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Candy Clark

US-amerikanische Schauspielerin

LebenBearbeiten

Candy Clark wuchs als Tochter eines Küchenchefs in Texas auf, wo sie Studentin der Trimble Tech High School in Fort Worth war. Als 18-Jährige zog Clark nach New York City, wo sie als Model ihr erstes Geld verdiente. Entdeckt und gefördert von Regisseur John Huston stand Clark 1972 in dessen Filmdrama Fat City erstmals vor der Kamera.

Internationalen Bekanntheitsstatus erlangte sie jedoch bereits ein Jahr später, als sie 1973 in American Graffiti bvon George Lucas vor der Kamera stand; für ihre Darstellung wurde sie 1974 für den Oscar in der Kategorie Beste Nebendarstellerin nominiert. Im Jahr 1976 war sie als Partnerin von David Bowie in dem Science-Fiction-Film Der Mann, der vom Himmel fiel zu sehen. 1977 soll Clark auch für die Rolle der Prinzessin Leia in Krieg der Sterne in Betracht gezogen sein, unterlag jedoch beim Casting Carrie Fisher.

Obwohl die Anzahl ihrer Film- und Fernsehrollen ab den 1990er-Jahren nachließ, ist Clark bis heute als Schauspielerin aktiv. Sie spielte 2011 in dem Theaterstück Images of Louise Brooks von Sven Mundt, das in Berlin Premiere hatte.[1] In der Fernsehserie Criminal Minds spielte sie seit 2012 wiederkehrend die Mutter von A.J. Cooks Figur Jennifer Jareau, in der Neuauflage von David Lynchs Twin Peaks war sie als Doris Truman zu sehen.

Clark, die in den 1970er Jahren Liaisonen mit dem Regisseur Nicolas Roeg und dem Schauspieler Jeff Bridges unterhielt, war zweimal verheiratet. Sowohl ihre Ehe mit dem Schauspieler Marjoe Gortner, mit dem sie von 1978 bis 1979 verheiratet war, als auch ihre Beziehung mit Filmproduzent Jeff Wald – die Ehe hielt von 1987 bis 1988 – ging in die Brüche.[2]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Candy Clark – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Volkmar Draeger: Die Brüchigkeit des Erfolgs (neues deutschland). Abgerufen am 13. März 2019.
  2. Eintrag bei filmreference.com