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Constanze Angerer (* 4. Dezember 1943) ist eine deutsche Richterin und Staatsanwältin a. D. Von 2001 bis 2008 war sie Landgerichtspräsidentin in München. 2012 wurde sie in den Deutschen Ethikrat berufen.

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Beruflicher WerdegangBearbeiten

1972 trat Angerer nach ihrem Jurastudium in den Dienst des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, wo sie in verschiedenen Referaten tätig war, zuletzt als Stellvertretende Leiterin der Strafrechtsabteilung.

Constance Angerer war Richterin am Bayerischen Obersten Landesgericht, seit 1998 Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Bamberg und wurde zum Berufsrichterlichen Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes berufen. Von 2001 bis zu ihrer Pensionierung 2008 war Angerer Präsidentin des Landgerichts München I.

Constanze Angerer war mit dem 2012 verstorbenen Hans Angerer verheiratet.

MitgliedschaftenBearbeiten

Constanze Angerer war im Vorstand des Bayerischen Landesverbandes des Deutschen Kinderschutzbundes tätig. Von 1985 bis 1998 engagierte sie sich gemeinsam mit ihrem Mann Hans Angerer im Vorstand der Hochbegabtenstiftung Maximilianeum[1] und war Vorstandsmitglied der Münchener Juristischen Gesellschaft. 2011 wurde sie zur Stellvertretenden Vorsitzenden des neu gegründeten Fördervereins für das NS-Dokumentationszentrum (München) gewählt[2]. Seit 2012 ist Constanze Angerer Mitglied des Deutschen Ethikrates.

AuszeichnungenBearbeiten

Constanze Angerer wurde 1999 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. 2010 erhielt sie den Bayerischen Verdienstorden.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.bayerischer-verdienstorden.de/Constanze_Angerer
  2. http://www.wochenanzeiger-muenchen.de/redaktion/lokalredaktion-muenchen/politik/Die+Unterst%C3%BCtzung+geht+%C3%BCber+die+Amtspflicht+weit+hinaus_33964.html