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Athanasios Kambylis

griechischer Byzantinist und Neogräzist

Athanasios Kambylis (griechisch Αθανάσιος Καμπύλης, * 9. Januar 1928 in Trikala) ist ein griechischer Byzantinist, Klassischer Philologe und Neogräzist.

Athanasios Kambylis wurde 1960 an der Universität Kiel mit der Dissertation Die Dichterweihe und ihre Symbolik promoviert und arbeitete anschließend als Dozent für Byzantinische und Neugriechische Philologie an der Universität Hamburg. Nach seiner Habilitation (1969) wurde er 1971 zum Wissenschaftlichen Rat und Professor ernannt. 1976 wechselte er als Lehrstuhlinhaber an die Universität Athen und 1978 an die Freie Universität Berlin, bevor er 1979 an die Universität Hamburg zurückkehrte. Hier war er bis zu seiner Emeritierung (1993) ordentlicher Professor für Byzantinische und Neugriechische Philologie am Institut für Griechische und Lateinische Philologie und gleichzeitig Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutscher Byzantinisten. Seit 1981 ist Kambylis Vizepräsident der Association Internationale des Etudes Byzantines, seit 1983 ordentliches Mitglied der Joachim-Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften in Hamburg und korrespondierendes (seit 1996 ordentliches) Mitglied der Akademie von Athen. Die Universität Thessaloniki verlieh ihm 2004 die Ehrendoktorwürde. 2006 wurde Kambylis Seniormitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, die aus der Joachim-Jungius-Gesellschaft hervorgegangen war.

Kambylis beschäftigt sich mit der griechischen Literatur von der Antike bis zur Gegenwart. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Schriften von Pindar, Michael Psellos und Eustathios von Thessalonike sowie des Symeon des Neuen Theologen.

LiteraturBearbeiten

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