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Appenzeller Bahnen (Meterspurnetz)

Meterspurnetz der Appenzeller Bahnen

Dieser Artikel befasst sich mit dem Meterspurnetz der Appenzeller Bahnen, namentlich mit den technischen Aspekten und dem Meterspurrollmaterial.

Inhaltsverzeichnis

NetztopologieBearbeiten

 
In Appenzell treffen die Meter­spur­strecken Gossau–Wasserauen (vorne) und Appenzell–St. Gallen–Trogen aufeinander.

Das Meterspurnetz der Appenzeller Bahnen bestand bis 2018 aus fünf Strecken, die ursprünglich je von einer eigenen Gesellschaft gebaut wurden. Nach und nach wurden die technischen Unterschiede zwischen diesen Strecken verkleinert:

  • St. Gallen–Gais–Appenzell: Zahnradbahn 100 ‰ Steigung, minimaler Kurvenradius 25 m, davon
    • Werkstätte Gais–Appenzell: Adhäsionsbahn 65 ‰ Steigung, Kurvenradius 100 m
  • Gossau SG–Appenzell: Adhäsionsbahn, 37 ‰ Steigung, minimaler Kurvenradius 90 m
  • Appenzell–Wasserauen: eröffnet als Strassenbahn, bezüglich Normalien der Strecke Gossau SG–Appenzell angeglichen
  • Altstätten–Gais: Zahnradbahn, 160 ‰ Steigung
  • St. Gallen–Trogen: Strassenbahn mit schmaleren Spurkränzen, 75 ‰ Steigung, minimaler Kurvenradius 25 m, maximale Breite 2,40 m, Fahrdrahtspannung 1000 V; es bestand keine Gleisverbindung mit der Strecke nach Gais

Daraus ergaben sich vier unterschiedliche Anforderungen an die Fahrzeuge:

Abk. Fahrzeuge befahrbare Strecken Lichtraumprofil
a Adhäsionsfahrzeuge Gossau SG–Wasserauen und Appenzell–Werkstätte Gais Wagenkasten
2,65 m breit
az Adhäsions- und Zahnradfahrzeuge für bis 100 ‰ Steigung St. Gallen–Appenzell und Gossau SG–Wasserauen
azz Adhäsions- und Zahnradfahrzeuge für bis 160 ‰ Steigung alle Strecken ausser St. Gallen–Trogen
t Tramfahrzeuge St. Gallen–Trogen 2,40 m breit

2018 wurden die Strecken in St. Gallen verbunden, die Zahnradstrecke in St. Gallen durch den Ruckhaldetunnel ersetzt und die Fahrdrahtspannung einheitlich auf 1500 V Gleichstrom festgelegt. Im Innenstadtbereich St. Gallens blieb die Spannung von 600 Volt mit Rücksicht auf die Kreuzungen mit den Trolleybussen der VBSG bestehen.[1] Wegen der Rillenschienen werden Radreifenprofile wie beim Karlsruher Modell verwendet. Damit im Abschnitt Appenzell–Teufen sowohl Tram- wie auch andere Fahrzeuge verkehren können, wurden bei allen Weichen die Radlenker erhöht.[1] Dieselbe Massnahme wurde auch auf der Strecke bis Gossau SG ergriffen, damit Überfuhren der Tramfahrzeuge möglich sind.

Abk. Fahrzeuge befahrbare Strecken Lichtraumprofil
a Adhäsionsfahrzeuge Gossau SG–Wasserauen und Appenzell–Werkstätte Gais Wagenkasten
2,65 m breit
azz Adhäsions- und Zahnradfahrzeuge für bis 160 ‰ Steigung alle Strecken ausser Teufen–St. Gallen–Trogen
r Adhäsionsfahrzeuge für Rillenschienen und bis 80 ‰ Steigung St. Gallen–Appenzell mit Ruckhaldetunnel und Gossau SG–Appenzell für Dienstfahrten
t Tramfahrzeuge St. Gallen–Trogen 2,40 m breit

GüterverkehrBearbeiten

 
Die Rollbockgrube in Gossau am Tag vor der offiziellen Stilllegung

Ursprünglich wurden auf dem gesamten Meterspurnetz Güter in Schmalspurwagen transportiert. Auf der Strecke St. Gallen–Trogen endete der Güterverkehr 1991, Posttransporte in Schmalspurgüterwagen wurden aber bis 2007 durchgeführt. Am 1. Juli 1978 wurde in Gossau eine Rollbockanlage in Betrieb genommen, um normalspurige Wagen befördern zu können. Zunächst wurde die Strecke Gossau–Wasserauen bedient, ab 1989 wurde der Rollbockbetrieb auf die Strecke Appenzell–Gais–Teufen ausgeweitet. Ab 1999 wurde der Güterverkehr im Auftrag von SBB Cargo durchgeführt. Im Verlaufe der Jahre sank aber das Transportvolumen auf noch 180 Güterwagen bzw. 4400 t pro Jahr. Deshalb stellte SBB Cargo den Güterverkehr per Ende 2003 ein[2]. Per 1. August 2010 wurde die Rollbockanlage ausser Betrieb genommen, womit auch keine Diensttransporte mehr möglich sind. Bis heute sind aber noch Rollböcke vorhanden. Die verbliebenen Schmalspurgüterwagen werden für dienstliche Zwecke verwendet.

FahrzeugeBearbeiten

Bereits 1981 hatten die damalige SGA und AB zusammen fünf Pendelzüge (11–15/111–115) beschafft, die ein einheitliches Design trugen, nur die Eigentumsaufschriften waren noch unterschiedlich.

Nach der Fusion 1988 erfolgte in den Jahren 1992/93 die Inbetriebsetzung von 16 neuen Fahrzeugen (je vier Trieb- und Steuerwagen sowie 8 Zwischenwagen vom Typ PA 90), die sich aber immer noch den technischen Eigenheiten der beiden Vorgängerunternehmen AB und SGA anpassen mussten.

Die Tramfahrzeuge stammen von der Trogenerbahn, mit der Eröffnung der Durchmesserlinie im Herbst 2018 gehen 11 „Tango“-Triebzüge ABe 8/12 in Betrieb. Gleichzeitig werden für Gossau–Wasserauen 5 dreiteilige Triebzüge ABe 4/12 „Walzer“ geliefert und die neueren bisherigen Fahrzeuge als Verstärkungsmodule angepasst werden.

Auf dem Meterspurnetz der Appenzeller Bahnen verkehren seit der Fusion 2006 folgende Fahrzeuge (kursiv dargestellt sind ausrangierte oder verkaufte Fahrzeuge, fett gedruckte Typenbezeichnungen stehen für historische Fahrzeuge, bezeichnet nach dem Dreiklassensystem):

Bildverweis Bezeichnung Nummer, Name Einsatz Achsfolge
Typ
Baujahr Herkunft Besonderheiten
000 und 500: Triebfahrzeuge
  Ge 4/4 1 a Bo’Bo’ g4d 1994 Stadler 219/SLM/ABB 2010 Puffer entfernt. 2012 Jubiläumsanstrich
  CFe 3/3 2 a B’A g2 1911 SLM/SIG/Alioth/BBC Zahnradantrieb ausgebaut, ursprünglich CFeh 3/3 mit Achsfolge Ba'A. Derzeit in Restaurierung
Motorwagen 3 nicht betriebsfähig im Verkehrshaus der Schweiz ausgestellt.
  BCFeh 4/4 5 az Bb’Bb’ g2 1931 SLM 3463/SIG/BBC
  ABDeh 4/4 6 Altstätten azz Bbo’Bbo’ g4 1953 SLM 4065/BBC automatische Falttüren, Namen und Wappen ab 1986, 1993 modernisiert, 2007 abgebrochen
  BDe 4/4 7 t Bo’Bo’ g4 1952 SWP/MFO 2017 ausrangiert, 2018 in Wasserauen aufgestellt als Restaurant
  BDeh 4/4 11 St. Gallen
12 Teufen
13 Bühler
14 Gais
15 Appenzell
az Bbo’Bbo’ g4 1981 FFA/SLM/BBC automatische Falttüren
12, 13 und 15: Wappen bei Neuanstrich entfernt
14: Wappen wegen Werbung entfernt
2018 verkauft an Achenseebahn
  BDeh 4/4 16–17 azz Bbo’Bbo’ g4 1993 SWA/SLM/ABB Aussenschwingtüren
  BDe 4/8 21–25 t Bo’Bo’+2’2’ 1975,
1977
FFA/SWP/BBC 25 2008 abgebrochen,
21+24 2009, 23 2014, 22 2017[3] verkauft an SAD Nahverkehr für Rittner Bahn
  BCe 4/4 30 (ex 43 ex 30) a Bo’Bo’ g4 1933 SIG/MFO
  Be 4/8 31 Der St. Galler – Die St. Gallerin
32 Der Appenzeller – Die Appenzellerin
t 2’Bo’Bo’2’ 2004 Stadler 836–837 /Bombardier 2018 verkauft an die transN
  Be 4/8 33 Speicher
34 Trogen
35 Teufen
t 2’Bo’Bo’2’ 2008
Stadler 4157 /Bombardier
2018 verkauft an die transN
  BDe 4/4 II 41 Gossau
42 Herisau
43 Gonten
(ex 31–33)
a Bo’Bo’ g4 1986 FFA/SIG/BBC automatische Falttüren
  BDe 4/4 II 44–45 (ex 34–35) a Bo’Bo’ g4 1993 SWA/SIG/ABB Aussenschwingtüren
  BDe 4/4 46 Waldstatt
47 Urnäsch
a Bo’Bo’ g4 1968/98,97 FFA/SIG/MFO Namen und Wappen seit 1986, nicht mehr im Personenverkehr seit 2015
  Te 2/2 49 a Bo g2 1912/1955 SWS/MFO/AB 1955 ex CFe 2/2 37 ex AWW 1
  De 4/4 50 a Bo’Bo’ g4 1966/88 FFA/SIG/MFO/AB Drehgestelle 1988 ex ABe 4/4 40 (ex 27), April 2011 Abbruch in Altstätten
  BCFm 2/4 56 (ex 26) a Bo’2’ de 1929 SIG/Sulzer/MFO
  Xrotm 2/2 72 t B dh
HB231V
1974 RACO 1814/Deutz/Beilhack 4/117 Schneeschleuder
  Xm 1/2 89 (ex 51 ex 50) a A1 de 1912/1962 SIG/AB/Saurer/MFO Fahrleitungsmontagewagen, 1962 ex CFe 2/2 39 ex AWW 3, 2014 abgebrochen
  Tm 2/2 91 a B dm 1969 Robel/Deutz 2004 gekauft von WSB (Nr. 1)
Gem 2/2 95–96 a+t B 2019 Stadler Rail gemeinsam mit CJ beschafft, gleiche Bauart wie NStCM
  Tm 2/2 97 a B dh 1960 O&K ex Consorzio Gottardo Sud
  Tm 2/2 98 a B dh 1972 Schöma 3325 1999 ex GF-Werkbahn Georg 5
1980 ex Baulok Arlbergtunnel (900 mm Spurweite)
  Xrotm 2/2 99 a B dh 1974 RACO 1813/Deutz/Beilhack Schneeschleuder
  Tm 2/2 501 a B dh 1957 O&K 25691 1970 ex Steinhuder Meerbahn
2009 an UEF für „Alb-Bähnle“
  ABe 4/12
„Walzer“
1001–1005 a Bo'2'+2'2'+2'Bo' 2018 Stadler Rail
  Be 4/6+ABe 4/6
„Tango“
4001–4011 +4101–4111 r+t+a[4] Bo’2’Bo’+Bo’2’Bo’ 2018 Stadler Rail
100 und 200: Reisezugwagen
  A2 101 az 1904/48 SIG 1948 ex B3 17, 1995 zu Salonwagen umgebaut, 2011–2016 als historisches Fahrzeug restauriert, seither wieder Polsterklass-inneneinrichtung
  ABt 111–115 azz FFA2, Dg: FFA-LDG-80-Z 1981 FFA/BBC 2018 verkauft an Achenseebahn
  ABt 116–117 azz PA-90, Dg: SIG-90 1993 SWA/SIG/ABB 117 noch rot mit weissem Streifen
  B2 118119 azz 1904/16,29 SIG 116 ex 111 bei Jagsttalbahn Datei:Jagsttalbahn andere Seite.jpg
118 ex 113 2012 in Gais abgebrochen
119 ex 117 ex 112 2009 als historisches Fahrzeug restauriert
  ABt 121–123 azz RJ-NfS, Dg: SIG-90 2004, (Dg: 1993) RJ/MOB Drehgestelle 1993 ex B 292, AB 191 und Reserve
seit 2018 Verstärkungsfahrzeuge für ABe 4/12 „Walzer“[5]
  ABt 141–143 (ex 131–133) a FFA2, Dg: FFA-LDG-80 1986 FFA/BBC 2008–09 mit Übersetzfenstern ausgerüstet
  ABt 144–145 (ex 134–135) a PA-90, Dg: SIG-90 1993
  ABt 146 a FFA1, Dg: SIG-T 1968/98 FFA/SIG/MFO Juni 2015 abgebrochen, gleichartiger ABt 147 2004 abgebrochen nach Entgleisung in Erdrutsch
  D2 161–162 azz 1889/1964 VSB/SGA Velowagen, 1964 mit neuem Stahlkasten ausgerüstet. 161 im Juli 2012 verkauft nach Bergün als Hoflädeli[6]
  D2 165 az 1889/1947 VSB/SGA gleichartiger D 163 umgebaut zu Ai 163, umgespurt auf 750 mm an Rügensche Kleinbahn (Datei:20070718S523 Ai163.jpg)
  D 166 az 1913/1982 SIG/SGA 1982 aus B 62 (ex CF4 12 ex 2) umgebaut, April 2011 Abbruch in Altstätten
  Ast 181 azz Dg: SIG-T 1964/2001 SIG/RJ Umbau aus B 82, "Rubino", 2017 ausrangiert
  A 1 a 1903/76 SIG/AB 2013 an Dampflokiverein verkauft
  C 203 azz 1899/1971/2008 VSB 1899 als Fakultativwagen CL3 203 geliefert, Einsatz wahlweise als Sommerwagen oder Güterwagen, 1948 CL3 143, 1953 K3 114, Hck 214, 2008 Rückbau/Umzeichnung zu C 203
  B 5 a 1886/1944
(Dg 1874)
SIG/Kh[7] 2012 mit Anstrich der 1930er-Jahre restauriert, diente als Ausstellungswagen 100 Jahre Säntisbahn, am 4. Januar 2015 vom Laseyer (Fallwind) im Bahnhof Wasserauen umgeblasen, Totalschaden
  Br 10 a Dg: SIG-T 1946/1981 SIG/AB Buffetwagen, 1969–1981 vorübergehend AB 10
  B 11 a 1933 SIG 2009 wurde bei einer Rettungsübung die Seitenverblechung aufgeschnitten, 2012 repariert, 2013 an Dampflokiverein verkauft
  C 13–14 a 1912 SWS "Säntisbahn" (AWW)
  Brs 16 t 1909/1994 SWS/TB 1958 neuer Stahlkasten, 1994 Partywagen mit Stromabnehmer, 2017 verkauft nach Sennwald (Lögert 15, stationäre Verwendung)
  B2 AGB 13
223
azz 1911 SIG "AGB", bei SGA Nr. 123; Wagen 121 bei Jagsttalbahn Datei:Jagsttalbahn grün und Post.jpg
  Ck 39 (ex 24) a 1889/1975 SIG ex Hack ex J 104, 1943 ex C 24, offener Sommerwagen;
Hack 102 und 103, 1947 ex C 22–23, 1991/92 zu Stern & Hafferl, dort Sommerwagen 23.221 Datei:B4i 23.221.JPG, Datei:StH Traunseebahn Güterwagen.JPG
  B 125–126 azz 1905/55–56 SIG Umbau aus Brünigbahn-Dreiachsern SBB 629,628, 2003/04 verkauft nach Plougonver, Bretagne (an der Strecke Guingamp–Carhaix)[8] , ; 124 (ex SBB 630) 1993 an DFB, dort B 2224, dann X 2924.
  B 236–238 a SWP1, Dg: SWP-68 1968/1983 SWP/RhB 1983 ex FLP 33,34,35, 2003 mit Vstl ausgerüstet, 2009 mit Faltenbälgen, 2015 remisiert
  B 245 (ex 248 ex 22)
241 (ex 231 ex 23)
244 (ex 232 ex 24)
242 (ex 233 ex 25)
246 (ex 26)
243 (ex 247 ex 27)
a FFA1, Dg: SIG-T 1964/96/
1964/87/2004
1964/87
1966/87/2004
1966/96/2008
1973/97/2007
FFA/SIG Vakuumtoiletten seit 1987–97, 241, 242 und 244 ohne Toiletten seit 2004, Übersetzfenster bei 241–243 und 246 seit 2004–08
  B 247–248 (ex 234–235) a PA-90, Dg: SIG-90 1993 SWA/SIG seit 2018 Verstärkungsfahrzeuge für ABe 4/12 „Walzer“[5]
  By 251 azz 1889/1998 VSB/Stadler Sommerwagen Umbau Stadler aus Gk 211
  B 281 (ex 81)
283 (ex 83)
azz Dg: SIG-T 1964 SIG B 82 umgebaut zu Ast 181, 281 und 283 2015 abgebrochen
  B 282 (ex 73) azz Dg: SIG-S 1948 SIG B 71–72 2004 verkauft an Chemins de fer de Provence (Bild: CP XR 1372), 282 seit 2015 Ausstellungswagen Wasserauen
  B 291–294 az PA-90, Dg: SIG-90,
292: Dg: FFA-LDG-80-Z
1993 SWA/SIG 2004 Drehgestelltausch bei B 292; 291 und 293–294 seit 2018 Verstärkungsfahrzeuge für ABe 4/12 „Walzer“[5]
  B 295 (ex B 192)
296 (ex AB 191)
295 = az
296 = a
PA-90, Dg: SIG-90,
296: Dg: FFA-LDG-80
1993 SWA/SIG 295 2003 umnummeriert,
296 2004 Umbau aus AB 191, Drehgestelltausch, 2010 mit Faltenbälgen ausgerüstet
300, 400 und 700: Güterwagen, heute nur noch als Dienstwagen in Gebrauch
  Gk 304 ex 204 = K 104
201–206
210
azz 1889
1904
VSB
SIG
304 letzter Gk mit Liechty Lenkachsen
201 März 2006 abgebrochen, 202, 205 und 210 April 2011 Abbruch in Altstätten, 203 April 2011 verkauft, in Gebrauch als Geräteschopf in Zürchersmühle (Bild 203)
  Gk (Hck) 214 azz 1899/1971 VSB Velowagen
2008 Umbau/Umzeichnung zu C 203
  Gk 221
222
azz 1888/1954
1891/1954
SIG
Basel
221 Untergestell 1998 für X 1022"
222 März 2006 abgebrochen
  Ek 308 azz 1904/1933 SIG Liechty Lenkachsen
2008 abgebrochen
  Fd 351–353 azz 1976 SWP
  Ek 360 azz 1911 SIG ex AG L 71
  Ek 361 azz 1922 SIG ex AG L 61
  Kklm 401 azz 1911 SIG ex AG M 81
   Kkl/X 411, 412, 1061 (ex 413), 414, 1062 (ex 415)
1063 (ex 416), 417
azz 1888/1944
1899/1968
VSB 1061–63, 412 und 414 für Schienentransporte
411-415 ex L3 151-155
416–417 ex L 303, 305 ex 159, 161
  Rkm 701 a 1897/1989 SIG/AB ex Eak 201, 1958 ex FZ4 82, 2016 Abbruch
  Gk-v 33
35
t 1903/1944
1930
SWS bis 2007 als Postwagen im Einsatz
33 2007 verkauft Furrer&Frey X 20081[9] für Bau Glattalbahn
35 2007 an BTG
Gk 36 t 1907/1943 SWS/TB ex L 53, ab 1997 Turmwagen, November 2011 abgebrochen
  Ek 55 t 1910 SWS ex UOe L 63, 1996 modernisiert, 2015 an Museum Holzhausen, Oetwil
  Ek 56 (ex 47) t 1906 SWS/TB 1998 modernisiert, 2015 an Verein Sernftalbahn, Engi
  Gbk 61–62 t 1903/1962 SWS/TB 61 1962 ex L 41, in St. Gallen abgestellt, 2015 an Chemin de fer historique, Frankreich
62 1962 ex L 42, 2007 an Furrer&Frey
800/1000: Dienstwagen
  X 1001 azz 1889/1974/2011 VSB Hilfs- und Werkzeugwagen
ursprünglich B3 15
2011 Wagenkasten abgebrochen, Velowagen Altstätten–Gais
  X 803 a 1931/1996 SWS/AB Hilfswagen
ex D2 75 (ex Zi 2), neuer Stahlkasten
  X 806 a 1886/1946 SIG/AB Schneepflug, 2012 an Bahnmuseum Kerzers
  X 1011 az 1941/61 SLM Schneepflug
  X 1012 az 1996 AB Spurpflug
  X 1021 azz 1899/1987 VSB/SGA Tankwagen
ex 1023 ex Ek 304 ex 160
  X 1022 azz 1889/1998 VSB/AB Tragwagen für Hubsteiger
ex Gk 221, (1022 in erster Besetzung ex Ek 309 (1904/1985)), 2014 Abbruch
  X 1023
1024
a 1889/1991
1899/1987
SIG/AB Kupplungswagen
ex Ek 323–324 ex Brünig, 1023: April 2011 Abbruch in Altstätten
  Xa 1025 az 1909/1988 SIG/SGA Bibliothek, die jeweils tageweise in Gais, Bühler, Teufen und Urnäsch stand, am Schluss nur noch stationär in Gais im Einsatz, ab 1997 mit Stromabnehmer für Heizung, 2009 ausrangiert, April 2011 Abbruch in Altstätten
  X 1026 az 1889/1991 SIG/SGA Kranwagen, ex L 301 ex 157, 2004 abgebrochen
900: Rollböcke für den Transport von Normalspurwagen
   Ua 901A–912B a 1977 ACMV 909–912 1990 ex BD Ua 203,04,01,02
905 2009 verkauft CFBS
903B, 904A+B, 907A+B, 908A laut offizieller Meldung 2005 abgebrochen; 903B und 907A+B 2014 in Gossau vorhanden
910 2004 ausrangiert/umgebaut zu Werkstattrolli Gais

906A+B, 911A+B, 912A+B Herbst 2017 in Landquart; 901B, 902A+B, 903A, 909A+B 2018 verkauft F+F
Rest remisiert

QuellenBearbeiten

  • * "Verzeichnis des Rollmaterials der Schweizerischen Privatbahnen, Stand 1.1.2015". Herausgeber: VRS, 8401 Winterthur.
  • Mathias Rellstab: Abnützungsprobleme mit den neuen Tango-Zügen im Appenzellerland. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 12/2018. Minirex, ISSN 1022-7113, S. 653.

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. a b Jürg D. Lüthard: Neue Infrastruktur und neue Züge für die Appenzeller Bahnen. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 11/2017, S. 583–585.
  2. «Aus» für den Güterverkehr. SBB Cargo schliesst die Bahnhöfe Appenzell und Urnäsch für den Güterverkehr. In: Appenzeller Zeitung. 30. Oktober 2003.
  3. Letzter TB-Zug nach Südtirol. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 1/2018. Minirex, ISSN 1022-7113, S. 9.
  4. nur Dienstfahrten
  5. a b c Mathias Rellstab: Die neue Flotte der Appenzeller Bahnen rollt an. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 5/2018. S. 275–278.
  6. Ein Bahnwagen als mobiler Verkaufsstand auf der Homepage des Biohofs Bergün, abgerufen am 23. Oktober 2013
  7. Drehgestelle von Wagen mit hölzernen Untergestellen der Maschinenfabrik Kirchheim an der Teck, die nach nur zehn Betriebsjahren 1885 abgestellt werden mussten.
  8. passion-metrique.net
  9. Furrer&Frey Flachwagen Nummernschild X 20081