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Chouaib Bouloudinats (* 8. Januar 1987 in Constantine) ist ein algerischer Boxer. Bouloudinats war Silbermedaillengewinner der Afrikameisterschaften 2011, Gewinner der Panafrikanischen Spiele 2011 und Teilnehmer der Olympischen Spiele 2012.

LebenBearbeiten

Seine ersten internationalen Meisterschaften bestritt Bouloudinats 2007 bei den Panarabischen Spielen, bei denen er im Schwergewicht (-91 kg) startend bereits im ersten Kampf gegen den späteren Gewinner Nasser al-Shami, Syrien (16:9), ausschied. 2009 startete er bei den Mittelmeerspielen, kam aber auch hier nicht über die Vorrunde hinaus.

In der Saison 2010/2011 kämpfte Bouloudinats für Pjöngjang in der World Series of Boxing und konnte von fünf Kämpfen drei gewinnen. In der Folgesaison bestritt er für Astana drei Kämpfe, die er alle drei gewinnen konnte.

2011 gewann Bouloudinats mit einer Finalniederlage gegen Romaric Ngoula Tangoum, Kamerun (17:16), die Silbermedaille der afrikanischen Meisterschaften und nahm auch an den Militärweltmeisterschaften teil, bei denen er jedoch im Viertelfinale ausschied. Bei den Panafrikanischen Spielen im selben Jahr gewann er mit einem Finalsieg über Efetobor Apochi, Nigeria (19:8), die Goldmedaille, bei den Weltmeisterschaften 2011 schied er jedoch nach Siegen über Marko Radonjic (14:7), Ludovic Groguhe, Frankreich (17:12), und Simon Vallily, England (16:10), im Viertelfinale gegen Sjarhej Karnejeu, Weißrussland (AB 3.), aus.

2012 nahm Bouloudinats aufgrund seines Turniersiegs beim afrikanischen Olympiaqualifikationsturnier in Casablanca an den Olympischen Spielen 2012 teil, bei denen er im Achtelfinale gegen Yamil Peralta, Argentinien (13:5), ausschied.