspektion der Baustelle. Pei Donglai und sein Vorgesetzter vom Obersten Gerichtshof beginnen, den Fall zu untersuchen und werden zunächst auf den Vorarbeiter Shatuo aufmerksam, der nach Beteiligung an einer Rebellion gegen Wu Zetian in Gefangenschaft geriet, nun jedoch seine Fähigkeiten im Planen des Bauwerks unter Beweis stellend darf. Ohne besondere Erkenntnisse verlassen die Ermittler die Baustelle wieder und bald darauf geht auch Donglais Vorgesetzter in Flammen auf.

Auf Anraten des Heiligen Hirsches, einer magischen Kreatur des geheimnisvollen Hohenpriesters, befiehlt Wu Zetian, den angesehenen, vor Jahren nach der Rebellion eingesperrten Di Renjie aus dem Gefängnis zu holen, um die Mordfälle aufzuklären. Ihre Vertraute Jing’er wird mit diesem Auftrag zum Gefängnis geschickt, wo ihr jedoch Auftragsmörder auflauern, die es offenbar auf Di Renjie abgesehen haben. Di und Jing’er können die Attacke abwehren, ohne jedoch die Identität der Mörder zu erfahren. Während Di nun wieder offiziell für den kaiserlichen Hof ermitteln darf, soll Jing’er ihm zu Diensten sein und ihn dabei auch im Auge behalten. Als sie versucht, den Detektiv zu verführen, werden die beiden erneut von Unbekannten angegriffen und können nur knapp entkommen. Daraufhin versucht Prinz Li, ein politischer Gegner Wu Zetians, Di für die geplante Rebellion zu gewinnen, was dieser jedoch ablehnt. Bei der späteren Untersuchung der zwei verbrannten Leichen erkennt Di, dass die Opfer mit einem in Sonnenlicht entflammbarem Gift getötet wurden.

Donglai unterstützt Di tatkräftig bei den weiteren Ermittlungen. Als Di auf Shatuo trifft, der ein alter Freund und Mitstreiter aus der Zeit der ersten Rebellion ist, gibt dieser ihm den Hinweis, dass das Gift von Feuerkäfern stammen könnte; über diese wisse jedoch nur „Esel“ Wang auf dem unterirdischen Schwarzmarkt Bescheid. Mit Donglai und Jing’er begibt sich Di zum Schwarzmarkt und spürt Wang auf, nur um sogleich von einer geheimnisvollen Figur angegriffen zu werden, die es offenbar auf Wangs Leben abgesehen hat. Nach einer Verfolgungsjagd durch das verzweigte Höhlensystem des Schwarzmarktes kann Di Wang in Sicherheit bringen; Donglai und Jing’er verfolgen den oder die Angreifer weiter, da ersterer dahinter den Hohepriester vermutet, letztere jedoch das Gegenteil beweisen will. Es gelingt ihnen aber nicht, jemanden zu fassen. Später gesteht Wang unter Druck, dass er einst als kaiserlicher Arzt die Feuerkäfer für medizinische Zwecke an den Hof geholt habe; nachdem er jedoch die von ihnen ausgehende Gefahr erkannt hatte, habe er sie nach bestem Wissen vernichtet, sich mithilfe von Akupunktur unkenntlich gemacht und sei in den Untergrund geflüchtet.

Indem er Di das ihm vor seiner Gefangenschaft abgenommene Drachenschwert zurückgibt, versucht Prinz Li erneut, ihn für sich und seine kurz bevorstehende Rebellion zu gewinnen. Er scheitert jedoch und kurz darauf wird er durch einen Pfeilschuss ermordet, in dessen Folge er auch in Flammen aufgeht. Dis Verdacht richtet sich auf den Hohepriester und dessen unzugänglichen Tempel, zu dem Wu Zetian ihm ausdrücklich den Zugang verbietet. Unterdessen kommt Donglai dem Motiv für den Mord am ersten Beamten näher, da er in dessen ebenfalls ausgebranntem Haus eine Reihe von Zeichnungen entdeckt; doch auf dem Rückweg wird er von Unbekannten überfallen und schließlich überwältigt. Di ist trotz der Warnungen in den Tempel vorgedrungen und enthüllt nun die wahre Identität des Hohepriesters: Es ist Wu Zetians enge Vertraute Jing’er, die sich durch Akupunktur unkenntlich macht. Mit der Erfindung dieser Figur habe Wu Zetian ihre Gewaltherrschaft gestärkt. Es kommt zu einem erbitterten Kampf zwischen Di und dem Hohepriester / Jing’er, an dessen Ende Di sich geschlagen geben muss. Als Jing’er jedoch unwissentlich von einer versteckten Vorrichtung der Auftragsmörder tödlich verwundet wird, schickt Di sie zu Pferd an den Hof zurück, wo sie in Wu Zetians Armen stirbt.

Der gefangene Donglai verbrennt, als Di ihn entdeckt. Er kann dem Detektiv aber noch den entscheidenden Hinweis auf die Zeichnungen des Inspektors geben. Di kehrt zur Buddhastatue zurück und kann den Drahtzieher hinter den Ereignissen entlarven: Es ist sein alter Freund Shatuo, dessen Hass auf die Herrscherin in der Gefangenschaft gewachsen ist. Er hat den Bauplan der Statue so verändert, dass sie gezielt zum Einsturz gebracht werden kann und dabei den Kaiserpalast unter sich begräbt. Die zwei Männer, die es entdeckt hatten, ließ er durch Feuerkäfer-Gift ermorden. Geplant war außerdem, dass Prinz Li seine Armee nach erfolgreichem Einsturz in die Stadt führen und die Herrschaft übernehmen solle; allerdings entzweite er sich mit Shatuo und wurde ebenfalls ermordet. Es kommt zu einem erbitterten Kampf zwischen Di und Shatuo sowie dessen Männern, die bereits beschäftigt sind, den Einsturz der Statue einzuleiten. Im letzten Moment kann Di den Fallwinkel abändern, womit die Statue den Palast knapp verfehlen wird, wird jedoch von mehreren Feuerkäfern gebissen. Als Shatuo versucht, in den Palast zu reiten und die allgemeine Verwirrung zu nutzen, um Wu Zetian eigenhändig zu töten, gelingt es Di, ihn vom Pferd zu stoßen, wobei seine Feuerkäfer ihn ebenfalls beißen und er in der Sonne verbrennt.

Im Schatten reitend kann Di unbeschadet zum Palast gelangen und Wu Zetian vor den Trümmern der Statue retten. Außerdem warnt er sie vor Prinz Lis Armee, die noch immer vor der Stadt versammelt ist. Die Kaiserin verspricht Di, keine weiteren Intrigen wie den Hohepriester einzufädeln und die Macht nach ihrer Amtszeit an die Tang-Dynastie zurückzugeben. Dieser lehnt eine Stelle am kaiserlichen Hof dennoch ab und zieht sich zu Wang auf den Schwarzmarkt zurück, wo er vor den todbringenden Sonnenstrahlen geschützt ist.

Produktion und VeröffentlichungBearbeiten

Tsui Hark war nach eigener Aussage schon immer von der Figur Wu Zetians, der einzigen Kaiserin Chinas, fasziniert.[7] Der Regisseur war zusammen mit seiner Frau auch Koproduzent des Films (für Film Workshop); außerdem war die chinesische Gesellschaft Huayi Brothers an der Produktion beteiligt sowie für den Verleih verantwortlich. Drehstart des Films war im Mai 2009, die Dreharbeiten fanden in den Hengdian World Studios im chinesischen Zhejiang statt, das Budget betrug 20 Mio. US-$.[7] Sammo Hung war für die Kampfchoreographien verantwortlich, neben Andy Lau und Carina Lau wurden als weitere Schauspieler Li Bingbing, Deng Chao und Tony Leung Ka-Fai gecastet.

Detective Dee wurde in der Volksrepublik China am 29. September und in Hongkong einen Tag später am 30. September 2010 veröffentlicht; in den USA feierte er seine Premiere beim Toronto International Film Festival 2010.[8] In Deutschland erschien der Film am 25. März 2011 erstmals auf DVD und Blu-Ray bei Koch Media; TV-Premiere hatte er am 27. Januar 2014 auf Arte.[9]

SynchronisationBearbeiten

Die deutsche Synchronisation stammt von Antares Film in Berlin, Dialogregie führte Heinz Freitag.[10]

Rolle Darsteller Deutscher Sprecher
Detective Dee Andy Lau Dennis Schmidt-Foß
Wu Zetian Carina Lau Sanam Afrashteh
Pei Donglai Deng Chao Konrad Bösherz
Shangguan Jing’er Li Bingbing Anne Helm

RezeptionBearbeiten

Der Film erhielt überwiegend positive Kritik.

Für A. O. Scott von der New York Times ist Detective Dee „ein verrücktes, beinahe schlüssig wirkendes Spektakel aus Intrige, Farbe und Bewegung, geerdet durch das Charisma der Schauspieler“, das „witzig, aber nicht kitschig, grandios, aber nicht übermäßig düster“ sei. Der Film sei „nicht nur ein Schaufenster für Effekte“, sondern biete auch „genügend Gefühl und Spannung, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu fesseln“; die „Andeutung einer politischen Allegorie“ gebe außerdem „Stoff zum Nachdenken“. All dies reiche jedoch nicht für einen „großartigen Film“.[11] Deborah Young kritisierte im Hollywood Reporter den fehlenden Tiefgang der Figuren, hob aber die „atemberaubenden Sets und Effekte“ positiv hervor. Der Film sei „eine ansprechende Kombination aus klassischen chinesischen Martial Arts und Rätsellösen, gespickt mit modernem Produktionsdesign und CGI“.[12] In Variety erkannte Justin Chang ein „einfallsreiches Aufeinandertreffen von chinesischer Geschichte und Agatha Christie“. Der „verschwenderisch angelegte historische Krimi“ funktioniere lange Zeit gut, bis er sich am Ende „in einem Übermaß aus falschen Fährten und CGI“ verheddere. Chang lobte neben den Schauspielern das Produktionsdesign und die Kostüme; die „extravaganten visuellen Elemente“ würden von einer „zwar komplexen, aber zunehmend schwerfälligen Handlung“ ablenken.[13]

Richard Corliss nannte Detective Dee im Time-Magazin ein „Meisterwerk“, das nicht nur Spektakel sei, sondern auch mit einer „zarten, tragischen Liebesgeschichte sowie tödlichen politischen Machenschaften“ aufwarten könne. Tsui Hark verleihe einzelnen Szenen „Eleganz und Wut“ und übertrage sein eigenes Genie für Tricks und Irreführung auch auf die Hauptfiguren des Films. Die Stunts seien „in bester Hongkong-Tradition“. Gemessen an „der erzählerischen Gerissenheit, der üppigen Ausstattung und der graziösen Kampfkunst“, erreiche der Film das Niveau von Ein Hauch von Zen.[14] Roger Ebert vergab dreieinhalb von vier Sternen an den Film, der „großen Hollywood-Blockbustern“ einiges voraushabe: „die stilvollen Kostüme, die schmückende Ausstattung der Folklore und die reichen Kulissen“. Zwar ließe das viele CGI ältere, handgemachte Action vermissen, doch lasse sich eine „fließende Anmut“ nicht leugnen. Mit einer „disziplinierten“ Kameraführung gelängen dem Film „elegante und beinahe klassische“ Bildkompositionen.[15]

AuszeichnungenBearbeiten

Preis Kategorie Nominierte(r) Resultat
Hong Kong Film Awards 2011[16][17] Bester Film Nominiert
Bester Regisseur Tsui Hark Gewonnen
Beste Schauspielerin Carina Lau Gewonnen
Bester Nebendarsteller Tony Leung Nominiert
Deng Chao Nominiert
Beste Kamera Chan Chi-Ying, Parkie Chan Nominiert
Bester Schnitt Yau Chi-wai Nominiert
Beste Art Direction James Choo Gewonnen
Beste Kostüme/Make-up Bruce Yu Gewonnen
Beste Action-Choreographie Sammo Hung Nominiert
Bester Soundtrack Peter Kam Nominiert
Bestes Sounddesign Wang Dangrong, Zhao Nan Gewonnen
Best Spezialeffekte Lee Yong-gi, Nam Sang-woo Gewonnen
Golden Horse Awards 2010[18] Best Art Direction James Choo Nominiert
Beste Kostüme/Make-up Bruce Yu Nominiert
Beste Action-Choreographie Sammo Hung Nominiert
Beste Soundeffekte Wang Dangrong, Zhao Nan Nominiert
Beste Spezialeffekte Lee Yong-gi, Nam Sang-woo Gewonnen
Asian Film Award 2011[19] Bestes Production Design Choo Sung-bong Nominiert
Beste Spezialeffekte Phil Jones Nominiert
Beste Kostüme Bruce Yu Nominiert
Golden Trailer Awards 2012[20] Bester ausländischer Action-Trailer Antonio James Productions Nominiert

WeblinksBearbeiten

BelegeBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Februar 2011 (PDF; Prüf­nummer: 126 591 V).
  2. Venezia 67. In: labiennale.org. 29. Juli 2010, abgerufen am 29. Juli 2010.
  3. Korea Star: Actor Kim Bum to star in Tsui Hark’s movie ‘Detective Dee: The Prequel’. In: Ph.omg.yahoo.com. 17. August 2012, abgerufen am 8. Juli 2013.
  4. Hong Gil-dong: Actor Kim Bum back in Hark Tsui’s new film. The Korea Herald, 17. August 2012, abgerufen am 8. Juli 2013.
  5. Kim Bum Cast in Upcoming Hong Kong Action Thriller Film. Soompi, 16. August 2012, abgerufen am 8. Juli 2013.
  6. 安蔚: Cast list of Tsui Hark’s ‘Di Renjie’ revealed. In: China.org.cn. 3. August 2012, abgerufen am 8. Juli 2013.
  7. a b Anne Thompson: Tsui Hark Talks Detective Dee and the Mystery of the Phantom Flame, Goes 3-D. In: Indiewire.com. Penske Business Media, 6. September 2011, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  8. Detective Dee and the Mystery of the Phantom Flame. Toronto International Film Festival 2010, archiviert vom Original am 12. September 2010; abgerufen am 1. August 2017.
  9. Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen. In: Filmdienst.de. Abgerufen am 6. August 2017.
  10. Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen in der Deutschen Synchronkartei
  11. A. O. Scott: A Grand-Scale Adventure Filled With Household Names You Don’t Know. In: The New York Times. 2. September 2011, ISSN 0362-4331, S. C6 (nytimes.com [abgerufen am 2. August 2017]): „Witty but not campy, grand without being unduly somber, it is a crazy, almost-coherent riot of intrigue, color and kineticism anchored by the charisma of its cast. … Mr. Tsui’s film isn’t merely a showcase of effects, though. There is enough emotion and suspense to hold your attention and an intimation of political allegory to give you something to think about. Not that there’s enough of any of that to make it a great movie …“
  12. Deborah Young: Detective Dee and the Mystery of the Phantom Flame – Film Review. In: Hollywoodreporter.com. 14. Oktober 2010, abgerufen am 3. August 2017 (englisch): „an appealing combo of classic Chinese martial arts and mystery unraveling wedded to modern production design and CGI work … a little character development and an adult emotion or two crammed between jaw-dropping set pieces would have been appreciated“
  13. Justin Chang: Review: ‘Detective Dee and the Mystery of Phantom Flame’. In: Variety.com. 16. September 2010, abgerufen am 3. August 2017 (englisch): „An inventive marriage of ancient China and Agatha Christie, “Detective Dee and the Mystery of Phantom Flame” is a lavishly overwrought historical whodunit set around the controversial coronation of the country’s first empress. A string of hideously baroque murders and various imperial intrigues keep Tsui Hark’s costume drama-actioner percolating most of the way, though it eventually bogs down in a surfeit of red herrings and CGI … “Detective Dee” is a riot of visual imagination. Every widescreen frame of Chan Chi-ying and Chan Chor-keung’s lensing is packed with resplendent detail, from the ornate set work by production designer James Chiu and art director Wu Zhen to the richly tailored costumes by Bruce Yu. Such outre visual touches provide some distraction from a narrative that grows more intricate yet also more laborious as it progresses … Performances are well handled, especially by Andy Lau, Carina Lau and Li, whose characters form a sort of emotional triangle.“
  14. Richard Corliss: Detective Dee: A Masterpiece from a Hong Kong Cinema Swami. In: TIME.com. 31. August 2011, abgerufen am 3. August 2017 (englisch): „If you see the movie on DVD you’ll often want to scan backward to study certain scenes for the subtle pulses of their elegance and fury. The director’s trickster genius is shared by the main characters … Most of them are surely capable of stunts in the great Hong Kong tradition … But the movie is not just spectacle; it’s got a tender, ultimately tragic love story and enough deadly political scheming to fill a Gaddafi playbook. Indeed, in its narrative cunning, luscious production design and martial-arts balletics, Detective Dee is up there with the first great kung-fu art film, King Hu’s 1969 A Touch of Zen.“
  15. Roger Ebert: Detective Dee and the Mystery of the Phantom Flame Movie Review (2011). In: Rogerebert.com. 21. September 2011, abgerufen am 3. August 2017 (englisch): „On the basis of its scale, energy and magical events, this is the Hong Kong equivalent of a big-budget Hollywood blockbuster. But it transcends them with the stylization of the costumes, the panoply of the folklore, the richness of the setting, and the fact that none of the characters (allegedly) have superpowers … The result lacks the exhilaration of watching Jackie Chan climb a wall or leap onto a truck in real time, but there’s an undeniable fluid grace … His camera is also disciplined; his wide-screen compositions are elegant and almost classical, given the tumult on the screen.“
  16. Detective Dee leads Hong Kong Film Awards. In: China Daily. 10. Februar 2011, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  17. Karen Chu: ‘Gallants,’ ‘Detective Dee’ the Big Winners at Hong Kong Film Awards. In: HollywoodReporter.com. 18. April 2011, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  18. Nominees & Winners 2010. Taipei Golden Horse Film Festival Executive Committee, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  19. Dean Napolitano: ‘Confessions’ Leads AFA Nominations. In: The Wall Street Journal. 21. Januar 2011, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  20. 13th annual Golden Trailer Awards nominations. In: Variety.com. 30. Mai 2012, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).