Be’er-Scheva-Gefängnis

Das Be’er-Scheva-Gefängnis ist ein 1977 fertiggestelltes Hochsicherheitsgefängnis in der israelischen Negev-Wüste bei Be’er Scheva.

Die Haftanstalt hat etwa 500 Insassen, die als besonders gefährlich (security detainees – Sicherheitsinhaftierte) eingestuft sind und meist zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wurden. Es sind überwiegend Palästinenser, die Selbstmordattentate geplant, Bomben entwickelt oder Raketenangriffe ausgeführt haben, aber auch gewöhnliche israelische Straftäter.

Be’er Scheva ist, analog zum Gefängnissystem der Vereinigten Staaten, ein maximum security-Gefängnis. Es ist von einem einfachen Zaun, einem elektrisch geladenen Zaun sowie einer Betonmauer mit Wachtürmen und Scharfschützen umgeben. Zudem sichern Videoanlagen und Hunde das Areal.

Nach der Aufbringung von sechs Schiffen der Free-Gaza-Bewegung wurden einige Blockadebrecher vor ihrer Abschiebung hier inhaftiert, unter anderem der deutsche Journalist Mario Damolin und der Aktivist und Bischof Hilarion Capucci.[1][2][3]

Bekannte GefangeneBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Im Gefängnis von Beerscheba – Über jeder Dusche eine Kamera
  2. Angriff auf Hilfskonvoi – Alle deutschen Gaza-Aktivisten freigelassen
  3. Israel to deport former Jerusalem Archbishop on board flotilla

WeblinksBearbeiten

Israelische Gefängnisverwaltung (hebräisch/englisch)

Koordinaten: 31° 12′ 25″ N, 34° 48′ 40″ O