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American Gun

US-amerikanisches Filmdrama von Aric Avelino (2005)
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American Gun ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Aric Avelino aus dem Jahr 2005.

Filmdaten
Deutscher TitelAmerican Gun
OriginaltitelAmerican Gun
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2005
Länge95 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieAric Avelino
DrehbuchAric Avelino,
Steven Bagatourian
ProduktionTed Kroeber
MusikPeter Golub
KameraNancy Schreiber
SchnittRichard Nord
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Der Film erzählt drei Geschichten, die alle mit Waffen zu tun haben. Der Sohn von Janet Huttenson hat drei Jahre zuvor an einer High School mehrere Menschen erschossen, bevor er selbst erschossen wurde. Janet und ihr zweiter Sohn David leiden unter finanziellen Schwierigkeiten. Die Frau nimmt das Angebot eines Auftritts in einer Fernsehsendung – wofür sie Geld bekommen soll – an. In der Sendung tritt ebenfalls der Polizist Frank auf.

Carter leitet eine High School, die sich in der Innenstadt von Chicago befindet. Er zog in die Stadt aus einer kleineren Stadt in Ohio. Seine Ehe kriselt aufgrund der Arbeitsbelastung. Sein Schüler Jay wird mit einer Waffe erwischt und steht kurz davor, von der Schule verwiesen zu werden.

Carl Wilk führt in Charlottesville einen Laden mit Waffen. Seine studierende Enkeltochter Mary Ann Wilk jobbt in diesem Laden. Sie fühlt sich unwohl dabei, nachdem einer ihrer Freunde mit der Benutzung einer Waffe überfallen worden ist. Zum Filmende wird ein Schild in Carls Geschäft gezeigt, das verkündet, dass gebrauchte Waffen angekauft werden.

SynchronisationBearbeiten

Die deutsche Synchronisation erfolgte durch die Firma FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH, München, Dialogregie führte Marina Köhler nach dem Dialogbuch von Stefan Sidak.

KritikenBearbeiten

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 7. April 2006, der Film erzähle drei ruhige, traurige Geschichten; das Ende einer der Geschichten sei offen. Es seien Geschichten über Menschen, die feststellen würden, dass Waffen in den Händen der anderen Menschen das Leben beinahe unmöglich machen würden. Alle drei Geschichten stellen die Frage, wie ein sinnvolles Leben in einer Gesellschaft möglich sei, in der viele Menschen bewaffnet sein können.[2]

Joe Leydon schrieb in der Zeitschrift Variety vom 7. November 2005, der Film sei tempoarm und dramatisch diffus, was ihn zu einem Fehlschlag mache. Ihm fehle ein Mittelpunkt und der Schwung, um die drei Geschichten zu verbinden. Die starke Besetzung könne Videozuschauer locken, aber nicht das Kinopublikum. Am interessantesten seien die Szenen mit Marcia Gay Harden und Chris Marquette; man hätte aus denen einen separaten Film machen können.[3]

AuszeichnungenBearbeiten

Ted Kroeber in der Kategorie Bester Film sowie Forest Whitaker und Marcia Gay Harden als Darsteller wurden im Jahr 2007 für den Independent Spirit Award nominiert.

HintergrundBearbeiten

Der Film hatte seine Weltpremiere am 15. September 2005 auf dem Toronto International Film Festival.[4] Er wurde in einzelnen Kinos der USA gezeigt, wo er ca. 24 Tsd. US-Dollar einspielte.[5]

QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten