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Cannabigerol

nicht-psychoaktives Cannabinoid

Cannabigerol (CBG) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das in verschiedenen Cannabis-Arten vorkommt.[2] Es bindet mit millimolarer Affinität an den Cannabinoidrezeptor CB1.[3] Die Konzentration von CBG ist bei Cannabis indica höher als bei anderen Cannabis-Arten.

Strukturformel
Strukturformel von Cannabigerol
Allgemeines
Name Cannabigerol
Andere Namen
  • CBG
  • (E)-CBG
  • CBG-C5
  • (E)-2-(3,7-Dimethylocta-2,6-dienyl)-5-pentylbenzol-1,3-diol (IUPAC)
Summenformel C21H32O2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
  • 2808-33-5
  • 25654-31-3
PubChem 5315659
Wikidata Q412122
Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Cannabinoide

Eigenschaften
Molare Masse 316,48 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Cannabigerol unterliegt in Deutschland nicht dem BtMG.

Mögliche medizinische VerwendungBearbeiten

CBG senkt den Augeninnendruck bei Katzen moderat.[4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. K. Hayakawa, K. Mishima, M. Fujiwara: Therapeutic Potential of Non-Psychotropic Cannabidiol in Ischemic Stroke. In: Pharmaceuticals. Band 3, Nummer 7, Juli 2010, S. 2197–2212, doi:10.3390/ph3072197, PMID 27713349, PMC 4036658 (freier Volltext).
  3. A. J. Hill, C. M. Williams, B. J. Whalley, G. J. Stephens: Phytocannabinoids as novel therapeutic agents in CNS disorders. In: Pharmacology & therapeutics. Band 133, Nummer 1, Januar 2012, S. 79–97, doi:10.1016/j.pharmthera.2011.09.002, PMID 21924288.
  4. Brenda K. Colasanti: A Comparison of the Ocular and Central Effects of Δ9-Tetrahydrocannabinol and Cannabigerol. In: Journal of Ocular Pharmacology and Therapeutics. Band 6, Nr. 4, 1990, S. 259–269, doi:10.1089/jop.1990.6.259.
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