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Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen

Der Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) ist der größte überparteiliche Dachverband von außen- und sicherheitspolitisch orientierten Hochschulgruppen an deutschen Universitäten und Hochschulen. Seine Arbeit wird mittelbar vom Deutschen Bundestag gefördert. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und steht allen immatrikulierten Studenten, Doktoranden und Hochschulmitarbeitern offen. Der BSH wurde am 9. Oktober 2008 von Bundespräsident Horst Köhler als Ort im Land der Ideen ausgewählt[1].

Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen
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Rechtsform eingetragener Verein
Sitz München
Gründung 30./31. März 1985 in München

Ort Bonn
Website www.sicherheitspolitik.de
Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Weitere Informationen erhältst du hier.

Inhaltsverzeichnis

AufgabeBearbeiten

Der Bundesverband ist ein Zusammenschluss von rund 25 Hochschulgruppen und Gründungsinitiativen an Universitäten und Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland[2]. Er sieht sich als Netzwerker, Mittler und Multiplikator außen-, sicherheits- und verteidigungspolitischer Themen in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Gemäß seiner Satzung[3] hat er das Ziel:

„[…] in allen Fragen der Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik an Hochschulen und im politischen Raum Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und den sicherheitspolitische Diskurs im akademischen Umfeld zu fördern. Er bekennt sich dabei zur Notwendigkeit von Streitkräften im Dienste für die Ziele der Vereinten Nationen in europäischen und transatlantischen Bündnissen. Er tritt für die Erhaltung der Werte des Grundgesetzes ein.“

– § 3, Satzung des BSH, in der Fassung vom 27. November 2010

Der Verband und die ihm angeschlossenen Hochschulgruppen fördern den interdisziplinären, außen- und sicherheitspolitischen Diskurs durch Vorlesungen, Vorträge, Kolloquien, Themenabende, Seminare, Exkursionen und wissenschaftliche Publikationen, die von Studierenden geplant und durchgeführt sowie herausgegeben werden.

Folgendes Grundsatzprogramm wurde durch die außerordentliche Mitgliederversammlung am 28. Oktober 2012 beschlossen:

„Der Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) ist eine Vereinigung unabhängiger Hochschulgruppen, deren gemeinsames Ziel es ist, die gesamtgesellschaftliche Debatte zu sicherheitspolitischen Themen zu fördern. Der BSH arbeitet überparteilich und überkonfessionell. Der BSH stützt sich bei seiner Arbeit auf einen umfassenden Sicherheitsbegriff. Die Pluralität seiner Mitglieder und die Vielzahl der im BSH vereinten akademischen Hintergründe erlauben es dem Verband dabei, sicherheitspolitische Themen interdisziplinär zu beleuchten und dadurch ihrer Komplexität gerecht zu werden. Der BSH schafft ein akademisches Forum zur Auseinandersetzung mit sicherheitspolitischen Themen. Er bietet seinen Mitgliedern ein umfassendes Netzwerk für Debatte, Forschung und den Austausch mit Partnern des Verbands. Durch seine Veranstaltungen und Publikationen fungiert der BSH dabei als Multiplikator im öffentlichen Raum. Der BSH richtet sich hauptsächlich an Studierende sowie junge Akademikerinnen und Akademiker. Er kooperiert darüber hinaus mit allen Organisationen und Personen, die wie der Verband selbst auf der Grundlage der freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen und die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland fördern wollen. Das Engagement im BSH ist ehrenamtlich.“

Die dem BSH angeschlossenen Hochschulgruppen gestalten und bestimmen eigenständig ihre inhaltliche und organisatorische Arbeit. Sie können zur Finanzierung Ihrer Aktivitäten auf Bundesmittel zurückgreifen, sind hierbei aber an keinerlei Weisungen gebunden. Die Mittel werden durch den Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr als Zuwendungsempfänger des Bundes verwaltet.

LeitbildBearbeiten

Das Leitbild[4] wurde auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 28. Oktober 2012 in Köln-Wahn beschlossen:

„Der Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) ist eine Vereinigung unabhängiger Hochschulgruppen, deren gemeinsames Ziel es ist, die gesamtgesellschaftliche Debatte zu sicherheitspolitischen Themen zu fördern.

Der Verband arbeitet überparteilich und überkonfessionell.

Der BSH stützt sich bei seiner Arbeit auf einen umfassenden Sicherheitsbegriff. Die Pluralität seiner Mitglieder und die Vielzahl der im BSH vereinten akademischen Hintergründe erlauben es dem Verband dabei, sicherheitspolitische Themen interdisziplinär zu beleuchten und dadurch ihrer Komplexität gerecht zu werden.

Der Verband schafft ein akademisches Forum zur Auseinandersetzung mit sicherheitspolitischen Themen. Er bietet seinen Mitgliedern ein umfassendes Netzwerk für Debatte, Forschung und den Austausch mit Partnern des Verbands. Durch seine Veranstaltungen und Publikationen fungiert der BSH dabei als Multiplikator im öffentlichen Raum.

Der Verband richtet sich hauptsächlich an Studierende sowie junge Akademikerinnen und Akademiker. Er kooperiert darüber hinaus mit allen Organisationen und Personen, die wie der Verband selbst auf der Grundlage der freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen und die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland fördern wollen.

Das Engagement im Verband ist ehrenamtlich.“[5]

VeranstaltungenBearbeiten

GrundakademieBearbeiten

Die Sicherheitspolitische Grundakademie[6] ist ein viertägiges Seminar, das dreimal im Jahr in Berlin stattfindet und interessierten Studierenden die Möglichkeit gibt, erstmals mit dem breiten Feld der Außen- und Sicherheitspolitik in Kontakt zu treten. Das Programm der Grundakademie kombiniert Vorträge aus Wissenschaft und Praxis mit dem Besuch sicherheitspolitisch relevanter Institutionen (z. B. Bundesministerien, Botschaften, Think Tanks).

AufbauakademieBearbeiten

Die Sicherheitspolitische Aufbauakademie[7] ist ein seit 2011 viertägiges Seminar, das einmal im Jahr in Berlin stattfindet und interessierten Studierenden die Möglichkeit geben soll, einen vertieften Einblick in ein spezielles Feld der Außen- und Sicherheitspolitik zu erhalten, welches bei jeder Aufbauakademie variiert. Im Seminarangebot des BSH baut diese auf die Grundlagen, die in den Sicherheitspolitischen Grundakademien gesetzt werden, auf und ermöglicht einen tieferen, akademischen Einblick in die Welt der Sicherheitspolitik. 

StreitkräfteseminarBearbeiten

Das einmal im Jahr stattfindende Seminar in Koblenz[8] ist neben den Grund- und Aufbauakademien ein weiterer Pfeiler der sicherheitspolitischen Grundlagenarbeit des Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH), das zusammen mit dem Zentrum Innere Führung (ZInFü) der Bundeswehr organisiert wird.

Simulation "UN Mission HQ"Bearbeiten

Die zweiwöchige Simulation "UN Mission HQ"[9] ist Bestandteil der zweijährigen Generalstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, einer der grundlegenden Lehrgänge zukünftiger Führungskräfte der Bundeswehr. Die Übung dient der Vorbereitung von zukünftigen Stabsoffizieren auf Verwendungen in Friedenseinsätzen der Vereinten Nationen. Diese Einsätze werden als „integrierte Missionen“ durchgeführt, um die Effizienz des Friedensengagements der Vereinten Nationen zu steigern. Deshalb nehmen neben Offizieren der Bundeswehr auch Angehörige der Polizei, des THW, des DRK oder anderer ziviler Organisationen teil, um die Übung möglichst realistisch und einsatznah zu gestalten. Auch dem BSH werden regelmäßig im Rahmen freier Kapazitäten Lehrgangsplätze zur Verfügung gestellt.

Seminarreihe Wirtschaft & SicherheitBearbeiten

Durch die Seminarreihe „Wirtschaft & Sicherheit“[10] sollen die Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen den beiden Themenfeldern beleuchtet werden, die die Gestaltung von Sicherheits- und Wirtschaftspolitik sowie unternehmerischen Entscheidungen beeinflussen. Dabei liegt der Fokus auf einem wechselnden Schwerpunkt, der einige der zahlreichen Facetten der Verflechtungen von Wirtschaft und Sicherheit vorstellt, wobei nicht wirtschaftliche Interessen, sondern sicherheitspolitische Fragestellungen im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen stehen.

Veranstaltungen der HochschulgruppenBearbeiten

Die Hochschulgruppen des BSH führen an ihren Standorten eigenständig Veranstaltungen zu aktuellen außen- und sicherheitspolitischen Themen durch. Diese weisen eine Bandbreite von einfachen Stammtischen über Fachvorträge bis hin zu offenen Podiumsdiskussion sowie lokalen Exkursionen auf.

PublikationenBearbeiten

 
Verliehen am 9. Oktober 2008

Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, zur akademischen sicherheitspolitischen Diskussion beizutragen und die öffentliche Debatte zu sicherheitspolitischen Themen anzuregen. Zu diesem Zweck führt er nicht nur Veranstaltungen durch, sondern etablierte auch ein breites Angebot an Publikationen, die vor allem durch die, in den Hochschulgruppen des BSH organisierten, Nachwuchswissenschaftler bedient werden. Damit leistet der BSH einen wichtigen Beitrag zum Einstieg in das wissenschaftliche und journalistische Publizieren für junge Akademiker.

Insbesondere für die publizistische Tätigkeit im Rahmen des Projektes Wissenschaft und Sicherheit erhielt der BSH für die Schriftenreihe vom Bundespräsidenten, der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft verliehen Titel Ausgewählter Ort im Land der Ideen.

Goldene EuleBearbeiten

Der Bundesvorstand des BSH zeichnet mit dem Nachwuchsförderpreis "Goldene Eule"[11] regelmäßig herausragende Abschlussarbeiten zu sicherheitspolitischen Themen aus. Der Preis wird in den Kategorien Bachelorarbeit und Master-, Magister-, oder Diplomarbeit verliehen. Der Preis ist je Kategorie mit €1.000 dotiert.

Jede Verleihung der Goldenen Eule steht im Rahmen eines Schwerpunktthemas. Die bisherigen Themen waren:

  • Die sicherheitspolitische Streitkultur in der Bundesrepublik Deutschland (2011)
  • Arabischer Frühling - Transformationsprozesse und politische Umbrüche im Nahen und Mittleren Osten (2013)
  • Sicherheit in Subsahara Afrika: Akteure, Strukturen und Prozesse (2015)
  • Maritime Sicherheit im 21. Jahrhundert (2017)

Wissenschaft und SicherheitBearbeiten

 
WiSi-Band 7

Die Schriftenreihe Wissenschaft und Sicherheit (WiSi) wird seit dem Jahr 2005 herausgegeben. Bislang sind sieben Sammelbände der Schriftenreihe im Berliner Wissenschafts-Verlag erschienen:

  • Band 1: Nach dem Dritten Golfkrieg – Sicherheitspolitische Analysen zu Verlauf und Folgen des Konflikts
  • Band 2: Perspektiven der Inneren Führung – Zur gesellschaftlichen Integration der Bundeswehr
  • Band 3: Medien und Terrorismus – Auf den Spuren einer symbiotischen Beziehung
  • Band 5: Die deutsch-israelischen Sicherheitsbeziehungen – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
  • Band 6: Eine neue deutsche Sicherheitsarchitektur – Impulse für die nationale Strategiedebatte
  • Band 7: Wehrpflicht – Legitimes Kind der Demokratie
  • Band 8: Das Zeitalter der Einsatzarmee - Herausforderungen für Recht und Ethik[12]

WiSi-OnlineBearbeiten

Im Jahr 2004 begründete der BSH die Onlinepublikation Wissenschaft und Sicherheit – Online, die sich unter dem Namen WiSi-Online in Wissenschaft und Fachpolitik etabliert hat. Aufgrund der Fülle von Beiträgen verschiedenen Umfangs wurde im Jahr 2009 die elektronische Schriftenreihe auf WiSi-Papers und WiSi-Studies erweitert. Beide Schriftenreihen sind mit einer ISSN in der Deutschen Nationalbibliothek eingetragen und ermöglichen jungen Akademikern einen unkomplizierten Einstieg in das wissenschaftliche Publizieren.

ADLASBearbeiten

Der ADLAS ist die wissenschaftliche Zeitschrift des BSH, die ebenfalls mit einer ISSN in der Deutschen Nationalbibliothek eingetragen ist. Die im Jahr 2007 vom Dresdner Arbeitskreis für Sicherheits- und Außenpolitik (DASA) im BSH als Aktualisierte Dresdner InfoLetter für Außen- und Sicherheitspolitik (ADLAS) gegründete Zeitschrift wurde 2010 zur bundesweiten sicherheitspolitischen Fachzeitschrift des BSH erhoben. Sie erscheint quartalsweise und behandelt auf wissenschaftliche und journalistische Weise aktuelle außen- und sicherheitspolitische Themen.

ExkursionenBearbeiten

Model United NationsBearbeiten

Der Verband nahm im Frühjahr 2006 und 2007 zum ersten Mal mit einer Delegation von rund 20 Studenten aller Fachrichtungen am National Model United Nations teil. Ebenfalls im Jahr 2008 und 2009 entsendete der BSH eine Delegation zum NMUN sowie im Jahr 2008 eine Delegation zum Harvard WorldMUN. Im Jahr 2010 werden erstmals Mitglieder des BSH mit der Delegation der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg bei der VN-Simulation dabei sein.

Im Laufe einer ca. fünfmonatigen Vorbereitungsphase werden die Teilnehmer in Seminaren die außenpolitischen Positionen des von ihnen beim NMUN vertretenen Staates erarbeiten. Die intensive Beschäftigung mit den Außenbeziehungen, Kultur und Wirtschaft dieses Staates gehört ebenso zur Vorbereitung wie eine Vertiefung der rhetorischen Fähigkeiten und das Erlernen der Rules of Procedure der Vereinten Nationen. Die Teilnahme erlaubt eine gezielte und sehr wirkungsvolle Förderung diplomatischer, organisatorischer und diskursiver Fähigkeiten. Ferner verbessern sie ihre Fähigkeit, sich in fremdsprachiger professioneller Umgebung zu orientieren und ihre Ziele in Verhandlungen zu erreichen.

  • 2006: BSH-Delegation vertritt das Königreich Lesotho beim NMUN in New York
  • 2007: BSH-Delegation vertritt das Königreich Saudi-Arabien beim NMUN in New York (Outstanding Positionpaper Award)
  • 2008: BSH-Delegation vertritt die Vereinigte Republik Tansania beim WorldMun in Puebla/Mexiko
  • 2008: BSH-Delegation vertritt die Vereinigte Republik Tansania beim NMUN in New York (Position Paper Award / Honorable Mentioned Award)
  • 2008: BSH-Delegation vertritt die Republik Dschibuti beim NMUN in New York
  • 2010: BSH-Delegation vertritt die Republik Pakistan beim NMUN in New York
  • 2011: BSH-Delegation vertritt die Republik Estland beim NMUN in New York (Honorable Mentioned Award)
  • 2012: BSH-Delegation vertritt die Republik Moldau beim NMUN in New York

StrukturBearbeiten

Das höchste Gremium des BSH ist die Bundesversammlung, die einmal im Jahr aus Delegierten und Gästen aller Hochschulgruppen zusammentritt. Die Bundesversammlung wählt satzungsgemäß den Bundesvorstand, der für die Gestaltung der Arbeit auf Bundesebene verantwortlich ist.

Aktueller BundesvorstandBearbeiten

Der aktuelle Bundesvorstand besteht aus der Bundesvorsitzenden Anne-Kathrin Herlitze und den Stellvertreterinnen und Stellvertretern Yannick Schimbera, Daniela Baron, Alena Kalks und Johannes Kummerow.[13]

GeschichteBearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

Die Geschichte außen- und sicherheitspolitischer Hochschulgruppen in Deutschland beginnt 1959 mit der Gründung der Unabhängigen Hochschulgruppen für Wehrkunde sowie 1962 mit dem Ring wehrpolitischer Hochschulgruppen. Die Gründung der Bundesvereinigung Sicherheitspolitischer Hochschulgruppen gilt als weiterer Schritt zu einer außen- und sicherheitspolitischen Hochschulorganisation. Die drei Vorgängerorganisation hatten jedoch keinen Bestand und können deshalb nicht als direkte Vorläufer des BSH angesehen werden.

Gründung und Vorgänger BSRBearbeiten

Erst am 30. März 1985 wurde unter großem Engagement von 27 Studenten der Universitäten Aachen, Gießen, Mainz, Heidelberg, Augsburg, Regensburg, München, Kiel, Nürnberg-Erlangen, Braunschweig, Hannover, Göttingen, Bonn, Bielefeld, Köln und Lippe die Bundesarbeitsgemeinschaft Studierender Reservisten (BAGStudRes) in den Räumlichkeiten der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München gegründet. Neben dem Hauptsitz in Bonn wurde eine Geschäftsstelle in Bielefeld, am Sitz der Universität Bielefeld, welche für ihre besondere sozialwissenschaftliche Ausrichtung bekannt ist, eingerichtet. Im Laufe des Bestehens der "BAGStudRes" wurde die Abkürzung "BSR", die bis zum Jahr 2005 fortbestehen sollte, etabliert. Die BAGStudRes beziehungsweise die BSR ist die Vorgängerorganisation des Bundesverbandes Sicherheitspolitik an Hochschulen.

Die BSR wie auch der BSH unterlagen und unterliegen als akademische Nachwuchsorganisation ständigen Veränderungen. Im Zuge der Öffnung des BSR für alle Studierenden, Frauen und Männern, die nicht Reservisten sind, hat der BSR im Jahr 2005 in den heutigen Namen, Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen, umbenannt und eine neue Satzung gegeben.

Exkurs: Igel und EuleBearbeiten

Bereits die BSR führte als Logo eine stilisierte Eule zusammen mit einem Igel, welches vom BSH übernommen wurde. Die Eule ist schon in der Griechischen Mythologie, als ständiges Begleittier der Göttin Athene, ein Symbol für Weisheit. Der Igel steht gleichwohl, schon im Alten Testament belegt, für Friedfertigkeit aber auch für Wehrhaftigkeit. Daraus lässt sich für den BSH die Förderung akademischer Auseinandersetzung mit Außen- und Sicherheitspolitik, entsprechend seiner Ziele, ableiten.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wissenschaft und Sicherheit / Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen | Land der Ideen | Deutschland. Abgerufen am 14. April 2017.
  2. Hochschulgruppen. Abgerufen am 14. April 2017.
  3. Satzung. Abgerufen am 14. April 2017.
  4. Leitbild. Abgerufen am 14. April 2017.
  5. Archivlink (Memento des Originals vom 9. Januar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sicherheitspolitik.de
  6. Grundakademie. Abgerufen am 14. April 2017.
  7. Aufbauakademie. Abgerufen am 14. April 2017.
  8. Streitkräfteseminar. Abgerufen am 14. April 2017.
  9. Simulation "UN Mission HQ". Abgerufen am 14. April 2017.
  10. Wirtschaft & Sicherheit. Abgerufen am 14. April 2017.
  11. Goldene Eule. Abgerufen am 14. April 2017.
  12. http://www.sicherheitspolitik.de/publikationen/wissenschaft-und-sicherheit/
  13. Bundesvorstand - Bundesverband Sicherheitspolitik an Hochschulen. In: www.sicherheitspolitik.de. Abgerufen am 2. Dezember 2017.

WeblinksBearbeiten