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Bernhard Docke (* 1955) ist ein deutscher Rechtsanwalt und Strafverteidiger.

Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bremen. Seit 1983 ist er zugelassener Rechtsanwalt. Docke veröffentlicht vorwiegend im Bereich Straf- und Strafverfahrensrecht. 2006 erhielt er die Carl-von-Ossietzky-Medaille für sein Engagement für die Befreiung von Murat Kurnaz aus Guantanamo.[1][2] 2007 wurde ihm der Werner-Holtfort-Preis für hervorragende Leistung bei der Verteidigung der Bürger- und Menschenrechte und der Udo-Lindenberg-Preis[3] in Anerkennung für das Engagement gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit verliehen. Er ist Sozius der Kanzlei Heinrich Hannovers in Bremen.

Bernhard Docke ist Mitglied des Anwaltsgerichtshofes für Rechtsanwälte der Freien Hansestadt Bremen, der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwalt-Vereins und der Vereinigung Niedersächsischer und Bremer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger; seit dem 1. März 2012 gehört er mit dreijähriger Amtszeit dem Menschenrechtsausschuss der Bundesrechtsanwaltskammer an.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bernhard Docke Honored. dialoginternational.com, 14. Dezember 2016, abgerufen am 9. Oktober 2017.
  2. Florian Klenk: Das Recht stirbt zuerst. In: Die Zeit. 25. Oktober 2006, abgerufen am 9. Oktober 2017.
  3. Gegen rechte Gewalt – für eine bunte Republik. Chronik. Udo-Lindenberg-Stiftung, abgerufen am 9. Oktober 2017.
  4. Ausschuss Menschenrechte. Mitgliederliste für 2016–2019. Bundesrechtsanwaltskammer, abgerufen am 9. Oktober 2017.