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Aminatta Forna (2008)

Aminatta Forna, OBE (geboren im 1964 in Glasgow, Schottland) ist eine britische Schriftstellerin.

LebenBearbeiten

Aminatta Forna wurde 1964 in Glasgow geboren. Ihr Vater Mohamed Forna stammte aus Sierra Leone, ihre Mutter Maureen Christison war aus Schottland. Als sie sechs Monate alt war, zog die Familie nach Sierra Leone. Ihre Mutter ließ sich 1970 scheiden. Forna lebte mit ihren zwei Geschwistern und ihrem Vater sowie der Stiefmutter in Sierra Leone. 1975 wurde ihr Vater in Sierra Leone wegen Landesverrat hingerichtet.[1]

Forna studierte Rechtswissenschaften an der University College London und dann an der University of California, Berkeley. Von 1989 bis 1999 arbeitete Forna als Journalistin für die BBC. Sie realisierte Dokumentarfilme zu Themen aus Kultur und Politik.

Aminatta Forna lebt in London und ist mit dem Designer Simon Westcott verheiratet.

WerkBearbeiten

In ihrem ersten Roman The Devil that Danced on the Water schildert sie die Geschichte ihres Vaters. Ancestor Stones erschien 2006 und erzählt die Geschichte von vier afrikanischen Frauen.[2] Mit dem Roman The Memory of Love gewann sie 2011 den Commonwealth Writers’ Prize. Aminatta Forna war für den Neustadt International Prize for Literature 2016 nominiert.[3]

Werke (Auswahl)Bearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. internationales literaturfestival berlin 2008: Aminatta Forna. Abgerufen am 19. Februar 2013.
  2. Deutschlandradio Kultur: Vier Frauen, eine Familie. Abgerufen am 19. Februar 2013 (Rezensiert von Barbara Wahlster).
  3. Finalists Announced for the 24th Neustadt International Prize for Literature. Lyrikzeitung.com, 27. Mai 2015, abgerufen am 3. Juni 2015.
  4. Lesekreis: Aminatta Forna erhält LiBeraturpreis für ihr Debüt “Abies Steine”. Abgerufen am 19. Februar 2013.