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Christoph Arnold (Politiker)

Landtagsabgeordneter Großherzogtum Hessen (NLP)

Christoph Arnold (* 27. September 1839 in Wald-Michelbach; † 18. September 1893 in Darmstadt) war ein hessischer Politiker (NLP) und ehemaliger Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen.

FamilieBearbeiten

Christoph Arnold war der Sohn des Wirtes Johann Georg Arnold und seiner Frau Anna Maria geborene Großmann. Er war katholischen Glaubens und mit Josefine geborene Riefel (11. Juli 1846 in Darmstadt–3. März 1896 ebenda) verheiratet. Während seines Studiums wurde er im Wintersemester 1858/59 Mitglied der Burschenschaft Germania Gießen.[1] Christoph Arnold schlug eine juristische Karriere ein und war zunächst Gerichtsakzessist in Wald-Michelbach bevor er ab 1869 Landgerichtsassessor in Offenbach am Main bzw. ab 1871 in Lorsch und 1875 in Darmstadt wurde. 1879 wurde er zum Richter am Amtsgericht Darmstadt II berufen. 1883 erfolgte die Beförderung zum Oberamtsrichter. 1888 wurde er Landgerichtsrat beim Landgericht der Provinz Starkenburg und 1890 1. Staatsanwalt beim Landgericht Darmstadt.

Christoph Arnold war von 1881 bis 1893 Mitglied der Landstände des Großherzogtums Hessen. Er wurde jeweils im Wahlbezirk Starkenburg 4/Wald-Michelbach gewählt.

LiteraturBearbeiten

  • Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 55.
  • Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933 (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, S. 125–126.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Paul Wentzcke: Burschenschafterlisten. Zweiter Band: Hans Schneider und Georg Lehnert: Gießen – Die Gießener Burschenschaft 1814 bis 1936. Görlitz 1942, R. Germania. Nr. 99.