Beate Raudies

deutsche Politikerin (SPD), MdL

Beate Raudies (* 1. September 1966 in Elmshorn) ist eine deutsche Politikerin (SPD) und gewählte Abgeordnete im Landtag von Schleswig-Holstein.

Beate Raudies (2013)

BiografieBearbeiten

Beate Raudies absolvierte nach dem Abitur am Elmshorner Elsa-Brändström-Gymnasium 1985 ein Fachhochschulstudium zur Diplom-Finanzwirtin, das sie 1988 abschloss. Sie ist in der Hamburger Finanzverwaltung als Regierungsrätin tätig. Wegen ihres Landtagsmandats in Schleswig-Holstein ist sie derzeit beurlaubt. Sie ist verheiratet und hat ein Kind. Christine Raudies ist ihre Schwester.[1] Seit mehr als 25 Jahren ist sie Mitglied in der Gewerkschaft ver.di und bei der AWO. Seit 2018 ist sie Präses der Synode des Ev.-Luth. Kirchenkreises Rantzau-Münsterdorf.

PolitikBearbeiten

Raudies trat 1985 in die SPD ein und gehörte dem Ortsvereinsvorstand Elmshorn von 1986 bis 2000 an. Seit 1990 hat sie einen Sitz im Stadtverordneten-Kollegium von Elmshorn, seit 2000 als Fraktionsvorsitzende ihrer Partei, seit 2008 als Vorsitzende des Hauptausschusses. Sie war u. a. auch Vorsitzende des Kulturausschusses und des Finanzausschusses und finanzpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein im Mai 2012 gab sie den Fraktionsvorsitz ab.

Bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein 2012 und 2017 errang sie jeweils das Direktmandat im Landtagswahlkreis Elmshorn.

Sie ist Landtagsabgeordnete für die 18. und die 19. Wahlperiode des Schleswig-Holsteinischen Landtages.

Beate Raudies ist im Landtag stellvertretende Vorsitzende des Bildungsausschusses. Dort ist sie außerdem kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und für den Landesschulbeirat zuständig. Zudem sitzt die Elmshornerin im Petitionsausschuss und bekleidet einen Stellvertreterposten im Finanzausschuss.

Die Abgeordnete ist außerdem als Fraktionssprecherin für den Bereich Feuerwehr zuständig.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Heinke Ballin: Syrisches Chanson-Talent. In: shz.de. 23. März 2016, abgerufen am 26. August 2019.