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Challapata

Ort im Departamento Oruro, Bolivien

Challapata ist eine Kleinstadt im Departamento Oruro im Hochland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

Challapata
Plaza von Challapata
Plaza von Challapata
Basisdaten
Einwohner (Stand) 12.684 Einw. (Volkszählung 2012)
Rang Rang 45
Höhe 3732 m
Postleitzahl 04-0201-0101-3001
Telefonvorwahl (+591)
Koordinaten 18° 54′ S, 66° 46′ WKoordinaten: 18° 54′ S, 66° 46′ W
Challapata (Bolivien)
Challapata
Challapata
Politik
Departamento Oruro
Provinz Provinz Eduardo Avaroa
Klima
Klimadiagramm Challapata
Klimadiagramm Challapata

Inhaltsverzeichnis

Lage im NahraumBearbeiten

Challapata ist zentraler Ort des Landkreises (bolivianisch: Municipio) Challapata und Hauptstadt der Provinz Eduardo Avaroa. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 3732 m am Rand der 250 km² großen Schwemmlandebene des Río Tacagua am Ostufer des Poopó-See. Direkt südöstlich der Stadt erhebt sich der Cerro Azanaques, mit 5.102 m einer der höchsten Gipfel der Cordillera Azanaques.

GeographieBearbeiten

Challapata liegt am östlichen Rand des bolivianischen Altiplano vor der Kordillere von Azanaques, die ein Teil der Gebirgskette der Cordillera Central ist. Das Klima der Region ist ein typisches Tageszeitenklima, bei dem die mittleren Temperaturschwankungen im Tagesverlauf deutlicher ausfallen als im Ablauf der Jahreszeiten.

Die Jahresdurchschnittstemperatur der Region liegt bei 8 bis 9 °C (siehe Klimadiagramm Challapata) und schwankt zwischen 4 °C im Juni und Juli und 11 °C im Dezember. Der Jahresniederschlag beträgt knapp 350 mm, bei einer ausgeprägten Trockenzeit von April bis Oktober mit Monatsniederschlägen unter 15 mm, und nennenswerten Niederschlägen nur von Dezember bis März mit 60 bis 80 mm Monatsniederschlag.

VerkehrsnetzBearbeiten

Challapata liegt auf halbem Weg der Straßen- und Eisenbahn-Verbindung von Oruro nach Potosí, etwa 130 Kilometer von beiden Städten entfernt.

Durch Challapata führt die asphaltierte Fernstraße Ruta 1, die von Desaguadero an der peruanischen Grenze im Norden über die Städte El Alto, Oruro, Potosí und Tarija nach Bermejo an der argentinischen Grenze ganz im Süden führt.

In Challapata zweigt außerdem von der Ruta 1 die Ruta 30 nach Uyuni am Salzsee Salar de Uyuni ab, die dort die Ruta 5 kreuzt, die in West-Ost-Richtung von der chilenischen Grenze über Potosí und Sucre in Richtung auf das bolivianische Tiefland mit der Metropole Santa Cruz führt.

BevölkerungBearbeiten

Die Einwohnerzahl von Challapata ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten auf fast das Doppelte angestiegen:

Jahr Einwohner Quelle
1992 6 661 Volkszählung[1]
2001 7 683 Volkszählung[2]
2012 12 684 Volkszählung[3]

Aufgrund der historischen Bevölkerungsentwicklung weist die Region einen hohen Anteil an Quechua-Bevölkerung auf, im Municipio Challapata sprechen 59,2 Prozent der Bevölkerung die Quechua-Sprache.[4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 1992 (Memento des Originals vom 23. April 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ine.gob.bo
  2. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001 (Memento des Originals vom 23. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ine.gob.bo
  3. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2012 (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/censosbolivia.ine.gob.bo
  4. INE-Sozialdaten (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ine.gob.bo (PDF; 6,2 MB)

WeblinksBearbeiten