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Review des TagesBearbeiten

Der rote Kampfflieger ist eine 1917 erstmals erschienene autobiographische Schrift des deutschen Jagdfliegers Manfred von Richthofen, der heute als erfolgreichster Pilot des Ersten Weltkriegs gilt. In ihr beschreibt er seinen Lebensweg und seine militärische Karriere, die ihn zum Kampfflieger mit den meisten Luftsiegen (insgesamt 80) machte. Das Werk pflegt in einem simplen Sprachstil das Stereotyp eines ritterlich-ehrenhaften Kriegshelden, der seinem Gegner grundsätzlich überlegen ist und den Luftkampf als nahezu sportliche Betätigung ansieht.

Das Werk entstand im vorletzten Kriegsjahr 1917, als der 25-jährige von Richthofen aufgrund seiner militärischen Erfolge bereits intensiv durch die Oberste Heeresleitung (OHL) für Propagandazwecke eingesetzt wurde. Als die OHL ihn anwies, eine autobiographische Schrift zu verfassen, musste er sich dem fügen: Am 22. Mai begann er im Heimaturlaub in der Villa seiner Eltern in Schweidnitz mit der Abfassung; kurz darauf zog er sich angesichts des massiven Presseansturms auf seine Person auf die Besitzungen des Fürsten Hans Heinrich XV. von Pless in Oberschlesien zurück, wo er die Arbeit bis zu seiner Rückkehr an die Front am 14. Juni fortsetzte. Weiteren Fortschritt erfuhr die Arbeit erst, als von Richthofen nach einer schweren Kopfverletzung am 6. September 1917 zwangsbeurlaubt wurde und sich (mit einer kurzen Unterbrechung) bis zum 23. Oktober bei seiner Familie aufhielt. Für die letzten Schreibarbeiten wurde eine Stenotypistin des Berliner Ullstein-Verlages nach Schweidnitz entsandt, der die letzten Korrekturen am Manuskript diktiert wurden.


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