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Altenbögge

westlicher Teil des Ortsteils Altenbögge-Bönen der westfälischen Gemeinde Bönen

Altenbögge ist der westliche Teil des Ortsteils Altenbögge-Bönen der westfälischen Gemeinde Bönen, Kreis Unna.

Altenbögge
Gemeinde Bönen
Koordinaten: 51° 35′ 48″ N, 7° 44′ 45″ O
Eingemeindung: 1. April 1951
Eingemeindet nach: Altenbögge-Bönen
Postleitzahl: 59199
Vorwahl: 02383

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Altenbögge liegt im Westen der Gemeinde Bönen. Es bildet mit dem Ort Bönen eine Siedlungseinheit und zugleich einen Ortsteil.

GliederungBearbeiten

Zu Altenbögge gehört auch die Siedlung Lütgenbögge.

NachbargemeindenBearbeiten

Altenbögge grenzte im Jahr 1950 im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Gemeinden Nordbögge, Bönen, Bramey-Lenningsen, Heeren-Werve, Derne und Rottum. Alle diese Gemeinden gehörten zum Kreis Unna.

GeschichteBearbeiten

Altenbögge gehörte bei der Errichtung der Ämter in der preußischen Provinz Westfalen zum Amt Pelkum im Kreis Hamm. Anlässlich der Auskreisung der Stadt Hamm am 1. April 1901 wurde aus dem Kreis der Landkreis Hamm. Nach einer Gebietserweiterung im Jahr 1929 wurde dieser im Oktober 1930 in Kreis Unna umbenannt.[1]

Die Gemeinde Altenbögge hatte im Jahr 1849 insgesamt 215 Einwohner.[2] Im Jahr 1910 waren es 3284[3] und im Jahr 1931 4139 Einwohner.[4]

Am 1. April 1951 erfolgte als Konsequenz aus der zunehmenden Verzahnung der Siedlungsgebiete der kommunale Zusammenschluss von Bönen und Altenbögge zur Gemeinde Altenbögge-Bönen.[1]

Im Rahmen der kommunalen Neuordnung wurden die Gemeinden Altenbögge-Bönen, Nordbögge, Westerbönen und Osterbönen (alle bislang dem Amt Pelkum zugehörig) sowie Bramey-Lenningsen und Flierich (beide Amt Rhynern) am 1. Januar 1968 zur neuen Gemeinde Bönen zusammengeschlossen.[5]

Im Jahr 1987 hatte Altenbögge 8331 Einwohner.[6]

VerkehrBearbeiten

Die Landesstraße L 665 verbindet Altenbögge im Norden mit Nordbögge und Pelkum sowie im Süden mit Heeren-Werve, Königsborn und Unna. Die Landesstraße L 667 führt von Altenbögge aus in östlicher Richtung nach Freiske, Rhynern, Süddinker, Dorfwelver und Norddinker nach Uentrop.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 196, 208, 214, 317.
  2. M. F. Essellen: Beschreibung und kurze Geschichte des Kreises Hamm und der einzelnen Ortschaften in demselben. Verlag Reimann GmbH & Co, Hamm 1985, ISBN 3-923846-07-X, S. 149.
  3. www.gemeindeverzeichnis.de: Einwohnerzahlen 1910
  4. Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931.
  5. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 63.
  6. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (Hrsg.): Bevölkerung und Privathaushalte sowie Gebäude und Wohnungen. Ausgewählte Ergebnisse für Gemeindeteile. Regierungsbezirk Arnsberg. Düsseldorf 1990, S. 262.