Cornelia Gräsel

Hochschullehrerin

Cornelia Gräsel (* 1966 in München) ist eine deutsche Psychologin und Pädagogin und seit 2004 Hochschullehrerin an der Bergischen Universität Wuppertal.

LebenBearbeiten

Gräsel machte ihr Abitur 1985 am Max-Born-Gymnasium in Germering bei München. Von 1985 bis 1991 studierte sie Pädagogik im Hauptfach sowie Psychologie und Kunstgeschichte im Nebenfach an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Den Magister schloss sie mit Auszeichnung ab. Im Anschluss promovierte sie in der gleichen Fächerkombination zum Dr. phil. mit "summa cum laude". Bereits 2001 wurde sie habilitiert.

Während ihrer Promotion und Habilitation arbeitete Gräsel als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie der LMU. 2001 war sie für wenige Monate Wissenschaftliche Direktorin am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel. Anschließend war sie bis 2004 Hochschullehrerin für Erziehungswissenschaft an der Universität des Saarlandes. Ab 2003 war sie dort auch Prodekanin der Fakultät für Empirische Humanwissenschaften.

Seit 2004 ist sie als Hochschullehrerin für Lehr-Lern- und Unterrichtsforschung an der Bergischen Universität Wuppertal tätig. Von 2010 bis 2014 war sie dort Vorsitzende des Instituts für Bildungsforschung innerhalb des Fachbereichs School of Education, seither ist sie Prorektorin für Internationales und Diversität.

Gräsel ist seit 2004 Mitherausgeberin der Zeitschrift Unterrichtswissenschaft sowie seit 2007 Geschäftsführende Herausgeberin des Journal of Educational Research.

Darüber hinaus ist Gräsel in mehreren wissenschaftlichen Beiräten vertreten. So ist sie seit 2011 Mitglied des Stiftungsrates des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung und des Beirats für die Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern „Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens im internationalen Vergleich“ sowie seit 2012 Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen.

AuszeichnungenBearbeiten

  • Promotionsförderpreis der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1. Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
  • Landespreis Hochschullehre des Saarlandes
  • Gleichstellungspreis der Bergischen Universität Wuppertal für die Familienfreundlichkeit des Instituts für Bildungsforschung

WeblinksBearbeiten