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Burkhart Oertel (* 27. Dezember 1940 in Stuhm in Westpreußen) ist ein deutscher Physiker und Genealoge.

LebenBearbeiten

Oertel studierte ab 1961 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Physik. Wie vor ihm sein Bruder Goetz Oertel wurde er im Corps Palaiomarchia-Masovia aktiv.[1] Als Inaktiver wechselte an die Eberhard Karls Universität Tübingen und die Universität Hamburg. 1967 bestand er die Diplomprüfung als Physiker.[2] 1970 wurde er in Kiel zum Dr. rer. nat. promoviert.[3] Von 1973 bis 2005 unterrichtete er an der Universität der Bundeswehr München, die ihn 1979 zum Professor für Mathematik und Bauphysik ernannt hatte. Wie sein Vater Egon Oertel (1901–1974) ein passionierter Genealoge, wurde Oertel durch seine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit als Koordinator der Württembergischen Ortssippenbücher bekannt. Von den bis 2015 erschienenen rund 100 Bänden dieser Reihe sind 32 Bände von ihm selbst verfasst worden. An seinem Wohnort in Neubiberg unterhält er eine historisch-demographische Dokumentationsstelle für Südwestdeutschland. Oertel ist seit 1966 verheiratet und hat drei Töchter.

WerkeBearbeiten

EhrungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Corpslisten 1996, 114, 132
  2. Diplomarbeit: Über eine spezielle Methode zur Messung der Lebensdauer angeregter atomarer Zustände.
  3. Dissertation: Optische Messung der Hyperdeinsturktureaufspaltungen von Co I - Termen und ihre Berücksichtigung bei der Bestimmung der Häufigkeit von Kobalt auf der Sonne.
  4. a b c d Heimatmedaille für Burkhart Oertel