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Chimbote ist eine Hafenstadt des südamerikanischen Anden-Staates Peru. Sie gliedert sich in die Stadtbezirke (distritos) Cercado de Chimbote, Nuevo Chimbote und Coishco mit insgesamt 382.000 Einwohnern (Stand 2017).[1] Sie ist damit die größte Stadt der peruanischen Region Ancash und eine der größten Städte Perus. Die Stadt liegt an der Mündung des Rio Santa an der Pazifikküste zwischen Trujillo und Lima.

Chimbote
Koordinaten: 9° 4′ S, 78° 34′ W
Karte: Peru
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Chimbote
Chimbote auf der Karte von Peru
Basisdaten
Staat Peru
Region Ancash
Stadtgründung 6. Dezember 1906
Einwohner 382.000 
Stadtinsignien
Bandera de Chimbote.svg
Coat of arms of Chimbote.svg
Detaildaten
Bevölkerungsdichte 3000 Ew./km2
Höhe m
Gewässer Pazifik
Zeitzone UTC−5
Website www.chimboteonline.com chimboteonline.com

Die Stadt Chimbote ist Sitz des Bistums Chimbote.

Der ehemalige Präsident Perus, Alejandro Toledo, wuchs in Chimbote auf.

Inhaltsverzeichnis

WirtschaftBearbeiten

In Chimbote ist aufgrund der Enge der Küstenebene kein Platz für Bewässerungslandwirtschaft. Statt das Wasser ungenutzt ins Meer fließen zu lassen, wird es zum größten Teil durch Tunnels und Kanäle in die Trujillo-Oase zugeführt.

Chimbote besitzt ein – von der Gutehoffnungshütte erbautes – großes Stahlwerk, dessen Eisenerz aus der Marcona-Mine in Südperu über den Hafen der Stadt herantransportiert wird. Die Kohle stammt aus den Anthrazitgruben im Santa-Tal.

Der größte Wirtschaftszweig ist die Fischerei, mehr als 70 Prozent der Fischindustrie Perus sind in Chimbote beheimatet. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten Perus spielt der Tourismus in Chimbote fast keine Rolle, da die Stadt mehrfach von Erdbeben weitgehend zerstört wurde und bei ungünstigem Wetter der Geruch der Fischindustrie die Stadt überlagert. Zudem wurden große Schäden durch El Niño (1983) und einen Tsunami (1996) verursacht.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Partnerstadt von Chimbote ist Pensacola in Florida.

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Instituto Nacional de Estadística e Informática (INEI): Directorio Nacional de Centros Poblados – Censos Nacionales 2017. Lima 2018, Bd. 1, S. 192, 196 und 200 (online).