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Der TV Askania Bernburg ist ein deutscher Sportverein aus Bernburg im Salzlandkreis. Heimstätte ist der Sportplatz Askania. Der Klub steht in der Tradition der SG Eintracht Bernburg sowie der BSG Chemie Bernburg.

Askania Bernburg
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Basisdaten
Name TV Askania Bernburg e. V.
Sitz Bernburg, Sachsen-Anhalt
Gründung 1879/1945
Farben blau-weiß
Präsident Michael Angermann
Website tva-bernburg.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Karsten Oswald
Spielstätte Sparkassen Arena
Plätze 1000
Liga Oberliga NOFV-Süd
2017/18 7. Platz
Heim
Auswärts

Sektion FußballBearbeiten

Askania Bernburg wurde 1879 als Turnverein gegründet, trat im Fußballbereich bis 1945 jedoch nicht höherklassig in Erscheinung.

1945 wurde der Verein aufgelöst und als SG Eintracht Bernburg neu gegründet. In der Folgezeit vollzog die lose Sportgruppe kurzzeitige Umbenennungen in SG Bernburg-Süd sowie BSG KWU Eintracht Bernburg. Mit der anschließenden Eingliederung zur Sportvereinigung Empor folgten weitere Namensänderungen in BSG Empor Bernburg, ab 1951 dann in BSG Chemie Bernburg.

Auf sportlicher Ebene war Eintracht Bernburg in den Jahren 1948/49 und 1949/50 für zwei Spielzeiten in der damals erst-bzw. zweitklassigen Landesliga Sachsen-Anhalt (SBZ) vertreten, konnte sich aber nicht für die 1950 neu eingeführte DDR-Liga qualifizieren. Chemie Bernburg wurde zum Gründungsmitglied der 1952 gegründeten drittklassigen Bezirksliga Halle, aus welcher die Chemie bereits 1954 wieder abstieg. 1957 gelang gemeinsam mit Stahl Helbra die Rückkehr zur höchsten Spielklasse des Bezirkes, welche bis 1966 gehalten wurde. Beste Resultate waren die 1959 und 1963 hinter Motor Aschersleben und der HSG Wissenschaft Halle gewonnenen Vizemeisterschaften, mit denen Chemie Bernburg nur knapp am möglichen Aufstieg zur II. DDR-Liga scheiterte.

In der Folgezeit gelang keine Rückkehr zur Bezirksliga mehr, die BSG trat bis 1991 ausschließlich im Halleschen Bezirksklassenbereich auf. 1990 vollzog der Verein eine Rückbenennung in Askania Bernburg. 1994 bis 2014 agierte Askania Bernburg durchweg zwischen der Verbandsliga Sachsen-Anhalt und dem Landesklassenbereich. 2014 feierte man als Vizemeister den Aufstieg in die fünftklassige Oberliga Nordost und profitierte dabei vom Verzicht des Meisters BSV Halle-Ammendorf.

StatistikBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Hardy Grüne: SG Eintracht Bernburg/SG Bernburg-Süd. In: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7: Vereinslexikon. Agon-Sportverlag, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9.