Andreas Buntscheck (* 30. November 1985 in Rosenheim[1][2]) ist ein deutscher Schauspieler.

LebenBearbeiten

Buntscheck stammt aus Riedering, wo er auch aufwuchs.[3] Die Schauspielerei war schon früh sein Hobby.[3] Seine künstlerische Karriere begann er als Bühnenmusiker und Schauspieler am Münchner Volkstheater. Er spielte Flügelhorn bei den „Jungen Riederinger Musikanten“, die bei ihren Auftritten im Münchner Volkstheater verschiedene Stücke musikalisch untermalten.[4] Als Schauspieler trat er am Münchner Volkstheater unter der Regie von Christian Stückl u. a. in Geierwally (2003–2004), in Der Räuber Kneissl (2004–2005; als Mecki) und in Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben (2005–2007; als Engel/Dorfjunge) auf.[5]

Im Jahr 2005 spielte er die Hauptrolle in den Kinofilm Grenzverkehr. Er verkörperte Wolfgang „Wong“ Schlittmeier, einen 16-jährigen Jugendlichen aus Niederbayern, der mit zwei Kumpels nach Tschechien fährt, um dort in einem Bordell „sein erstes Mal“ zu erleben. Für die Hauptrolle bekam er 2006 eine Nominierung als „Bester Nachwuchsschauspieler“ beim Förderpreis Deutscher Film.[3][5] 2006 stand er für den deutsch-österreichischen Fernsehfilm Die Verzauberung vor der Kamera. Er spielte den jungen Sebastian, der überraschend seine Freundin Theresa im Urlaub auf der Alm besucht.[6] Es folgten kleine Rollen in Marcus H. Rosenmüllers beiden Filmen Beste Zeit (2007) und Beste Gegend (2008).

Buntscheck war zu dieser Zeit noch ganz regulär als selbständiger Versicherungsmakler in einem Versicherungsbüro in Rosenheim tätig.[3] Von 2008 bis 2010 nahm er dann Schauspiel- und Sprechunterricht bei der Schauspielerin Gerlind Ahnert.[1]

In dem Kinofilm Tannöd (2009) spielte er den jungen Hansl, der die Leichen der ermordeten Großfamilie sieht, am Ende des Films schließlich psychisch völlig am Ende ist und dem Alkohol verfällt.[3] In dem deutsch-österreichischen Fernsehfilm Der Kaktus (2013) spielte er den jungen Patrick Patrick Cronpichel, der mit seinem Vater völlig zerstritten ist.[7][8]

Mehrfach war er in der ZDF-Krimiserie SOKO 5113 zu sehen: 2006 (als tatverdächtiger Dorfbursche Martin Benz jr.), 2008 (als Mathias Seiderer, Freund der getöteten Studentin Mia Küfner) und 2013 (als Bildhauer Ludwig Weidinger, Sohn des Bäckermeisters und Opfers Josef Weidinger).

Buntscheck hatte auch Episodenrollen u. a. in den Serien SOKO Kitzbühel (2008; als Schüler Jan Winter), Die Rosenheim-Cops (2011; als Stephan Grassl, Mitarbeiter im Feinkostladen KIermeier), Der Alte (2011; als Leo Wiringer, dessen Freundin Opfer eines Verkehrsunfalls wurde) und Die Garmisch-Cops (2012; als Skispringer Ludwig Steinhauser),

Andreas Buntscheck lebt in München und Rosenheim.[1] In seiner Freizeit spielt er Trompete und Eishockey und fährt Alpinski.[3]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Andreas Buntscheck Profil und Vita bei Schauspielervideos.de. Abgerufen am 28. Oktober 2015
  2. Andres Buntscheck, Profil bei vollfilm. Abgerufen am 28. Oktober 2015
  3. a b c d e f Riederinger spielt in „Tannöd“ in: Oberbayerisches Volksblatt vom 19. November 2009 auf rosenheim24.de. Abgerufen am 28. Oktober 2015
  4. Vom Dorf auf die Großstadtbühne in: Welt am Sonntag vom 23. März 2008. Abgerufen am 29. Oktober 2015
  5. a b Andreas Buntscheck (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), Vita und künstlerisches Profil bei Theaterkontakte.de.
  6. Die Verzauberung. Szenenfoto. Abgerufen am 28. Oktober 2015
  7. Der Kaktus (Memento des Originals vom 24. Juni 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stimme.de; Fernsehkritik in: Heilbronner Stimme. Abgerufen am 28. Oktober 2015
  8. Der Kaktus (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.einsfestival.de; Handlung und Besetzung. Abgerufen am 28. Oktober 2015