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Andreas Döring

deutscher Autor, Erzähler und Journalist

Leben und BerufBearbeiten

Döring absolvierte ein Studium in den Disziplinen Germanistik, Anglistik und Philosophie, das ihn 1978/79 unter anderem an die Purdue University in West Lafayette (Indiana, USA) führte. Er promovierte zur Logik von Reisebeschreibungen.[1]

Ein DAAD-Stipendium ermöglichte ihm zwei Jahre als Assistant Lecturer für deutsche Sprache an der Lancaster University im Vereinigten Königreich. Seine ersten Texte schrieb Döring 1987, veröffentlicht unter anderem in der Reihe L'80 Demokratie und Sozialismus. Kurzgeschichten veröffentlichte der in der Zeitschrift die horen. 1989 schrieb er den Text für den Titelsong von Peter Maffays Album Kein Weg zu weit.

Von 1991 bis zur seinem Berufsausstieg 2017 arbeitete er als Redakteur für den NDR und erstellte in dieser Funktion mehrere Radio-Features vor allem über Reisen und Reiseliteratur.[2][3] Seit 2003 trägt er Literatur auf Schiffsreisen vor, zum Beispiel an Bord der inzwischen auf Grund gelaufenen World Discoverer, aber auch auf der Royal Clipper, den Großseglern von Sea Cloud Cruises oder den Expeditionsschiffen der Hapag-Lloyd.

Döring hat einen Lehrauftrag für literarisches Schreiben und Kulturjournalismus an der Faber-Castell Akademie in Stein bei Nürnberg[4] und einen Lehrauftrag im Fachbereich Medienmanagement an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel.

2013 veröffentlichte Döring das Hörbuch Myrderline mit Texten des Braunschweiger Zeichners, Malers und Texterfinders Volker Darnedde.[5][6]

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Andreas Döring: Myrderline. Meine Krankheit ist die Schwärze meines Kaffees, Hörbuch, 2013
  • Andreas Döring / Ute Ohlms: Der wahre Heinrich. Historisch-kritischer Bänkelgesang anläßlich seines 800. Todestages. 1. Auflage. Kuhle, 1995.
  • Andreas Döring: Wirth. Nochmal zwo Viertel Stübchen. Braunschweiger Gaststätten und Braunschweiger Bier damals. 1. Auflage. Kuhle, 2000, ISBN 978-3-923696-84-0.
  • Andreas Döring: Mataruas Vermächtnis. Erzählungen aus der Südsee. 1. Auflage. Kratzke, 2011, ISBN 978-3-9811555-3-2.
  • Andreas Döring: Herr, nun läßest Du Deinem Diener in Frieden fahren. In: Zeitschrift für Literatur, Kunst, und Kritik 41. Jahrgang, 2. Quartal 1996
  • Andreas Döring: Der Herzog ist vom Pferd gefallen. In: Stint, Zeitschrift für Literatur Nr. 17, Mai 1995
  • Andreas Döring: Ich sitz auf einem Steine: Ein innerdeutscher Monolog. In: L´80 Demokratie und Sozialismus, 1986
  • Songtexte für Moina Erichson: Moina – Call my name, Eden Rock/Universal, Paris 2003
  • Songtext für Jazzkantine, Bertelsmann Music Group, 2003
  • Songtexte für Peter Maffay: Kein Weg zu weit, Bertelsmann Music Group, 1989

AuszeichnungenBearbeiten

  • 1987: Literaturpreis des niedersächsischen Ministeriums für Europaangelegenheiten
  • 1990: Gold und Platin von der Bertelsmann Music für den Titelsong „Kein Weg zu weit“ von Peter Maffay

WeblinksBearbeiten

  Commons: Andreas Döring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Andreas Döring (Memento vom 29. April 2014 im Internet Archive), Webseite des Braunschweiger Krimifestivals, abgerufen am 26. April 2014.
  2. 10. Februar 1941: Bomben auf Braunschweig. Webseite des NDR, abgerufen am 26. April 2014.
  3. Ann Claire Richter: Endlich Zeit für all das Schöne. In: Braunschweiger Zeitung. 15. Mai 2018.
  4. Weiterbildung Literarisches Schreiben. Akademie Faber-Castell, abgerufen am 23. August 2019.
  5. Zweiter „erlesener“ Abend im Haus der Braunschweigischen Stiftungen am 15. Februar mit skurrilen Texten vorgetragen von Andreas Döring, Pressemeldung der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz vom 12. Februar 2014.
  6. Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen (Hrsg.): Volker Darnedde: Myrderline. Meine Krankheit ist die Schwärze meines Kaffees; gelesen von Andreas Döring Kleisthaus, 2013