Hauptmenü öffnen
Camea
Santa Teresinha do Menino Jesus de Bedois
Der Suco Camea liegt im Westen des Verwaltungsamts Cristo Rei
Daten
Fläche 9,85 km²[1]
Einwohnerzahl 13.481 (2015)[1]
Chefe de Suco Armenio Aleixo da Silva
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Aidac Bihare 1.451
Ailele Hun 1.927
Ailoc Laran 2.929
Bedois 671
Buburlau 406
Caisabe 218
Fatuc Francisco 946
Has Laran 1.839
Lases 924
Lenuc Hun 627
Namalai 258
Suco Laran 1.149
Terminal 136
Bedois (Osttimor)
Bedois
Bedois
Koordinaten: 8° 34′ S, 125° 38′ O

Camea (Kamea) ist ein Ortsteil der osttimoresischen Landeshauptstadt Dili und Suco im Verwaltungsamt Cristo Rei (Gemeinde Dili). Der Suco ist als urban definiert.

NameBearbeiten

Der Suco ist nach dem Berg Foho Camea und der gleichnamigen, mythischen Riesenschlange benannt, die in einer Höhle im Berg leben soll.

GeographieBearbeiten

Camea
Orte Position[2] Höhe
Aidac Bihare 8° 34′ S, 125° 38′ O 373 m
Ailoc Laran 8° 34′ S, 125° 37′ O 304 m
Bedois 8° 34′ S, 125° 38′ O 313 m
Benamauc 8° 34′ S, 125° 37′ O ?
Buburlau 8° 34′ S, 125° 37′ O 304 m
Fatuahi 8° 34′ S, 125° 38′ O 272 m
Karomate 8° 34′ S, 125° 37′ O 350 m
Lakeru Laran 8° 35′ S, 125° 38′ O 376 m
Lenuc Hun 8° 34′ S, 125° 37′ O 304 m
Susan 8° 34′ S, 125° 38′ O 233 m

Der Suco liegt im Westen des Verwaltungsamts Cristo Rei. Östlich liegt der Suco Hera, nördlich Meti Aut und im Westen Bidau Santana und Becora. Im Süden grenzt Camea an die Gemeinde Aileu mit ihrem Suco Talitu (Verwaltungsamt Laulara). Durch den Westen Cameas fließt der Fluss Benamauc, ein Quellfluss des Mota Claran.

Nach der Unabhängigkeit Osttimors auch Camea der Suco Fatuahi angegliedert.[3] Zusätzliche Gebiete schlug man ihm mit der Gebietsreform von 2015 hinzu, so dass das Gesamtterritorium des Sucos von 2,31 km²[4] auf 9,85 km² anwuchs.[1] Im Süden kamen von Becora die Gebiete östlich des Benamauc mit den Ortschaften Buburlau, Karomate und Aidac Bihare (Aidabahare) zu Camea, im Norden war es der Osten von Bidau Santana und der Süden von Metiaut und im Südosten von Hera die Ortschaften Fatuahi, Susan und Lakeru Laran (Lekeru Laun). Vor gehörten bereits zu Cammea der Ort Ailoc Laran (Ailoklaran) im Westen, Lenuc Hun (Lunukhun) im Nordwesten, Bedois (deutsch „stinkendes Wasser“) im Osten und Benamauc im Südwesten.[5][6]

Im Suco gibt es vier Grundschulen: Die Escola Primaria No. 7 Camea, die Escola Primaria Katolika Sabraka Laran (Sabracalaran), die Escola Primaria Fatuahi und die Escola Primaria Bedois.[7] Im Pfarrsaal von Bedois ist eine Vorschule untergebracht.[8] Außerdem gibt es eine Sekundarschule in Bedois.[9] Eine weitere Schule ist die Escola Aidac Bihare (Aidak Bihare). Sie wurde bei den Unruhen in Osttimor 2006 zerstört und danach wieder aufgebaut.[10]

Sehenswürdigkeiten im Suco sind das Heilige Haus von Manu-lain (Aldeia Ailoc Laran) und eine Höhle aus der japanischen Besatzungszeit (Aldeia Bedois).[11] In Bedois befindet sich die Kirche Santa Teresinha do Menino Jesus de Bedois. Sie wurde 1998 errichtet.

Im Suco befinden sich die 13 Aldeias Aidac Bihare, Ailele Hun, Ailoc Laran (Ailok Laran), Bedois, Buburlau, Caisabe, Fatuc Francisco, Has Laran, Lases, Lenuc Hun, Namalai, Suco Laran und Terminal.[12]

EinwohnerBearbeiten

 
Grundschule in Camea

Im Suco leben 13.481 Einwohner (2015), davon sind 7.059 Männer und 6.422 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 1.368,5 Einwohner/km². Im Suco gibt es 1.920 Haushalte.[1] Über 94 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. 3 % sprechen Mambai, Minderheiten Makasae, Tetum Terik oder Fataluku.[13]

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde António Ribero zum Chefe de Suco gewählt[14] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[15] 2016 löste ihn Armenio Aleixo da Silva ab.[16]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Camea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Timor-Leste: Poverty in a Young Nation (Memento vom 25. Dezember 2010 im Internet Archive) (PDF; 1,2 MB)
  4. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  5. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 448 kB)
  7. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  8. Catholic Mission: A new mission in Bedois, 4. Juli 2017 (Memento des Originals vom 16. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.catholicmission.org.au, abgerufen am 15. April 2018.
  9. Catholic Outlook: A Big Weekend in Timor-Leste, 31. Oktober 2017, abgerufen am 15. April 2018.
  10. Official Website of Jackie Chan (Memento vom 15. Oktober 2008 im Internet Archive)
  11. Secretario de Estado da Cultura, 18. März 2010, Training on Mapping Cultural Heritage in Timor-Leste (Memento des Originals vom 16. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cultura.gov.tl
  12. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  13. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Camea (tetum; PDF; 8,1 MB)
  14. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  15. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  16. Fundasaun Mahein: Xefe Suku Camea Posto Administrativu Vera-Cruz, Munisipiu Dili, Armenio Aleixo da Silva hateten verifikasaun dadus ba veteranus Timor-Leste bele konsidera arbiru deit. Tanba Governu liu husi Komisaun Homenajen rekruta ema arbiru hodi halo serbisu iha Komisaun Homenajen verifika dadus veteranus nian., abgerufen am 24. Juni 2019.

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap