Anthony Robbins

US-amerikanischer Bestsellerautor, Motivationstrainer und Erfolgscoach

Anthony „Tony“ Robbins, eigentlich Anthony J. Mahavorick, (* 29. Februar 1960 in Azusa[1]) ist ein amerikanischer Bestsellerautor und NLP-Trainer. Er ist auch als ein Ausbilder von Coaches bekannt.[2]

Anthony Robbins

LebenBearbeiten

Robbins ist der Autor dreier Bestseller über Erfolg und Neuro-Linguistisches Programmieren und ist Begründer der Neuroassoziativen Konditionierung. Das neurolinguistische Programmieren erlernte er unter dem NLP-Mitbegründer John Grinder.

Robbins wurde als Anthony J. Mahavorick am 29. Februar 1960 geboren und wuchs in Azusa, Kalifornien auf. Als er sieben Jahre alt war, wurde die Ehe seiner Eltern geschieden und Tony nahm den Nachnamen seines zweiten Stiefvaters, Jim Robbins, an.

Zu Beginn seiner Karriere befasste sich Robbins mit dem Thema Gesundheit und Fitness. Robbins’ Ernährungs- und Gesundheitslehre wurde von Harvey und Marilyn Diamonds Fit for Life und auch Robert Young beeinflusst. Robbins bietet zahlreiche Seminare zu diesen Themen an.

Robbins hat Prominente wie den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und Profisportler wie Greg Norman, Mike Tyson, Chuck Liddell, Diego Sanchez und Andre Agassi und Mannschaften wie die Los Angeles Kings beraten.

Im Jahre 1993 wurde er von Toastmasters International als einer der fünf besten Sprecher der Welt geehrt.

In der Filmkomödie Schwer verliebt aus dem Jahre 2001 spielte er sich in einer Gastrolle selbst.

Persönliches LebenBearbeiten

1984 heiratete Robbins Rebecca "Becky" Jenkins, nachdem er sie bei einem Seminar kennengelernt hatte.[3] Jenkins hatte drei Kinder aus zwei früheren Ehen, die Robbins adoptierte. Robbins und Jenkins reichten 1998 die Scheidung ein.[4]

1984 zeugte Robbins mit seiner ehemaligen Freundin Liz Acosta ein Kind. Ihr Sohn, Jairek Robbins, ist auch ein persönlicher Empowerment-Coach und -Trainer.[5]

Im Oktober 2001 heiratete Robbins Bonnie „Sage“ Robbins (geb. Humphrey). Sie leben in Manalapan, Florida.[6]

KritikBearbeiten

Kritiker werfen Robbins vor, wissenschaftlich nicht bewiesene Techniken zu bewerben. Dazu zählen u. a. die Einnahme von Weizengras-Säften[7] sowie die Magnet-Feld-Theorie, die Lebensmittel aufgrund ihrer Energie-Frequenz bewertet, und auf die als wissenschaftlich nicht fundiert eingeschätzten Fit for Life von Harvey und Marilyn Diamond zurückgeht.[8][9]

VeröffentlichungenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Uwe Kanning: Anthony Robbins. In: ders.: Wie Sie garantiert nicht erfolgreich werden! Dem Phänomen der Erfolgsgurus auf der Spur. Pabst Science Publishers, Lengerich 2007, ISBN 978-3-89967-388-3, S. 12–17.

WeblinksBearbeiten

Commons: Tony Robbins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wer ist Anthony Robbins? In: anthonyrobbins.de.
  2. Capitalizing on self-fulfilling prophecies: The vernacular dimensions of Anthony Robbins’ self-empowerment enterprise. University of Pennsylvania. Abgerufen am 9. Juni 2015.
  3. Tony Robbins: An Awakened Giant Within… Life & Lessons. One Life Success. 1. Mai 2014. Archiviert vom Original am 20. Juli 2014. Abgerufen am 11. August 2015.
  4. Robbins, Anthony: Money: master the game 2014, ISBN 9781501105289.
  5. About - Tony Robbins. Tony Robbins.
  6. Darrell Hofheinz: Robbins said to have bought Manalapan house (en) In: Palm Beach Daily News. Abgerufen am 9. Februar 2020.
  7. Uwe P. Kanning: Wie Sie garantiert nicht erfolgreich werden! Dem Phänomen der Erfolgsgurus auf der Spur. U.P., 2007, ISBN 978-3-89967-388-3.
  8. Fit For Life: Some Notes on the Book and Its Roots. Quackwatch. 1999. Abgerufen am 31. Dezember 2009.
  9. A critique of Mr. Clinton’s self-help guru. (Memento des Originals vom 5. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ncahf.com National Council for Reliable Health Information. (Jan/Feb 1995, NCAHF Newsletter. Vol. 18 Issue 1, S. 1–2.)