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Bruce Earl Fairbairn (* 30. Dezember 1949 in Vancouver, British Columbia; † 17. Mai 1999 in Vancouver, British Columbia) war ein kanadischer Musikproduzent in den 1980er- und 1990er-Jahren. Er produzierte viele Alben bekannter Rockmusiker, unter anderem von Kiss, Bon Jovi, Aerosmith, AC/DC, Van Halen und Scorpions. Er war Eigentümer und Betreiber der Little Mountain Sound Studios in seiner Heimatstadt Vancouver.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Frühe KarriereBearbeiten

Als Kind lernte Fairbairn, Trompete zu spielen. Im Alter von 30 Jahren gewann er drei Canadian Juno “Producer of the Year” Awards für die Arbeit mit seiner Band Prism am 1980er Album Young and Restless. Mit Loverboys gleichnamigem Debütalbum begann seine Karriere mit Hits wie Turn Me Loose und The Kid Is Hot Tonite. Seine Arbeit mit Blue Öyster Cult und Krokus machte ihn zu einem der bekanntesten Hard-Rock-Produzenten.

Internationale ErfolgeBearbeiten

1986 produzierte Fairbairn Bon Jovis Slippery When Wet, mit über zwölf Millionen verkauften Exemplaren allein in den USA. Seine nächste große Produktion, Aerosmiths Permanent Vacation (1987), generierte eine Reihe von Hits wie Dude (Looks Like a Lady), Angel und Rag Doll. Fairbairn produzierte auch Aerosmiths Pump, das einen Umsatz von mehr als sieben Millionen Dollar einbrachte.[1]

TodBearbeiten

Nach Abschluss der Aufnahme-Sessions für das Yes-Album The Ladder wurde Fairbairn am 17. Mai 1999 von Jon Anderson tot in seiner Wohnung in Vancouver gefunden. Er hinterließ seine Frau Julie, mit der er drei Söhne hatte.

Im Jahr 2000 wurde er postum mit der Aufnahme in die Canadian Music Hall of Fame geehrt.[2]

DiskografieBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i Top 100 Albums. Recording Industry Association of America; abgerufen am 16. Januar 2008
  2. Canadian Music Hall of Fame – Inductees. Canadian Music Hall of Fame, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  3. a b c d e f g h i j k l m Library of Congress Online Catalog. abgerufen am 18. Januar 2008
  4. a b Library of Congress Online Catalog. abgerufen am 18. Januar 2008
  5. a b CdUniverse, abgerufen am 17. Januar 2008.