avant-verlag

deutscher Verlag

Der avant-verlag aus Berlin veröffentlicht Comics und Graphic Novels überwiegend europäischer Künstler seit 2001.

avant-verlag
Rechtsform GmbH
Gründung 2001
Sitz Berlin
Leitung Johann Ulrich
Branche Verlag
Website www.avant-verlag.de

Der VerlagBearbeiten

Gründer Johann Ulrich (* 1965) startete seinen eigenen Verlag nach einem Besuch der Frankfurter Buchmesse. Viele der dort vorgestellten Autorencomics aus dem Ausland wurden in Deutschland bisher nicht veröffentlicht.[1]

Zum Verlagsprogramm gehören Comic-Romane, Künstlerbiografien und literarische Comics europäischer Künstler, dabei bilden Eigenproduktionen deutscher Autoren ein festes Standbein.

Autoren (Auswahl)Bearbeiten

Antonio Altarriba, Paolo Bacilieri, Blutch, Guido Crepax , David B., Philippe Druillet, Jan Feindt, Manuele Fior, Gipi, Golo, Simon Hanselmann, Igort, Ulli Lust, Marijpol, Antonio Hernández Palacios, Mikaël Ross, Simon Schwartz, Joann Sfar, Liv Strömquist, Peter van Dongen, Birgit Weyhe, Winshluss

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

2016 wurde der Verlag mit dem Spezialpreis der Jury des Max-und-Moritz-Preises für die Verdienste um die Pflege des kulturellen Erbes geehrt. 2020 und 2021 erhielt der Verlag den Deutschen Verlagspreis.[2][3]

Zu den ausgezeichneten Werken des Verlags gehört Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens (2009) von Ulli Lust, welcher unter anderem mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet wurde. Auch Packeis (2012) von Simon Schwartz, Madgermanes (2016) von Birgit Weyhe, Der Umfall (2018) von Mikaël Ross und Wie gut, dass wir darüber geredet haben (2019) von Julia Bernhard wurden mit dem Max-und-Moritz-Preis geehrt.[4] Diverse weitere Werke des Verlags wurden mit dem Rudolph-Dirks-Award oder dem ICOM Independent Comic Preis ausgezeichnet.[5][6]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Interview mit Verleger Johann Ulrich. In: micomics.de. 23. Januar 2013, archiviert vom Original am 2. September 2016; abgerufen am 3. September 2020.
  2. Preisträger bei deutscher-verlagspreis.de
  3. Preisträger 2021. Abgerufen am 27. Mai 2021.
  4. Preisträger bei comic-salon.de
  5. Gewinner Rudolph-Dirks-Award 2019 bei comic.de
  6. 2010 bei comic-i.com