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CO2-Bilanz

Maß für den Gesamtbetrag von Kohlenstoffdioxid-Emissionen
(Weitergeleitet von CO2-Fußabdruck)

Die CO2-Bilanz (Kohlenstoffdioxidbilanz, Kohlendioxidbilanz, auch Treibhausgasbilanz, CO2-Fußabdruck, engl. Carbon footprint) ist ein Maß für den Gesamtbetrag von Kohlenstoffdioxid-Emissionen, der direkt bzw. indirekt durch Aktivitäten oder Lebensstadien von Produkten oder Personen entstehen bzw. verursacht werden.[1] Neben Kohlenstoffdioxid werden oft auch andere Treibhausgase bilanziert, meist in Tonnen CO2-Äquivalent (kurz t CO2-eq).[2]

Der CO2-Fußabdruck hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen als Mittel, die Klimaauswirkungen von Aktivitäten wie Bereitstellung oder Konsum von Produkten und Dienstleistungen für einzelne Personen oder aggregiert für Organisationen und Staaten zu ermitteln. Auf dieser Basis können gezieltere Klimaschutz-Maßnahmen ergriffen werden, um angestrebte Klimaziele zu erreichen,[3] z. B. die globale Erwärmung auf maximal 2 °C Temperaturerhöhung zu begrenzen (-> "Zwei-Grad-Ziel").

BegriffBearbeiten

Der Begriff „CO2-Fußabdruck“ ist in den letzten Jahren relativ bekannt geworden. Heute ist eher der englische Begriff Carbon footprint üblich und wird auch von deutschen Behörden und Institutionen verwendet.[4] Der Begriff ist abgeleitet von dem des ökologischen Fußabdrucks, der 1994 von Mathis Wackernagel und William Rees entwickelt wurde. Der ökologische Fußabdruck ist jedoch wesentlich weiter gefasst, er betrachtet die gesamte in Anspruch genommene biologische Kapazität, gemessen in Hektar Flächenbedarf, und berücksichtigt dabei auch CO2-Emissionen als Waldfläche, die zusätzlich notwendig wäre, um einem resultierenden CO2-Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre entgegen zu wirken.

Der CO2-Fußabdruck lässt sich auch für Personen, Organisationen, Länder und Events (z. B. eine Urlaubsreise) etc. berechnen. Wer die CO2-Fußabdrücke mehrerer Handlungsalternativen kennt, kann diese Zahlen mit anderen Faktoren abwägen und bei Entscheidungen berücksichtigen. Bei Personen, Organisationen oder Events wird oft auch angeboten, den CO2-Fußabdruck zu kompensieren, indem man z. B., entsprechend dem Ergebnis der Berechnung, in Regenwaldaufforstungen, Erneuerbare Energien oder andere klimafreundliche Maßnahmen investiert (→Kapitel: Das Kompensieren eines CO2-Fußabdrucks).

Daten und FaktenBearbeiten

Der CO2-Fußabdruck eines ProduktsBearbeiten

 
Der CO2-Fußabdruck von Flaschenwasser

Bei allen Berechnungsmethoden des CO2-Fußabdrucks ist der CO2-Fußabdruck von Produkten der am detailliertesten untersuchte. Er könnte eine große Zukunft in der CO2-Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen haben. Allerdings wird nicht immer die gesamte Wertschöpfungskette einbezogen.[5] Auch in Japan und Thailand sind solche Labels zum Teil eingeführt.[6]

DeutschlandBearbeiten

Im Memorandum „Product Carbon Footprint“ (PCF) von BMU, UBA und Öko-Institut von Dezember 2009 stand:

„Der Product Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck von Produkten) bezeichnet die Bilanz der Treibhausgasemissionen entlang des gesamten Lebenszyklus eines Produkts in einer definierten Anwendung und bezogen auf eine definierte Nutzeinheit.“

Memorandum Product Carbon Footprint[7]

Der Produktlebenszyklus soll die gesamte Wertschöpfungskette umfassen:

  • Herstellung, Gewinnung und Transport der Rohstoffe und Vorprodukte
  • Produktion und Distribution
  • Nutzung, Nachnutzung
  • Entsorgung/Recycling

Gemäß dieser Definition haben einzelne Lebensmittel einen CO2-Fußabdruck „in der Größenordnung von einigen Dutzend Gramm bis mehreren Kilo CO2-eq pro Kilo Lebensmittel. Sehr hohe Werte hat beispielsweise Rindfleisch mit rund 13 kg CO2-eq pro Kilo.“[7] Die Werte können je nach Transport, Lagerung und Zubereitungsart stark variieren (→Kapitel: Kritik).

GroßbritannienBearbeiten

In Großbritannien wurde 2008 eine von BSI (British Standards Solutions) erarbeitete Standardisierung der Methodik des CO2-Fußabdrucks von Produkten mit dem britischen Standard 'PAS 2050:2008' abgeschlossen.[8] 2011 kennzeichnete der größte britische Handelskonzern Tesco nach eigenen Angaben über 500 Produkte in Großbritannien und in Südkorea nach diesem Standard.[9]

Um einen Eindruck zu bekommen, hier einige Produktkennzeichnungen von Tesco, die nach dem britischen Standard (PAS 2050:2008) gekennzeichnet wurden:

Kategorie und Produkt CO2-Fußabdruck

Gramm CO2-eq per Funktionseinheit (gerundet)

CO2-Fußabdruck geteilt in die Etappen seines Lebenszyklus (%)
Produktion Distribution Lagerung Verwendung/Nutzung Entsorgung
Waschmittel
Tesco nicht-biologische Flüssigkapseln 700 g pro Wäsche 17 % 0,2 % 1 % 72 % 10 %
Tesco nicht-biologische Tabletten 850 g pro Wäsche 32 % 0,1 % 0 % 62 % 5 %
Tesco Super Conc. nicht-bio Flüssigwäsche 600 g pro Wäsche 11 % 0,1 % 0 % 83 % 6 %
Orangensaft
Tesco 100 % reiner, gepresster Orangensaft 360 g pro 250 ml 91 % 1 % 7 % 0,3 % 1 %
Tesco reiner Orangensaft aus Konzentrat 260 g pro 250 ml 88 % 2 % 9 % 0,5 % 1 %
Tesco reiner Orangensaft (3×200 ml) 220 g pro 250 ml 93 % 1 % 5 % 0,5 % 1 %
Leuchtmittel
60 W-Pearl-Glühbirne 34 kg für 1.000 Std. Gebrauch 1 % <0,1 % <0,1 % 99 % <0,1 %
11 W-Kompaktleuchtstofflampe 6,5 kg für 1.000 Std. Gebrauch 1 % <0,001 % <0,1 % 99 % <0,1 %
100 W-Pearl-Glühbirne 55 kg für 1000 Std. Gebrauch 1 % <0,001 % <0,001 % 99 % <0,1 %
20 W-Kompaktleuchtstofflampe 12 kg für 1.000 Std. Gebrauch 2 % <0,001 % <0,001 % 98 % <0,1 %
Kartoffeln
King Edwards (2,5 kg) 160 g pro 250 g-Portion 1 % 33 % 3 % 56 % 7 %
biologisch Baby Neu (750 g) 140 g pro 250 g-Portion 48 % 1 % 5 % 41 % 4 %
biologisch Neu (1,5 kg) 160 g pro 250 g-Portion 40 % 1 % 4 % 51 % 4 %
Anglian Neu (2,5 kg) 140 g pro 250 g-Portion 34 % 1 % 3 % 58 % 4 %
Quelle: Tesco, Carbon Label Findings,www.tesco.com (PDF; 114 kB)

CO2-Fußabdruck WeinbauBearbeiten

Bei einem Projekt im Traisental (48° 21′ 12″ N, 15° 41′ 42″ O) wurden die Prozesskette analysiert und auf Grund der Ergebnisse jene Bereiche identifiziert, die den größten Einfluss auf den Carbon Footprint hatten.[10] Als funktionelle Einheit wurde 1 Liter Wein festgelegt. Die Untersuchung umfasste die Prozessschritte Weingarten, Weinerzeugung, Verpackung, Abfälle und Vertrieb.[11] Im Laufe der Traubenproduktion im Weingarten, der Weinherstellung im Keller inklusive Entsorgung der Abfälle und der Abfüllung eines durchschnittlichen Weines werden bis zum Verlassen des Weinkellers rund 1,7 kg CO2e emittiert. Für den Transport zum Verbraucher kommen noch rund 0,2 kg CO2e pro Liter dazu.[12]

Das Ergebnis der Gesamtanalyse hat ergeben, dass pro Hektar Weingarten durchschnittlich 2,4 t CO2-Äquivalent emittiert werden. Von dieser Menge stammen rund drei Viertel aus den indirekten Treibhausgas-Emissionen sowie den Verbrennungsemissionen und ein Viertel durch Bodenemission.

→ siehe auch: Weinbau

Der CO2-Fußabdruck einer PersonBearbeiten

Ein CO2-Fußabdruck von Personen soll eine Hilfestellung bei der Verringerung des eigenen CO2-Ausstoßes bieten. Zunächst wird der aktuelle CO2-Fußabdruck errechnet, damit man eine grobe Vorstellung seines eigenen Ausstoßes bekommt. Der nächste Schritt ist, den Ausstoß zu verringern durch z. B. das Umstellen auf energiesparende Geräte, auf Strom aus erneuerbaren Energien, die effektivere Nutzung von Energie bei der Heizung und das Verändern von Alltagshandlungen, um Energie zu sparen. Man sollte „stromfressende“ Altgeräte unbrauchbar machen oder verschrotten (oder jemandem geben, dessen Altgerät noch stromfressender ist).

2019 konnte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer Studie zeigen, dass regionale Lebensmittel die Emissionen weltweit aus dem Lebensmitteltransport um den Faktor zehn reduzieren könnte.[14]

Entsprechend dem Sonderbericht 1,5 °C globale Erwärmung müssen die globalen Treibhausgasemissionen zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels gegen 2050 auf netto Null fallen.[15] Das deutsche Umweltbundesamt nennt als Ziel für Deutschland Emissionen pro Kopf und Jahr unter einer Tonne.[16]

Der CO2-Fußabdruck von Personen kann für die Einwohner eines Landes als Durchschnitt ermittelt werden. Die Inlandsemissionen pro Einwohner sind dafür jedoch nicht geeignet, da hier die grenzüberschreitend verursachten Emissionen nicht eingerechnet werden. Beispielsweise weist die Schweiz pro Person im Jahr 2015 Inlandsemissionen pro Einwohner von „nur“ 5,8 t CO2-eq aus.[17] Dagegen sind die konsumbedingten Emissionen, welche die durch internationalen Handel importierten und exportierten Treibhausgasemissionen eines Landes berücksichtigen, im gleichen Jahr mit 14,0 t CO2-eq und damit ca. 2,5 mal höher.[17]

Konsumbedingte Treibhausgasemissionen pro Person
Land t CO2-eq
Deutschland
  
16,3
Österreich
  
16,9
Schweiz
  
15,6
Welt
  
5,7
Beispielwerte der Studie "The Global Resource Footprint of Nations"[18] von 2007

Die durchschnittlichen konsumbedingten Treibhausgasemissionen pro Person wurden basierend auf den Daten von 2007 für viele Länder vergleichbar berechnet.[19]

Aufgrund der komplexen Datenlage und verschiedener Methodiken sind die Zahlen zum Teil abweichend. So wird für das gleiche Jahr (2007) für die Schweiz von Tukker et al. ein Wert von 15,6 t CO2-eq, vom Schweizerischen Bundesamt für Umwelt aber ein Wert von 14,9 t CO2-eq angegeben.[17] Vergleiche über mehrere Jahre oder zwischen Ländern müssen daher mit entsprechender Sorgfalt vorgenommen werden.

 
Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck. Deutschland und die Welt im Vergleich in Tonnen CO2 pro Jahr, für 2011.

Zu berücksichtigen ist dabei, dass in diesen Durchschnittswerten auch der CO2-Ausstoß enthalten ist, der durch die Industrie und den Betrieb der Verkehrsinfrastruktur entsteht. Insofern handelt es sich nur um das Ergebnis einer Berechnung und nicht um den tatsächlichen individuellen CO2-Fußabdruck einer „Person“.

Pro Person gerechnet haben Luxemburg, Belgien und die Schweiz den grössten CO2-Fußabdruck in ganz Europa.[20]

Eine vom Umweltbundesamt 2016 veröffentlichte Studie zeigte auf, dass statistisch betrachtet eine Person mit höherem Einkommen in Deutschland deutlich mehr CO2-Emissionen verursacht als eine Person mit geringerem Einkommen.[21]

Mit sogenannten CO2-Rechnern lässt sich der eigene CO2-Fußabdruck überschlägig errechnen. Die meisten unterscheiden die Lebensbereiche

  • Wohnen (CO2-Ausstoß durch Heizen und Strom in der Wohnung),
  • Mobilität (CO2-Ausstoß durch Autofahren, Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und Fliegen),
  • Ernährung (Ess- und Trinkgewohnheiten, Herkunft der Nahrungsmittel),
  • privater Konsum (Kaufverhalten und Kriterien, Auswärtsessen, Hotelübernachtung, Kosten für Kultur, Gesundheit oder andere Dienstleistungen) und
  • öffentlicher Konsum (Emissionen, die im Land insgesamt verursacht und auf alle Bürger verteilt werden)

Den größten Einfluss hat man auf die Bereiche bzw. Unterbereiche privater Konsum, Beheizung, Ernährung, PKW-Verkehr, Flugverkehr und Stromverbrauch. Der Bereich öffentlicher Konsum ist vom Individuum wenig bis gar nicht beeinflussbar.[22] Auf die Bereiche Wohnen und Warmwasserzubereitung haben Hauseigentümer unmittelbaren Einfluss; Mieter können mit ihrem Vermieter sprechen und z. B. gegen eine angemessene Mieterhöhung neue Fenster oder eine neue Heizung erhalten. Oft wird auch nach der Berechnung angeboten, durch eine Spende den eigenen CO2-Ausstoß zu kompensieren (→Kapitel: Das Kompensieren eines CO2-Fußabdrucks). Alle Ergebnisse eines CO2-Fußabdrucks sind überschlägige Zahlen.

Der CO2-Fußabdruck eines HaustieresBearbeiten

Was in Klimarechnern bislang keine Rolle spielt ist die CO2-Bilanz von Haustieren. So verursacht eine Hauskatze pro Jahr 2,2 t CO2 und ein Dackel 1,8 t CO2.[23] Ein mittelgroßer Hund ist vom CO2-Fußabdruck durchaus mit einem Geländewagen vergleichbar.[24] Deshalb schlagen die beiden Autoren des Buches „Time to eat the dog“ unter anderem vor, die Haustiere auf vegetarische Kost umzustellen.[25]

Die Kommunikation des CO2-FußabdrucksBearbeiten

Neben dem Errechnen des CO2-Fußabdrucks ist die alltagstaugliche Kommunikation eine wichtige Handlungsebene. Basis dafür kann beispielsweise eine fiktive Menge an CO2 sein, die jeder Mensch in einem bestimmten Zeitabstand durch all seine Handlungen ausstoßen darf, um das Weltklima innerhalb der viel zitierten 2 Grad-Leitplanken zu halten. Die Initiative aus Österreich und der Schweiz „Ein guter Tag hat 100 Punkte“[26] hat einen Ansatz entwickelt, mit dem sich so der Product Carbon Footprint, die globale Tragfähigkeit und Solidarität und der persönliche Lebensstil gemeinsam in einer einfachen grafischen Sprache kommunizieren lassen.

Der CO2-Fußabdruck einer OrganisationBearbeiten

Vermehrt werden CO2-Bilanzen auch von Unternehmen – freiwillig oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen – im Kontext ihres Nachhaltigkeitsberichtes erstellt. Betriebliche Verfahren des Rechnungswesens zur Erstellung einer CO2-Bilanz nennt man Carbon Accounting. Ein Fußabdruck einer Organisation benennt den gesamten CO2- oder CO2-eq-Ausstoß, der durch ihre Aktivitäten pro Jahr entsteht. Der CO2-Fußabdruck der Deutschen Bank, zum Beispiel, betrug im Jahr 2008 nach eigenen Angaben 415.269 Tonnen CO2.[27]

Die US Army war Mitte der 2010er Jahre die Institution mit dem weltweit bei weitem größten Verbrauch von fossilen Brennstoffen. Sie rangierte um das Jahr 2015 mit ihren CO2-Emissionen zwischen den Staaten Portugal und Peru.[28][29]

Nationale TreibhausgasbilanzenBearbeiten

Wie auch bei den anderen CO2-Fußabdrücken findet man verschiedene Zahlen für den CO2-Fußabdruck eines Landes. Mitgliedsstaaten der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) und des Kyoto-Protokolls müssen jährlich nationale Treibhausgasbilanzen, meist Treibhausgasinventar genannt, erstellen und einen nationalen Inventarbericht beim Sekretariat der UNFCCC einreichen. Im Jahr 2008 emittierte Deutschland rund 988,2 Mio. t CO2-eq (Schweiz 53,4 Mio. t CO2-eq, Österreich 69,3 Mio. t CO2-eq).[30] Dabei werden nach dem Territorialprinzip die im Land liegenden Emissionsquellen berücksichtigt.

Eine andere Herangehensweise ist, die dem Verbrauch eines Landes zugrunde liegenden Emissionen bei der Berechnung eines Fußabdrucks heranzuziehen. So bezog eine Studie an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (NTNU) die Emissionen mit ein, die bei der Produktion aller Güter des Gesamtverbrauchs eines Landes auftreten. Wenn ein Land nun einen größeren CO2-Fußabdruck hat, als seine vom UNFCCC berechneten Treibhausgasemissionen, bedeutet dies, dass die Einfuhren des Landes bei der Produktion mehr Kohlenstoff benötigen als seine Ausfuhren. Auch wurde in den Berechnungen des NTNU zusätzlich der internationale Transport in See- und Luftfracht mit einbezogen, die vom UNFCCC nicht mit berücksichtigt wird. Basierend auf den Daten des Jahres 2001 betrug der Fußabdruck ca. 1.238 Mio. t CO2-eq für Deutschland, 112 Mio. t CO2-eq für Österreich und 132 Mio. t CO2-eq für die Schweiz. Dies entsprach einem CO2-Fußabdruck von 15,1 t CO2-eq für jeden Deutschen, 13,8 t für jeden Österreicher und 18,4 t für jeden Schweizer ergibt. Weltweit waren unter den 73 untersuchten Ländern Luxemburg (33,4 t CO2-eq pro Person), die USA (28,6 t CO2-eq pro Person), gefolgt von Australien (20,6 t CO2-eq pro Person), die größten Verschmutzer, während afrikanische Länder wie Mozambique (1,1 t CO2-eq pro Person) und Malawi (0,7 t CO2-eq pro Person) am klimafreundlichsten dastanden.[31]

Das Kompensieren eines CO2-FußabdrucksBearbeiten

Hauptartikel: Klimakompensation

Oftmals wird das Kompensieren der eigenen CO2-Emissionen in finanzieller Hinsicht z. B. durch eine Spende angeboten. Damit wird der eigene CO2-Fußabdruck zwar nicht verringert, doch es können an einem anderen Ort der Welt Treibhausgase reduziert werden. Dies geschieht durch Klimaschutzprojekte wie z. B. das Errichten von Wind-, Wasser- oder Erdwärmekraftwerken und andere Treibhausgas einsparende Maßnahmen. Diese Kompensation geschieht auf freiwilliger Basis. Eine solche CO2-Ausgleichszahlung kostet je nach Anbieter und gewähltem Standard 1–30 Euro pro Tonne CO2.[32] Allerdings ist wichtig, dass die für solche Projekte eingesetzten CO2-Zertifikate von international anerkannten Institutionen wie z. B. dem Gold-Standard[33] stammen.

KritikBearbeiten

Insbesondere die Konzeption des auf die Person des einzelnen Konsumenten projizierten Fußabdrucks ist in vieler Hinsicht problematisch. Im individuellen Konsum entsteht kaum CO2. Kohlendioxid ist in größeren Konzentrationen giftig und wird daher im Wohnbereich nur in geringsten Mengen (Atmung, Abendessen im Kerzenschein) erzeugt. Eine Zuordnung der in der Herstellung der konsumierten Produkte ausgestoßenen CO2-Menge auf den Konsumenten verletzt zudem einen zentralen Grundsatz des Umweltschutzes, das Verursacherprinzip. Entsprechend ist einem Mieter eine CO2-intensive Heizungstechnik gar nicht anzulasten. Ebenso wenig der CO2-Ausstoß bei der Stromproduktion. Da der einzelne Konsument auch rechtlich gehindert ist, die Weise der Herstellung zu bestimmen oder diese auch nur zu ermitteln (Betriebsgeheimnis), sind auch dessen Einflussmöglichkeiten höchst begrenzt. Ähnlich fragwürdig ist eine individuelle Zuordnung des Beschäftigungsverkehrs. Diese unterstellt u. a. stillschweigend eine weiträumige Trennung von Arbeit und Wohnen, auf die Angestellte einzeln nur gering einwirken können. (Siehe hierzu etwa Gewerbegebiet, Telearbeit). Aufgrund dieser Mängel hat die Konzeption daher insgesamt die Neigung, die Pflicht der Hersteller für den Einsatz umweltverträglicher Verfahren und Arbeitsweisen auf den Endverbraucher abzuwälzen, ohne ihn zugleich mit entsprechenden Rechten zur Durchsetzung dieser so zugewiesenen Verantwortung auszustatten und damit Gesetzgeber und Verwaltung im Vorbeigehen ebenfalls aus dieser zu entlassen. Die Reduktion auf bloß individuelle Händlungsmöglichkeiten verkürzt diese weiter und verweist primär ins Unpolitische und auf verhältnismäßig wirkungslose persönliche Kasteiungen.

Ein Kritikpunkt war bislang das Fehlen einer klaren international anerkannten Definition des Begriffs CO2-Fußabdruck. Inzwischen hat jedoch die Organisation für internationale Standards eine einheitliche internationale Standardnorm (ISO 14067) für die Bilanzierung des CO2-Fußabdrucks von Produkten veröffentlicht.[34] Es gibt darüber hinaus selbst ernannte Standards, wie z. B. den „Carbon Footprint Standard“, doch um dieses Kennzeichen benutzen zu dürfen, reicht eine Selbstprüfung, ein Kontrollmechanismus fehlt.[35]

Der britische Standard PAS 2050:2008 ist im Moment der erfolgreichste und unterliegt genauen Kriterien, die von Carbon Trust geprüft werden. Er baut überwiegend auf der Ökobilanznorm ISO 14040 ff. auf, weicht aber auch in einigen wichtigen Punkten deutlich davon ab,[36] was ihm international keine große Anerkennung eingebracht hat. So reicht die Breite der Definitionen von nur direkten CO2-Emissionen über zusätzliche Methan-Emissionen bis hin zu der Einbeziehung aller Treibhausgase wie z. B. N2O. Dadurch unterscheidet sich auch die Einheit, in der gemessen wird, zwischen z. B. einfachen CO2-Emissionen (gemessen in Tonnen CO2), Emissionen von CO2-Äquivalenten (gemessen in Tonnen CO2-eq) oder als Fläche (etwa in Hektar). In letzterem Fall „wird die Größe der Waldfläche definiert, die benötigt wird, um alle CO2-Emissionen abzüglich der Emissionen, die von Ozeanen aufgenommen werden, aufzunehmen“.[37]

Weitere Kritikpunkte, speziell am CO2-Fußabdruck von Produkten, zeigen das Öko-Institut, das Bundesministerium für Umwelt und das Umweltbundesamt in dem im Dezember 2009 veröffentlichten Memorandum PCF auf.[38] Kritisiert wird unter anderem die Einseitigkeit des CO2-Fußabdrucks, da bei der Berechnung alle anderen Schädigungskategorien wie Luftschadstoffemissionen, Ressourcenbedarf oder Eutrophierung unberücksichtigt bleiben. Zudem gibt es unterschiedliche Berechnungsergebnisse, je nach Berücksichtigung anderer Faktoren wie Land- und Waldnutzung. So lag der CO2-Fußabdruck einer Person 2014 im Sudan bei 3,03 t CO2-eq pro Jahr, während unter Einbeziehung der Landnutzung ein Wert von 6,22 errechnet wurde – also mehr als das Doppelte.[39]

Weiter wird erklärt, dass Verbraucher in der Regel mit dem rein numerischen Wert, also des CO2-Fußabdrucks in Zahlen, nicht viel anfangen können. Es werden eher bewährte Umweltlabels wie „Der Blaue Engel“ empfohlen, die wichtige Produkte auch in Bezug auf Klimaauswirkungen bewerten. Da die Nutzungsphase erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtbilanz hat, wird sie sowohl in PAS 2050, als auch im Memorandum PCF als wichtiger Bestandteil des CO2-Fußabdrucks mit bilanziert. Das konkrete Ausschildern dieser Phase ist jedoch unklar, da es oft enorme Unterschiede in der Art und Weise der Nutzung gibt. Unklar ist, wie z. B. ein T-Shirt ausgewiesen werden soll. Bei der Mitbilanzierung der Nutzerphase hätten langlebige T-Shirts einen kleineren CO2-Fußabdruck als kurzlebige T-Shirts.

Auch das Ausweisen der CO2-Bilanz bei Lebensmitteln, bei denen es verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten (Beispiel: Mehl, Eier) und Lagermöglichkeiten (Beispiel: Äpfel, Erdbeeren) gibt, ist nicht geklärt und kann so bei ein und demselben Produkt zu verschiedenen Bilanzierungsergebnissen führen.

Zur Verdeutlichung hier ein Beispiel des CO2-Fußabdrucks von Äpfeln aus dem Memorandum PCF:

„Der Energieaufwand zur Produktion und Lagerung von Äpfeln schwankt von Betrieb zu Betrieb und kann zwischen großen und kleinen Betrieben um den Faktor 2–3 unterschiedlich sein. Die Transportentfernung kann ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen: das Bodensee-Obst wird am Bodensee verkauft, aber auch in Kassel oder Berlin. Die Äpfel können aber auch aus Neuseeland oder Chile importiert werden. Die in Deutschland erzeugten Äpfel werden bis ins späte Frühjahr hinein gelagert und dabei gekühlt. Der PCF steigt damit von Monat zu Monat.“[40]

Nicht zuletzt stellt auch der hohe Aufwand für die Verarbeitung der Daten ein Problem dar, da z. B. viele Agrarbetriebe in unterschiedlicher Größe, häufig wechselnde Zulieferer, starke Unterschiede in der Art des Anbaus, nach Jahr und Saison schwankende Erträge, und unterschiedliche Verarbeitungstechniken mit einbezogen werden müssen.[41]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Umweltbundesamt und Öko-Institut (Hrsg.): Memorandum Product Carbon Footprint. 2009 (bund.de [PDF; 300 kB]).
  • Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Bundesverband der Deutschen Industrie (Hrsg.): Produktbezogene Klimaschutzstrategien, Product Carbon Footprint verstehen und nutzen. 2010 (bdi.eu [PDF; 2,9 MB]).
  • Katharina Schächtele, Hans Hertle: Die CO2-Bilanz eines Bürgers. Hrsg.: Umweltbundesamt. 2007 (umweltbundesamt.de [PDF; 4,9 MB]).
  • Thomas Wiedmann, Jan Minx: A Definition of ‘Carbon Footprint’. Hrsg.: ISA UK Research and Consulting (= ISAUK Research Report. Nr. 07-01). Juni 2007, S. 4 (ornl.gov [PDF; 278 kB]).
  • European Commission (Hrsg.): Carbon Footprint: what it is and how to measure it? 2007 (org.uk [PDF; 308 kB]).
  • Intergovernmental Panel on Climate Change (Hrsg.): 2006 Guidelines for National Greenhouse Gas Inventories. 2006, ISBN 4-88788-032-4 (iges.or.jp).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Thomas Wiedmann, Jan Minx: A Definition of ‘Carbon Footprint’. Hrsg.: ISA UK Research and Consulting (= ISAUK Research Report. Nr. 07-01). Juni 2007, S. 4 (ornl.gov [PDF; 278 kB]).
  2. Siehe z. B. die Zusammenfassung zum Product Carbon Footprinting unter Johannes Klockenhoff: Product Carbon Footprinting und der Kohlendioxid-bewusste Konsument. In: Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Band 4, Nr. 2, Mai 2009, doi:10.1007/s00003-009-0489-y.
  3. Glen P. Peters: Carbon footprints and embodied carbon at multiple scales. In: Current Opinion in Environmental Sustainability. Band 2, Nr. 4, Oktober 2010, doi:10.1016/j.cosust.2010.05.004.
  4. Leitfaden des BDI: Produktbezogene Klimastrategien Product Carbon Footprint verstehen und nutzen bdi.eu (PDF; 2,9 MB) Juni 2010.
  5. BMU, UBA, Öko-Institut e.V. – Memorandum Product Carbon Footprint, S. 24ff, www.bmu.de (Memento des Originals vom 1. Februar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bmu.de (PDF; 300 kB) 4. März 2011.
  6. BMU und BDI, Produktbezogene Klimaschutzstrategien, S. 10, www.bdi.eu (PDF; 2,9 MB) 10. März 2011.
  7. a b BMU, UBA, Öko-Institut: Memorandum Product Carbon Footprint. www.bmu.de (PDF; 300 kB).
  8. British Standards Solutions, www.bsigroup.com 4. März 2011.
  9. Corporate Responsibility Report 2010, S. 12, www.tesco.com 4. März 2011.
  10. Weinklim – Viniculture and Climate Changeseri.at
  11. Eva Burger, Ines Omann: WEINKLIM Carbon Footprint Analyse für Wein. Traisental 2010seri.at (PDF; 137 kB)
  12. Gerhard Soja, Franz Zehetner, Gorana Rampazzo-Todorovic, Barbara Schildberger, Konrad Hackl, Rudolf Hofmann, Eva Burger, Sigrid Grünberger, Ines Omann: Weinbau im Klimawandel: Anpassungs- und Mitigationsmöglichkeiten am Beispiel der Modellregion Traisental. (seri.at; PDF; 225 kB)
  13. Eva Burger, Ines Omann: WEINKLIM Carbon Footprint Analyse für Wein. Traisental 2010 (seri.at; PDF; 137 kB)
  14. Von Avocados bis zu Äpfeln: Lebensmittel lokaler produzieren könnte helfen, Klima-Emissionen zu senken. In: pik-potsdam.de. 29. August 2019, abgerufen am 2. Oktober 2019.
  15. Sonderbericht 1,5 °C globale Erwärmung – SR1.5 - de-IPCC. In: de-ipcc.de. 8. Oktober 2018, abgerufen am 9. Oktober 2018.
  16. UBA: uba.klimaktiv-co2-rechner.de 4. März 2011.
  17. a b c Treibhausgas-Fussabdruck. BAFU, 17. April 2019, abgerufen am 18. Mai 2019.
  18. Tukker et al.: The Global Resource Footprint of Nations: Carbon, water, land and materials embodied in trade and final consumption calculated with EXIOBASE 2.1. 2014, ISBN 978-3-200-03637-6.
  19. Tukker et al.: The Global Resource Footprint of Nations: Carbon, water, land and materials embodied in trade and final consumption calculated with EXIOBASE 2.1. 2014, ISBN 978-3-200-03637-6.
  20. Milliarden gegen Klimawandel - «Die Schweiz hat den drittgrössten Fussabdruck in ganz Europa». In: srf.ch. 29. September 2019, abgerufen am 1. Oktober 2019.
  21. Silke Kleinhückelkotten, H.-Peter Neitzke, Stephanie Moser: Repräsentative Erhebung von Pro-Kopf-Verbräuchen natürlicher Ressourcen in Deutschland (nach Bevölkerungsgruppen). In: 39/2016. Umweltbundesamt, April 2016, abgerufen am 1. Juli 2019.
  22. Umweltbundesamt: Die CO2-Bilanz eines Bürgers. S. 8. auf: www.umweltdaten.de, (PDF; 4,9 MB) 4. März 2011.
  23. Klimakiller Katze. In: TAZ. 15. Juni 2011
  24. Katrin Blawat: Ökologischer Pfotenabdruck. In: Süddeutsche Zeitung. 17. Mai 2010.
  25. Amazon, Buch-Besprechung Time to Eat the Dog.
  26. eingutertag.org
  27. www.banking-on-green.com (Memento des Originals vom 25. Oktober 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.banking-on-green.com 4. März 2011.
  28. CO2-Fußabdruck des US-Militärs riesig
  29. Studie von Wissenschaftlern der Lancaster University und der Durham University: Hidden carbon costs of the “everywhere war”: Logistics, geopolitical ecology, and the carbon boot print of the US military
  30. UNFCCC, National greenhouse gas inventory data for the period 1990–2008, Tabelle 2 www.unfccc.int (PDF; 265 kB) 1. April 2011.
  31. Edgar G. Hertwich, Glen P. Peters: Carbon Footprint of Nations: A Global, Trade-Linked Analysis. In: Environmental Science & Technology. Band 43, Nr. 16, 15. Juni 2009, doi:10.1021/es803496a (Tabelle 2, Gesamtwerte berechnet anhand Spalte 1 und 3 und Nachkommastellen gerundet).
  32. Wolfgang Strasdas, Stefan Gössling, Heike Dickhut: Treibhausgas-Kompensationsanbieter in Deutschland. Verbraucherzentrale Bundesverband, August 2010 (eine Studie der HNE Eberswalde).Online (PDF; 2,2 MB) (Memento des Originals vom 7. November 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.atmosfair.de.
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  41. BMU, UBA, Öko-Institut e.V. – Memorandum Product Carbon Footprint, S. 32, www.bmu.de (Memento des Originals vom 1. Februar 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bmu.de (PDF; 300 kB) 4. März 2011.