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Operndaten
Titel: Das Geheimnis
Originaltitel: Tajemství
Form: Komische Oper in drei Akten
Originalsprache: Tschechisch
Musik: Bedřich Smetana
Libretto: Eliška Krásnohorská
Uraufführung: 18. September 1878
Ort der Uraufführung: Prag, Nové České Divadlo
Spieldauer: ca. 1 ¾ Stunden
Ort und Zeit der Handlung: In der Gegend des Bergs Bösig in Nordböhmen, Ende des 18. Jahrhunderts
Personen
  • Malina, Schöffe (Bass)
  • Kalina, Schöffe (Bariton)
  • Jungfer Roza, Malinas Schwester (Alt)
  • Blaženka, Malinas Tochter (Sopran)
  • Vít, Kalinas Sohn, Jäger (Tenor)
  • Bonifâc, Veteran, Malinas Ausgedinger (Bass)
  • Skfivânek, Volkssänger (Tenor)
  • ein Maurermeister (Bariton)
  • Wirtin (Sopran)
  • Jirka, Glöckner (Tenor)
  • Geist des Fraters Barnabâs (Bass)
  • ein Dudelsackpfeifer (stumme Rolle)
  • Schöffen, Nachbarn, Nachbarinnen, Jungen, Mädchen, Drescher, Maurergesellen, Schatten, Traumerscheinungen (Chor)

Das Geheimnis (tschech.: Tajemství) ist eine Komische Oper in drei Akten von Bedřich Smetana, das Libretto dazu wurde von Eliška Krásnohorská verfasst. Die Uraufführung fand am 18. September 1878 in Prag im Nové České Divadlo statt.

HandlungBearbeiten

Seit vielen Jahren sind sich die zwei Familien Malina und Kalina spinnefeind. Der Grund dafür liegt lange zurück: Kalina war einst ein Freier von Rosa, diese ließ ihn jedoch wegen seiner Armut abblitzen.

Aufgrund dieser Streitigkeiten ist auch die Liebe zwischen Blaženka und Vít nicht erlaubt. Auf einmal wird ein uraltes Dokument entdeckt, das von einem Schatz in einer Burgruine berichtet. Kalina macht sich auf die Suche nach dem Schatz. Dabei entdeckt er einen Pfad, der direkt in die Wohnung von Rosa führt. Durch diese Bestimmung schließen die Familien Frieden und die zwei jungen Liebenden können heiraten.

InstrumentationBearbeiten

Die Orchesterbesetzung der Oper enthält die folgenden Instrumente:[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jaromír Paclt: Tajemství. In: Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters. Bd. 5. Werke. Piccinni – Spontini. Piper, München und Zürich 1994, ISBN 3-492-02415-7, S. 730–732.