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LebenBearbeiten

Littau verbrachte seine Kindheit in der ostwestfälischen Stadt Espelkamp. Seine Eltern Helena und Paul Littau wanderten kurz nach dem Mauerfall 1989 aus der damaligen UdSSR nach Deutschland aus. Littau hat einen älteren Bruder und zwei jüngere Schwestern. Im Sommer 2003 begann er gemeinsam mit Andreas Olenberg, eigene Kurzfilme zu drehen; damals noch mit einer Webcam, die sie von Andreas’ Vater geschenkt bekamen. Kurze Zeit später gründeten beide das Filmproduktionsunternehmen Camcore,[1] mit dem sie neben Kurzfilmen auch Musikvideos, Imagefilme und Hochzeitsvideos produzierten. Heute spezialisiert sich Camcore auf die Produktion von Kinofilmen.

2011 schloss Littau seine Schulzeit mit dem Abitur am Söderblom-Gymnasium[2] in Espelkamp ab. Seit 2013 wohnt er in Berlin.

KarriereBearbeiten

Seinen ersten Auftritt vor der Kamera hatte Littau bei eigenen Kurzfilmproduktionen im Alter von 12 Jahren. Nach seinem Abitur versuchte er, Schauspiel zu studieren, wurde aber deutschlandweit von den Schauspielschulen abgelehnt.

2007 erhielt Littau eine Nebenrolle in der RTL-Vorabendserie Der Lehrer. Es folgten Rollen bei der Fernsehserie Hotel 13 auf Nickelodeon sowie bei der vom ZDF mitproduzierten Serie The Team. Seine ersten Kinofilmerfahrungen hatte er im Jahr 2013 bei The Monuments Men und Stromberg – Der Film. 2016 stand er für einen Werbespot der Lebensmittelmarke Nutella vor der Kamera. 2017 spielte er an der Seite von Sven Martinek die Hauptrolle des Finn Fischer in dem Kinofilm Phantomschmerz,[3] bei dem er zusätzlich als Produzent und Drehbuchautor tätig war. Der Film wurde von dem Filmproduktionsunternehmen Camcore produziert und erschien 2018 in deutschen Kinos. Seit Herbst 2018 ist Littau in der achten Staffel der ARD-Fernsehserie Familie Dr. Kleist in einer Nebenrolle als Sprechstundenhilfe zu sehen.

FilmografieBearbeiten

Kurzfilme (Auswahl)Bearbeiten

  • 2012: Inbound[4]
  • 2012: Shutter
  • 2013: Snake Eater[5]
  • 2013: Revolve[6]

KinofilmeBearbeiten

FernsehenBearbeiten

ProduzentBearbeiten

  • 2018: Phantomschmerz

AuszeichnungenBearbeiten

Kurzfilme (Auswahl)Bearbeiten

  • 2007: Exit of Death nominiert für Camgaroo Award[7]
  • 2009: 3. Platz beim Camgaroo Award mit Don’t trust in Money[8]
  • 2010: 3. Platz beim Camgaroo Award 2010 mit Maniac
  • 2012: Shutter nominiert für Camgaroo Award
  • 2012: Inbound nominiert für Camgaroo Award
  • 2012: 3. Platz beim 23. Kurzfilmwettbewerb des Filmhauses Bielefeld
  • 2012: 1. Platz beim 33. Windmühlencup in Dinslaken mit Inbound
  • 2013: 1. Platz Camgaroo Award mit "Snake Eater"
  • 2014: Cannes Short Film Corner
  • 2014: 1. Platz Camgaroo Award mit "Revolve"

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Aykut Yalcin: Camcore Filmproduktion. Abgerufen am 13. Dezember 2017.
  2. Junges Espelkamper Film-Team dreht Krimi-Komödie mit heimischen Darstellern, Söderblom-Gymnasium, 24. November 2011.
  3. Phantomschmerz. Abgerufen am 19. Dezember 2017.
  4. Inbound. Abgerufen am 19. Dezember 2017.
  5. Snake Eater. Abgerufen am 19. Dezember 2017.
  6. Revolve. Abgerufen am 19. Dezember 2017.
  7. Camgaroo Award 2007 – die Gewinner.
  8. Die Nominierten 2009.