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Die Arbeitsorganisation legt in einer Organisation (Unternehmen, Behörden) die Richtlinien (Delegation, Verantwortung) hinsichtlich Aufgaben und mittelbarer oder unmittelbarer Zusammenarbeit von Arbeitskräften mit Arbeitsobjekten, Arbeitsmitteln, Informations- und Betriebsmitteln am Arbeitsplatz fest.

AllgemeinesBearbeiten

Arbeitsorganisation ist ein Ergebnis der Arbeitsgestaltung.[1] Sie repräsentiert im Kontext der Arbeitsgestaltung den instrumentellen Organisationsbegriff. Dem institutionellen Organisationsbegriff entspricht das Arbeitssystem und dem funktionellen die Arbeitsstrukturierung. Der gesamte Arbeitsprozess und die Arbeitsorganisation sind schriftlich in Arbeitsanweisungen oder Dienstanweisungen festgehalten, denn der Arbeitgeber kann gemäß § 106 GewO Arbeitsinhalt, Arbeitsort und Arbeitszeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit diese Arbeitsbedingungen nicht durch den Arbeitsvertrag, Bestimmungen einer Betriebsvereinbarung, eines anwendbaren Tarifvertrages oder gesetzliche Vorschriften festgelegt sind.

AufgabenBearbeiten

Durch die Arbeitsorganisation sollen an Arbeitsobjekten zielgerichtete Verrichtungen vorgenommen werden. Dazu gehört die Art

Häufig vorkommende Arbeitsorganisationen sind Jobrotation, Jobenrichment, Jobenlargement und (teilautonome) Gruppenarbeit.

SonstigesBearbeiten

In jüngerer Zeit wird der Begriff häufig auf „persönliche Arbeitsorganisation“ eingeschränkt benutzt und bedeutet dann persönliche Arbeitseinteilung sowie das eigene Zeit- und Terminmanagement eines weitgehend selbständig mit Selbstmanagement arbeitenden Menschen – vom Hausmann über den Sachbearbeiter bis zum Manager.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Herbert Schnauber/Werner Zimmermann/Siegfried Höwelmann, Arbeitswissenschaft, Braunschweig 1979, S. 15 f., ISBN 3-528-04108-0
  2. Rolf Grap, Neue Formen der Arbeitsorganisation für die Stahlindustrie, Aachen 1992, S. 38, ISBN 3-86073-088-6
  3. Walter Simon, GABALS großer Methodenkoffer: Grundlagen der Arbeitsorganisation, Offenbach 2004, ISBN 3-89749-454-X.