Alwig von Sulz

Landgraf im Klettgau, Kaiserlicher Rat, Hauptmann und Landvogt im Oberelsass

Alwig von Sulz, auch Alwig II. von Sulz (* ca. 1530; † 4. Januar 1572 in Ensisheim, bestattet in Tiengen), war ein Landgraf im Klettgau, Kaiserlicher Rat, Hauptmann und Landvogt im Oberelsass aus dem Geschlecht der Grafen von Sulz.

LebenBearbeiten

Alwig war ein Sohn des Johann Ludwig I. von Sulz und hatte zwei Brüder. Er wuchs in Madrid am Hofe des Karl V. auf und beherrschte daher die spanische Sprache. Nach seiner Rückkehr aus Spanien heiratete er am 7. Dezember 1556 Gräfin Barbara von Helfenstein-Wiesensteig (* 25. Mai 1534; † 22. September 1573), sie war die Tochter von Ulrich XI. von Helfenstein-Wiesensteig und seiner Gemahlin Katharina von Waldburg-Sonnenberg. Im Jahr 1565 nach dem Tod seiner beiden kinderlosen älteren Brüder, übernahm er die Herrschaft. Von Erzherzog Ferdinand erhielt er den Titel eines Kaiserlichen Rats, Hauptmanns und Landvogtes des Oberelsass. Alwig verschied zu Ensisheim und wurde in der Gruft der Kirche Tiengen bestattet, der Fürst von Schwarzenberg hatte den Leichnam mit vielem Gepränge dahin überführen lassen.[1] Sie hatten die Kinder:

LiteraturBearbeiten

VorgängerAmtNachfolger
Johann Ludwig I. von Sulz und danach seine Brüder: Wilhelm von Sulz und Rudolf von SulzLandgraf im Klettgau
15651572
Rudolf IV. von Sulz

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Joseph Bader, Die Grafen von Sulz, in: Badenia, 1840.