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Anna Brüggemann

deutsche Schauspielerin und Drehbuchautorin
Anna Brüggemann auf der Berlinale 2014

Anna Brüggemann (* 24. März 1981 in München) ist eine deutsche Schauspielerin und Drehbuchautorin.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Anna Brüggemann wuchs in Südafrika, Stuttgart und Regensburg auf. In dem Fernseh-Thriller Virus X stand sie 1996 erstmals vor der Kamera. Es folgten Hauptrollen in diversen Fernseh- und Kinofilmen, wie zum Beispiel Ein Dorf sucht seinen Mörder (Regie Markus Imboden), Polizeiruf 110: Resturlaub (Regie Hannu Salonen), Kleinruppin forever (Regie Carsten Fiebeler), Oktoberfest (Regie Johannes Brunner) und Berlin am Meer (Regie Wolfgang Eissler).

Brüggemann lebt in Berlin. Ihr Bruder ist der Filmemacher Dietrich Brüggemann, der mit ihr gemeinsam die Drehbücher für seine Spielfilme Neun Szenen, Renn, wenn du kannst und 3 Zimmer/Küche/Bad verfasst hat, in denen sie auch die weibliche Hauptrolle spielt. Das ebenfalls gemeinsam geschriebene Drehbuch für den Spielfilm Kreuzweg wurde bei der Berlinale 2014 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

 
Brüggemann und weitere Unterstützerinnen der Nobody's Doll-Aktion auf dem roten Teppich der Berlinale 2018.

Im Kontext der #MeToo-Bewegung initiierte Brüggemann 2018 unter dem Namen Nobody's doll eine Aktion, die sich gegen überkomme Rollenbilder bei Veranstaltungen mit Rotem Teppich richtet. Im Rahmen der Berlinale erschienen sie und weitere Unterstützerinnen demonstrativ ohne die sonst üblichen High Heels und unbequeme freizügige Kleider.[1]

Brüggemann ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.[2]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

 
Anna Brüggemann und ihr Bruder Dietrich auf der Berlinale 2014
  Commons: Anna Brüggemann – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Florian Schairer: Berlinale 2018: Zieht euch endlich bequem an – #nobodysdoll kämpft gegen High Heels auf dem roten Teppich. In: BR.de. Bayerischer Rundfunk, 30. Januar 2018, abgerufen am 6. März 2018.
  2. Anna Brüggemann. In: deutsche-filmakademie.de. Deutsche Filmakademie, abgerufen am 16. März 2019.