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Christian Jakob

Christian Jakob (* 1979 in Quakenbrück) ist ein deutscher Journalist.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Jakob studierte Soziologie und Volkswirtschaft in Bremen und Mailand und Global Studies in Berlin, Buenos Aires und Delhi. Seit 2006 ist er Redakteur der tageszeitung, zuerst bei der taz Nord in Bremen, seit 2012 in Berlin.

In seinem ersten Buch mit dem Titel Soziale Säuberung beschrieb Jakob die Vertreibung der afroamerikanischen Unterschicht aus New Orleans nach dem Hurrikan Katrina. Im Jahr 2016 erschien von ihm Die Bleibenden, eine Geschichte der Flüchtlingsbewegung.[1] Für seine Berichterstattung zur Asylpolitik wurde er 2015 für den Journalistenpreis „Der lange Atem“ des Journalistenverbandes Berlin Brandenburg im DJV nominiert.[2][3]

PublikationenBearbeiten

  • mit Friedrich Schorb: Soziale Säuberung. Wie New Orleans nach der Flut seine Unterschicht vertrieb. Unrast Verlag, Münster 2008, ISBN 978-3-89771-484-7.
  • Flüchtlinge willkommen – refugees welcome? Mythen und Fakten zur Migrations- und Flüchtlingspolitik. Luxemburg-Argumente Nr. 8, Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin 2014, ISSN 2193-5831.
  • Die Bleibenden. Wie Flüchtlinge Deutschland seit 20 Jahren verändern. Chr. Links Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-86153-884-4.
  • mit Simone Schlindwein: Diktatoren als Türsteher Europas. Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlagert. Chr. Links Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-86153-959-9.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 100. taz Salon – Referierende: Christian Jakob, Redakteur. In: taz.de. Abgerufen am 21. September 2017.
  2. Autorenporträt Christian Jakob. In: christoph-links-verlag.de. Abgerufen am 21. September 2017.
  3. Der lange Atem. In: jvbb-online.de. Abgerufen am 21. September 2017.