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Baricafa
Der Suco Baricafa liegt im Süden des Verwaltungsamts Luro.
Daten
Fläche 21,44 km²[1]
Einwohnerzahl 1.013 (2015)[1]
Chefe de Suco Lamberto Soares
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Afaia 424
Sarelari 323
Ussufassu 266
Acaira (Osttimor)
Acaira
Acaira
Koordinaten: 8° 36′ S, 126° 51′ O

Baricafa (Barikafa) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Luro (Gemeinde Lautém).

Der Ort Baricafa liegt im Suco Luro.

GeographieBearbeiten

Baricafa
Orte Position[2] Höhe
Acaira 8° 36′ S, 126° 51′ O ?

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Baricafa eine Fläche von 23,18 km².[3] Nun sind es 21,44 km².[1] Der Suco liegt im Süden des Verwaltungsamts Luro. Im Westen grenzt er an den Suco Afabubu, im Nordwesten trifft er auf Lacawa, im Norden Cotamutu, im Osten der Suco Luro, im Süden das Verwaltungsamt Iliomar mit seinen Sucos Fuat und Caenlio und im Südwesten die Gemeinde Baucau mit dem Verwaltungsamt Baguia und dessen Suco Uacala. In Baricafa entspringt der Fluss Letana, der nach Süden fließt und sobald den Suco verlässt Tunir heißt. Er ist ein Quellfluss des Irebere. An der Nordostgrenze entspringt der Raumoco, der daraufhin den Suco Luro durchquert.

Die größte Siedlung des Sucos ist Acaira an der Südostgrenze. Durch sie führt die überregionale Straße von Lospalos nach Iliomar. Hier befindet sich auch eine Grundschule.[4]

In Baricafa befinden sich die drei Aldeias Afaia, Sarelari und Ussufassu.[5]

EinwohnerBearbeiten

Der Suco hat 1.013 Einwohner (2015), davon sind 504 Männer und 509 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 47,3 Einwohner/km². Im Suco gibt es 190 Haushalte.[1] Über 98 % der Einwohner geben Makasae als ihre Muttersprache an. Minderheiten sprechen Habun oder Tetum Prasa.[6]

GeschichteBearbeiten

Ende August 2011 starben in Baricafa vier Menschen bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Kampfsportgruppen. Infolgedessen ordnete Premierminister Xanana Gusmão die Schließung der Kampfsportvereine an.[7]

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Joaquim Preto zum Chefe de Suco gewählt.[8] Bei den Wahlen 2009 gewann Lamberto Soares.[9]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 389 kB)
  5. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  6. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Baricafa (tetum; PDF; 8,6 MB)
  7. Diario Nacional, 23. August 2011, Gusmão calls for closing down GAM in Lautém
  8. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  9. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM