Christian Freigang

deutscher Kunsthistoriker

Christian Freigang (* 10. Oktober 1959 in München) ist ein deutscher Kunsthistoriker.

LebenBearbeiten

Christian Freigang studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Geschichtliche Hilfswissenschaften und Bibliothekswissenschaften in München, Bonn und an der Freien Universität Berlin, wo er 1990 mit einer Dissertation über die nordfranzösische Rayonnantgotik promoviert wurde.

Von 1987 bis 1991 war er Assistant bzw. Suppléant maître assistant für ältere Architekturgeschichte an der Ecole d'architecture der Universität Genf. Ab 1991 arbeitete Freigang als Wissenschaftlicher Assistent am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Göttingen, wo er sich nach Habilitationsstipendien der DFG und des Deutschen Historischen Instituts Paris 1999 mit einer architekturtheoretischen Arbeit habilitierte. Anschließend war er Oberassistent an der Universität Göttingen, bis er 2003 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Frankfurt wurde. 2012 wechselte an das Kunsthistorische Institut der Freien Universität Berlin.

Seine Schwerpunkte sind die Architekturgeschichte des Mittelalters und des 19.–20. Jahrhunderts, vor allem in Deutschland und Frankreich, sowie Architekturtheorie.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Imitare ecclesias nobiles. Die Kathedralen von Narbonne, Toulouse und Rodez und die nordfranzösische Rayonnantgotik im Languedoc. Worms 1992.
  • Provence, Côte d'Azur. Architektur, Kunst, Landschaft. Köln 1999 (Neuauflage 2005).
  • Auguste Perret, die Architekturdebatte und die „Konservative Revolution“ in Frankreich, 1900–1930. Berlin u. München 2003.
  • mit Marianne Bergmann: Das Aula-Gebäude der Göttinger Universität. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2006, ISBN 3-422-02004-7.
  • Meisterwerke des Kirchenbaus. Reclam, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-15-018599-5.
  • Die Moderne. 1800 bis heute. Baukunst – Technik – Geschichte (= WBG Architekturgeschichte, Bd. 3). WBG, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-534-23986-3.

WeblinksBearbeiten