Cornelius von Fabriczy

Ungarischer Kunsthistoriker

Cornelius von Fabriczy (* 3. September 1839 in Löcse, Ungarn, heute Levoča, Slowakei; † 5. Oktober 1910) war ein aus Ungarn stammender Kunsthistoriker.

Er wurde als Ingenieur ausgebildet und war zunächst Mitarbeiter der Ungarischen Eisenbahn. Nach einer Studienreise in Italien 1876 bis 1878 gab er seine Stelle auf und widmete sich ganz der Kunstgeschichte. Er besuchte Paris und London und ließ sich 1880 in Stuttgart nieder.

Fabriczy beschäftigte sich überwiegend mit der Kunst der italienischen, insbesondere der Florentiner Renaissance.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Il Libro di Antonio Billi e le sue copie nella Biblioteca Nazionale di Firenze. In: Archivio storico italiano Serie 4, Band 7, 1891, S. 299–368 (Digitalisat).
  • Filippo Brunelleschi. Sein Leben und seine Werke. Cotta, Stuttgart 1892 (archive.org).
  • Il codice dell’Anonimo Gaddiano (Cod. Magliabechiano XVII, 17) nella Biblioteca Nazionale di Firenze. In: Archivio Storico Italiano Serie 5, Band 12, Nr. 191, 1893, S. 15–94.
  • Die Handzeichnungen Giuliano’s da Sangallo. Kritisches Verzeichnis. Stuttgart 1902 (Digitalisat)
  • Kritisches Verzeichnis toskanischer Holz- und Tonstatuen bis zum Beginn des Cinquecento (= Jahrbuch der Königlich Preußischen Kunstsammlungen. Beiheft zum 30. Band). Berlin 1909.

LiteraturBearbeiten

  • Cornelio de Fabriczy. Necrologio, a cura di alcuni amici fiorentini con la bibliografia dei principali scritti di C. De Fabriczy sull’arte italiana. Tip. Giuntina, Florenz 1910.
  • Hans Mackowsky: Cornel von Fabriczy. In: Repertorium für Kunstwissenschaft 33, 1910, S. 485–492.

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