Andreas Goltz

deutscher Althistoriker

Andreas Goltz (* 1970 in Leipzig) ist ein deutscher Althistoriker.

LebenBearbeiten

Er studierte von 1989 bis 1995 Alte Geschichte, Kunstgeschichte und Psychologie an der Universität Leipzig und der Freien Universität Berlin. Von 1993 bis 1994 war er Tutor des Projekttutoriums 407 Umgang mit 'Fremden' in Geschichte und Gegenwart. Mit der Magisterarbeit Die Religionspolitik Theoderichs des Großen gegenüber Juden, Heiden und Häretikern erwarb er 1995 den Magister Artium. Von 1997 bis 2001 war er wissenschaftliche Hilfskraft bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Technischen Universität Dresden bei Martin Jehne bzw. am Dresdener Sonderforschungsbereich 537 Institutionalität und Geschichtlichkeit im Projekt A 2 Der römische mos maiorum von den Anfängen bis in die augusteische Zeit. Öffentliche Rituale und soziopolitische Stabilität. Von 2001 bis 2005 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Spätantike der Freien Universität Berlin bei Alexander Demandt und während dieser Zeit Mitglied des Fachbereichsrates und der Forschungskommission sowie Sprecher des Mittelbaus. Er wurde 2005 in Berlin zum Dr. phil. promoviert. Von 2005 bis 2011 war er wissenschaftlicher Assistent bzw. Akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Otto-Friedrich-Universität Bamberg bei Hartwin Brandt. Seit dem 1. April 2011 ist er Akademischer Rat / Akademischer Oberrat (seit 2014) am Historischen Seminar, Arbeitsbereich Alte Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • als Herausgeber mit Andreas Luther und Heinrich Schlange-Schöningen: Gelehrte in der Antike. Alexander Demandt zum 65. Geburtstag. Böhlau, Köln u. a. 2002, ISBN 3-412-02802-9.
  • als Herausgeber mit Alexander Demandt und Heinrich Schlange-Schöningen: Diokletian und die Tetrarchie. Aspekte einer Zeitenwende (= Millennium-Studien. Band 1). de Gruyter, Berlin u. a. 2004, ISBN 3-11-018230-0.
  • als Herausgeber mit Alexander Demandt und Heinrich Schlange-Schöningen: Theodor Mommsen. Wissenschaft und Politik im 19. Jahrhundert. de Gruyter, Berlin u. a. 2005, ISBN 3-11-017766-8.
  • als Herausgeber mit Heinrich Schlange-Schöningen: Konstantin der Große. Das Bild des Kaisers im Wandel der Zeiten(= Archiv für Kulturgeschichte. Band 66). Böhlau, Köln u. a. 2008, ISBN 3-412-20192-8.
  • Barbar – König – Tyrann. Das Bild Theoderichs des Großen in der Überlieferung des 5. bis. 9. Jahrhunderts (= Millennium-Studien. Band 12). de Gruyter, Berlin u. a. 2008, ISBN 3-11-018985-2 (zugleich Dissertation, FU Berlin 2005).
  • als Herausgeber mit Hartmut Leppin und Heinrich Schlange-Schöningen: Jenseits der Grenzen. Beiträge zur spätantiken und frühmittelalterlichen Geschichtsschreibung (= Millennium-Studien. Band 25). de Gruyter, Berlin u. a. 2009, ISBN 978-3-11-020646-3.

WeblinksBearbeiten