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Briesener Bach
Groß Briesener Bach
Briesener bach.JPG
Daten
Gewässerkennzahl DE: 587284
Lage Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg, Deutschland
Flusssystem Elbe
Abfluss über Verlorenwasser → Buckau → Havel → Elbe → Nordsee
Quelle bei Groß Briesen
52° 14′ 38″ N, 12° 29′ 27″ O
Mündung südwestlich Wollins das VerlorenwasserKoordinaten: 52° 16′ 19″ N, 12° 26′ 32″ O
52° 16′ 19″ N, 12° 26′ 32″ O

Länge 4,8 km[1]
Einzugsgebiet 17,34 km²[2]
Kleinstädte Bad Belzig mit Gemeindeteil Groß Briesen

Der Briesener Bach oder Groß Briesener Bach entspringt beim zu Bad Belzig gehörenden Dorf Groß Briesen im Hohen Fläming und entwässert nach Nordwesten zum Verlorenwasser. Er ist der längste Nebenfluss des Verlorenwassers.

VerlaufBearbeiten

Der grabenartig ausgebaute, wenig naturbelassene[1] Briesener Bach mit einer Länge von etwa 4,8 Kilometer entwässert ein flaches und teilweise mooriges eiszeitliches Tal des nördlichen Hohen Flämings bei Groß Briesen südlich der Briesener Berge. Diesem Tal folgt er in nordwestlicher Richtung. Weitere Ortschaften werden nicht berührt. In der Gemeinde Wollin mündet der Bach schließlich bei einer ehemaligen Mühle in das Verlorenwasser. Der Briesener Bach hat ein Einzugsgebiet von 17,34 Quadratkilometer.

SchutzgebieteBearbeiten

Der Briesener Bach liegt in mehreren Schutzgebieten. So liegt er auf gesamter Länge im Naturpark Hoher Fläming, im Landschaftsschutzgebiet Hoher Fläming – Belziger Landschaftswiesen und im FFH-Gebiet Buckau und Nebenfließe Ergänzung. Daneben gibt es im Quellgebiet ein Geschütztes Biotop.[2]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Land Brandenburg Artenvielfalt in den Flämingfließen (Memento des Originals vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mugv.brandenburg.de. Eingesehen am 8. Juni 2014.
  2. Teilblatt Südwest Schutzgebiete. In: Landkreis Potsdam-Mittelmark Landschaftsrahmenplan. Büro für Umwelt- und Landschaftsplanung, archiviert vom Original am 7. August 2011; abgerufen am 7. Juni 2014.