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Camaná ist eine Küstenstadt in der Region Arequipa in Peru und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Camaná. Die Stadt hat etwa 15.000 Einwohner und befindet sich etwa 173 Kilometer südöstlich der Regionshauptstadt Arequipa.[1]

Bekannt ist die Stadt besonders für ihre weißen Strände, was sie zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen macht.[1] Nahe der Stadt mündet der Río Camaná in den Pazifischen Ozean.

Camaná wurde im Jahre 1539 unter dem Namen Villa Hermosa de Camaná gegründet.[1]

Im Juni 2001 erlitt die Infrastruktur der Stadt gewaltige Schäden infolge eines schweren Erdbebens vor der peruanischen Küste mit einer Stärke von um die 8,0 auf der Richterskala und des darauffolgenden Tsunamis,[2] mindestens ein Mensch starb,[3] über 11.845 Wohnhäuser wurden in Arequipa, Islay und Camaná zerstört.[4] In der Folge ging die Zahl der Touristen für einige Zeit stark zurück. Im Juni 2010 kam es zu einem erneuten Beben vor der peruanischen Küste mit einer Stärke von 4,7.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Turismo en Camaná auf camana.net
  2. Erdbeben: In Südamerika droht das große Beben auf faz.net, vom 27. Juni 2001. Abgerufen am 20. November 2016.
  3. Peru: Mindestens 47 Tote bei Erdbeben auf spiegel.de, vom 24. Juni 2001. Abgerufen am 20. November 2016.
  4. Infoblatt erdbebensicheres Bauen in Peru auf klett.de
  5. D. Raiser: Erdbebenserie erschüttert Zentral- und Südperu auf infoamazonas.de, vom 8. Juni 2010. Abgerufen am 20. November 2016.

Koordinaten: 16° 37′ 25″ S, 72° 42′ 33″ W